Die Steuerung der Mischregler kommt etwas fummelig daher, die restliche Bedienung geht aber in Ordnung. Erfreulich, wie unkompliziert ihr erstellte Musik speichern könnt.
Singleplayer
Das virtuelle Studio ist umfangreich, aber gut aufgebaut - ihr habt euch schnell mit den Funktionen vertraut gemacht. Die Tutorial-Videos sind zwar praktisch, aber etwas langatmig geraten. Der Live-Play-Modus stellt leider nicht mehr als einen netten Einstieg in die Materie dar.
Umfang
Tausende Sound-Bausteine, ein komfortabler Studiomodus und diverse Optionen geben keinen Grund zur Klage. Alles drin, alles dran, was man sich von solch einem Programm wünscht.
Grafik
Die Präsentation ist sehr zweckmäßig ausgefallen. Das stört beim Musikbasteln nicht weiter, der Visualisator mit seinen drei Sets hätte aber ruhig fetziger und umfangreicher ausfallen dürfen. Die Schrift ist etwas klein geraten.
Sound
Wer primär auf moderne Beats und Hip-Hop-Sounds steht, kommt voll auf seine Kosten. Die Zusammenarbeit mit Timbaland scheint sich akustisch voll ausgezahlt zu haben. Vor allem über Kopfhörer kommt die hohe Soundqualität zur Geltung.
Fazit
Beaterator trägt zweifellos einen seltsamen Namen und ist auch kein wirkliches Spiel. Rockstar Games liefert ein umfangreiches Musikeditor-Programm ohne merkliche Schwächen ab. Zwar sind auch andere Musikrichtungen möglich, das Herz des Titels schlägt aber ganz klar im HipHop-Beat. Hier merkt man deutlich, dass Timbaland nicht nur mit seinem Namen für das Produkt wirbt, sondern eigene Ideen und Sounds einfließen ließ. Wer auf der Suche nach einer portablen und zugleich komfortablen Soundeditor-Software ist, sollte sich Beaterator auf jeden Fall genau anschauen. Auf der PSP gibt es keine besseren Alternativen.
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