Die leicht zugängliche Steuerung lenkt kaum von der schlichten Fahrphysik ab. Konzept und KI sorgen für nur wenig Anspruch.
Singleplayer
Die verschiedenen Missionsziele sind halbwegs abwechslungsreich, aber das Design dahinter größtenteils öde. Die grottige Handlung wird nur noch vom grässlichen Hauptcharakter unterboten.
Multiplayer
Wettrennen auf zwei Kursen, Kampf in zwei Arenen. Das war's.
Umfang
Die verschiedenartigen Missionsziele retten ein paar Punkte. Trotzdem werdet ihr kaum mehr als vier Stunden bis zum Finale benötigen.
Grafik
Die Farbpalette wird gut genutzt und der Boost-Effekt ist nett. Jedoch ist die ganze Welt viel zu leblos und selten animiert. Details aus der Nähe oder weiträumige Gebäude sehen billig aus.
Sound
Die Musik erinnert an Rennspiel-Scores der 90er-Jahre und macht überraschend Laune. Auch Sound und Sprachausgabe sind gut gemacht, wenn auch Letztere dank grässlicher Dialoge wenig Nährwert hat.
Fazit
Gratulation, der Award für den schlechtesten Helden der Spielegeschichte geht an Targem! Nach dem grausigen Abspann habe ich mich wirklich gefragt, ob ich Jack ernst nehmen soll oder ob er vielleicht doch eine subtile Parodie des typisch amerikanischen Actionhaudegens darstellt. Egal wie: Die Rechnung geht nicht auf, weil ich mich von Jack und seinen Motiven bis aufs Äußerste abgestoßen fühle. Das Rennspiel bietet unterschiedliche Missionstypen, die gerne mal den Schwerpunkt auf Action oder Geschicklichkeit legen. Nur was bringt das, wenn der Anspruch verschwindend gering ist? Ein echtes Fahrgefühl oder gar Dramatik kommen zu keinem Zeitpunkt auf. Ich habe jede im Spiel verfügbare Mission mindestens mit Bronze, meist mit Gold absolviert und insgesamt keine drei Stunden dafür gebraucht. Ergo: keine Spannung, keine Spieltiefe, keine Atmosphäre, kein Grund für eine höhere Wertung.
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Kommentare
Das überrascht mich jetzt doch. Dachte Gear Grinder wird das AAA-GotY.