Markierungen auf der Karte und dem Kompass sorgen für ein gewisses Maß an Orientierung. Im Grunde habt ihr immer zwischen zwei und zehn Missionen im Journal, die euch in Summe weit über 20 Stunden auf Trab halten. Und dann ist noch nicht Ende, denn ihr könnt nahtlos weiterspielen oder mit angepassten Gegnern neu starten. Seid ihr dann immer noch nicht satt, könnt ihr noch die anderen Klassen spielen.
Wer Waffen hat, braucht Gegner, und die gibt es reichlich und immer wieder. Von Menschen über mutierte Psychopathen bis hin zu teilweise gigantisch großen Exemplaren der heimischen Fauna ist eine Menge zu finden. Ein bisschen mehr Vielfalt hätte der Gegnerschar jedoch gut getan. Spätestens beim gefühlt dreitausendsten Exemplar der Marke Starship-Troopers-Rieseninsekt wächst der Hass auf diese Viecher ungemein. Die Gegner treten zudem in verschiedenen Kategorien unterschiedlicher Härte bis hin zu beinharten Bossen auf.
Die Feinde sind intelligenztechnisch nicht unbedingt auf Einstein-Niveau, überzeugen aber durch Masse und Treffsicherheit. Das ist auch ganz gut so, denn das Spiel ist ohnehin schon nicht ganz einfach, zumal ihr bei verschiedenen Gegnern mit unterschiedlichen Taktiken und Waffen arbeiten müsst. So sind hart gepanzerte Gegner mit normalen Totmachern schwer zu knacken, sinken aber bei Elementarschaden flugs dahin. Andere sind an bestimmten Körperzonen oder aus bestimmten Richtungen anfällig für eure Waffen. Gerade für das Teamspiel bietet das einige Optionen.
Nach alle dem Positiven kommt nun die Meckerecke. Und da sind einige kleine Unschönheiten und Schlampereien zu vermerken, die uns beim Zocken sauer aufgestoßen sind, zumal es sich zum Teil um offensichtliche Dinge handelt. Die Gegner respawnen teilweise sehr schnell. An sich nicht sooo schlimm, aber da ihr bei vielen Missionen lange Rückwege zurückzulegen habt, bleibt es oft nicht aus, dass ihr dieselben Gegner nochmals umhauen müsst. Überhaupt ist Backtracking ein Thema, bei dem sich Gearbox ein wenig cleverer hätte anstellen können.
Das Balancing ist insgesamt nicht schlecht, aber gerade in der Anfangsphase wirkt es unausgereift und auch später zuweilen etwas holprig. Wenn man mit Level 18 auf einmal Level-15-Missionen erhält oder euch in einer Level-21-Mission ein 25er-Gegner erwartet, der mit euch den Boden aufwischt, riecht das nach einer gewissen Nachlässigkeit. Vor allem da bereits Gegner, die nur ein Level über euch sind, schon zu richtig harten Brocken werden können. Überhaupt ist der Einstieg eine recht zähe Angelegenheit und könnte viele Neugierige abschrecken. Das Spiel kommt erst nach circa einem Viertel mehr auf Touren.
Weitere Punkte, die uns gestört haben: die fummelige Fahrzeugsteuerung mit linkem und rechtem Analog-Stick. Die fehlende Minimap, die speziell beim Fahren wirklich extrem nervt, da man oft alle paar Sekunden auf die Karte schauen muss, was den Spielfluss zerstört. Weiterhin die nervtötenden Sprungeinlagen bei den Sammelmissionen für Waffenteile sowie einige heftige Grafikfehler inklusive Steckenbleiben von Spielfigur oder Fahrzeug in der Landschaft. Sporadisch verschwinden mal Gegenstände aus eurem Inventar - zumindest wurde uns das von einigen Spielern im Koop-Modus berichtet.
Und ganz schlimm: dass quasi jeder Gegenstand einzeln per Knopfdruck aufgehoben werden muss. Wenn man etwas länger drückt, werden zwar Geld und Munition in Reichweite komplett eingesammelt, dennoch müsst ihr ein Objekt immer anvisieren. Blöd: Wenn ihr einen Ausrüstungsgegenstand wie Waffe, Mod oder Schild aufheben wollt und die Taste etwas zu lange gedrückt haltet, wird dieser sofort auch angelegt und benutzt. Das bringt schnell mal eure Ausrüstung durcheinander und nicht selten verkauft ihr aus Versehen einen Gegenstand, weil ihr der festen Meinung seid, ihn angelegt und doppelt zu haben. Ebenfalls unverständlich, warum es kein vernünftiges Beute- und Handelssystem zwischen den Spielern gibt. So geht es nach dem Prinzip: Wer zuerst zugreift, hat gewonnen. Doof, wenn man dann als Scharfschütze einige Meter von der Beute entfernt steht.
Keine leichte Frage. Inhaltlich sind alle Versionen identisch. Die PC-Version bietet zwar keinen Splitscreen-Modus, erlaubt aber immerhin das durchaus nicht mehr selbstverständliche Spiel im LAN, ebenfalls für bis zu vier Spieler. Die Systemanforderungen sind moderat und die Grafik insgesamt natürlich einen Tick besser als auf den Konsolen. Dafür sind die Menüs hier und da etwas fummeliger zu bedienen bei Maus/Tastatur-Steuerung. Optional könnt ihr mit Gamepad, bzw. Xbox-Controller zocken, was gut funktioniert. Der Online-Modus funktioniert ebenfalls sauber, bedingt allerdings unschönerweise mal wieder einen Gamespy-Zugang.
Das Borderlands-Syndrom: Nach dem recht zähen Einstieg mag man trotz vieler kleiner Macken den Controller nicht mehr aus der Hand legen.
Borderlands - Patch v1.41 (engl.)
04.11.2010
Update für die ungeschnittene Fassung
Borderlands - Patch v1.41 (dt.)
04.11.2010
Neues Update für deutsche Fassung
Borderlands - Patch v1.40 (dt.)
29.09.2010
Patch für zensierte deutsche Fassung
Top 5 Endzeit-Spiele - Die Postapokalypse in Videospielen
Die Postapokalypse in Videospielen [5]
31.03.2012
Trophäen / Trophies
12.10.2011
Erfolge / Achievements
Borderlands - Mad Moxxi's Underdome Riot - Tipps
02.10.2011
Erfolge / Achievements
Diesen Beitrag als Gast kommentieren
Noch keinen Account?
Hier kostenlos registrieren!
Passwort vergessen?
Kommentare
Junge...du bist 2 Jahre zu spät dran. Hast keine Ahnung was Spiele betrifft und bei bestem Willen es heißt Diablo und nicht "Diabolo".
Wenn du Probleme mit dem Sound hast, würde ich mir deine Hardwarekonfiguration eher mal anschauen, als das Spiel dafür verantwortlich zu machen.
Und zu guter letzt ist das Spiel mehr dazu gedacht in Koop durch die Gegend zu hetzten.
Aber danke, dass auch solche Leute wie du es unterstützen und somit einen zweiten Teil finanziert haben.
Absoluter Müll
Hi Folks, habe das Spiel gestern installiert, werde es wohl heute oder morgen wieder von der Platte putzen.Borderlands ist eines der miesesten Spiele der letzten 5 Jahre(zumindest von denen die ich gezockt habe).
orry das Gameplay ist echt das letzte.Renne von A nach B, quatsch mit Typ C und dann renne in Höhle D und dann gehe den ganzen Weg wieder zurück.Ja gut das wäre ok, so laufen Quests nunmal aber es nervt wenn auf dem Rückweg z.b. ALLE Gegner wieder gespawnt sind.Wozu kämpfe ich mich 10 Minuten durch eine SChlucht um dann wieder auf dem Rückweg ohne jeden logischen Grund vor evtl. noch mehr Gegnern uz stehen?Eine Story ist quasi nicht existent, so Doom 1 Niveau halt und das ist einfach nur dreist.Der Entwickler versucht nichtmal einem ne Story zu verkaufen, alles einfach nur arm!Das ganze ist Diabolo in Shooterpräsentation und ich fand Diabolo schon richtig schlecht.Ist Geschmacksache, wer auf Spiele ohne Sinn und Verstand steht, HFGL.Für mich ist das Game ein Ultrafail und bekommt ne 75.
Warum?
GRafik:Is ok, Hardwarefreundlich.Effekte sind recht schwach und das hat nichts mit dem Comiclook zu tun.WAffen sehen nett aus, mehr gibts dazu nicht zu sagen.
Sound:Boa wie mich das Spiel in dem Punkt aufregt.Nerviger war nur Alien vs. Predator von SEGA, da ging der Sound ja bei vielen garnicht.Hier geht der Sound aber Stimmen sind so dermaßen leise das ich alles außer Stimmen nahezu komplett runtergeregelt habe und mein Soundsystem zu 3/4 auf habe.Ohne das verstehe ich keine Stimmen!!Aber hey, wozu sollte man auch die Stimmen verstehen?Gibt ja keine Story....
Gameplay
Noch was zu den "massig" Waffen:Wie schon vorher gesagt wurde, es gibt ein paar WENIGE Grundmodelle die mal um ein Scope(welches oft einfach nutzlos ist) ergänzt werden.Ansonsten unterscheiden sich die WAffen generell kaum.Eine hat mal Blitzschaden(was richtig beschissen aussieht), eine hat mal Feuerschaden.
Hab so im Hinterkopf das man alle WAffen mal SELBST umbauen können sollte.War wohl zu kompliziert das Feature wobei ich denken würde das ein Game ohne Story da Reserven für so ein Feature haben müßte......
PS: es sind 11,7 Millionen verschiedene Waffen soweit es angegeben wurde und die Fahrzeugsteuerung auf dem PC ist doch noch ganz in Ordnung...ok wenn man nicht selbst noch schießen muss
Habs jetzt in der ersten Stufe durchgezockt..leider hat es auf dem PC einige Abstürze...im koop ist das Spiel einfach genial, auch wenn ich die letzte Quest nicht richtig beenden konnte...

Leider finde ich es anfangs etwas knackig, später dann zu einfach. der letzte Boss fiel so schnell; ich konnt gar nicht richtig gucken
die nächste Schwierigkeitsstufe ist am Anfang wieder schön knackig, man muss schon aufpassen, aber ich denke, das legt sich auch wieder im Laufe der Quests.
Erster DLC ist Gott sei dank schon angekündigt...Steuerung find ich im allgemeinen sehr gut, man sollte halt keinen flinken Shooter auf na Konsole zocken
Leider finde ich die Klassen etwas unausbalanciert...der Berserker kann nur Nahkampf oder Explosion skillen..am Ende unmöglich, genauso auch die Sirene, bei der das Spielen schwer fällt, aber nicht zu schwer... im Team unverzichtbar ist der Soldat und ein Jäger auf Revolver geskillt ist ne DMG-Maschine ...schade, dass es nur 50 Level gibt, bin schon 38
Das spiel schind gut zu sein ich kauf mir vermutlich.
Eben, sie haben da eine sehr schlechte Loesung zur Verwaltung des Inventars gewaehlt.
Was die Fallout 3 Menüführung betrifft so ist diese sicher nicht ganz glücklich, aber das flair dass der pip boy 3000 ausstrahlt macht das für mich alle mal wett. Er ist dein Begleiter in der postnuklearen Hölle, er spendet dir licht, und Radio-Unterhaltung, ist dein Inventory und überwacht deine Körperfunktionen
@Antropol man findet eben immer seine lieblings Fehler, egal ob Menüführung (ok die bei Fallout 3 is wirklich nervig vorallem auf PC), Grafikstil, Grafikqualität oder schlicht das System.
PC Umsetzung
Ich hätte lieber ein bissel weniger Waffen und dafür noch Hosen, Jacke und Helm, ein anständiges Trading Interface und ein richtiges Inventory... aber je nun.

Sooo schlecht ist die Umsetzung nicht... nur das wir uns mit der grauenvollen Konsolen-Menuführung abgeben müssen ist ein dermassen grosser Rückschritt in Sachen Bedienungskomfort, dass mir fast schlecht wird vor Frust (leider müssen wir uns aber scheinbar an diesen Trend gewöhnen) und die Fahrzeugsteuerung ist ein schlechter Witz.
Aber das worauf es ankommt, das Shooter-feeling nämlich, ist super und auch wunderbar portiert bzw. verbessert... ich möchte ja so was echt nicht auf einer Konsole spielen müssen
Und zu
Da gefallen mir Games wie Fallout deutlich besser.
Denn ohne Stil ist alles nicht viel
PC Umsetzung
Waffen
Ich glaube das war die Marketingzahl, oder? Duerften dann evtl. sogar 'nur' Milliarden sein. Davon abgesehen gibt es 6 oder 7 Grundtypen, wovon an einigen ein Scope mit verschiedener Zoomstufe angebracht ist und/oder sie zusaetzlichen Elementarschaden verursachen.
, ...

Mal abgesehen davon unterscheiden sie sich im Grunde genommen nur durch ihre Werte. So spassig das Sammeln auch sein kann, diese Zahl ist nur eine 'Marketingzahl'. Ist halt wie in vielen Action-RPGs wo es zig Random-Items gibt.
Dafuer leidet das Spiel an einigen anderen Problemen wie teilweise recht seltsame Kollisionsabfrage, unsichtbare Waende, Konsolitis (man kann dem ein wenig abhelfen wenn man an den Ini-Files rumspielt), teils Balancing-Probleme, eine in meinen Augen schreckliche Fahrzeugsteuerung
Macht aber dennoch im Coop Spass, zumindest im Moment.
Waffen
schade das nirgens erwänt witd das es über 3 billionen waffen giebt
PC Umsetzung
Die PC Umsetzung von Borderlands ist absoluter Mist!
Auch die bemängelte Fahrzeugsteuerung geht richtig holprig von der Hand, selbst mit Training.
PC Umsetzung
Die PC Umsetzung von Borderlands ist erste Sahne!
Auch die bemängelte Fahrzeugsteuerung geht richtig fluffig von der Hand ohne Training
Also die letzten zwei Posts kapierich netbis auf die Sache mit den Menüs ist der Spitscreen Klasse keine Schwarzen Balken wie bei Halo 3 zb. und meistens isses doch änderst bei Multiplatformen ziehen PC gerne hintennach. Zb wie bei Flashpoint Dragon Rising. Risen naja das zähle ich bestenfalls als Versuch.