Die Mischung aus Rollenspiel und 3D-Prügler funktioniert überraschend gut. Stellt euch einfach vor, ihr würdet Zufallsbegegnungen in Echtzeit und nicht rundenbasiert austragen.
Singleplayer
Beide Story-Modi sind nur Beiwerk. Die Rasanz der Kämpfe, die tolle Grafik und ein riesiger Haufen an Optionen können lange motivieren. Müssen sie auch, denn um alle Kämpfer effizient zu tunen, müsst ihr Kampagnen mindestens zweimal spielen.
Multiplayer
Leider ist der Mehrspieler eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen ihr nicht gegen einfarbige Spiegelbilder antretet. Dafür machen die unterschiedlichen Charakter-Crossovers richtig Spaß.
Umfang
Auch wenn ihr eure Helden wenig trainiert, werdet ihr Dissidia nur schwer in einer Spielzeit von unter 30 Stunden beenden können. Wie schnell ihr in den Geschichten vorankommt, hängt zu 90 Prozent von eurem Können ab.
Grafik
Square Enix holt alles aus der PSP, was ohne Ruckler möglich ist. Die Menüs und Levelkarten sind rein zweckmäßig, doch in den Kämpfen und Zwischensequenzen gibt es grafische Leckerbissen im Sekundentakt.
Sound
Die Remixe von bekannten Final-Fantasy-Themen sind hervorragend und können vor allem Nostalgiker rühren. Und auch wenn das Script von zweifelhafter Qualität ist, liefern fast alle Sprecher eine hervorragende Leistung ab.
Fazit
Das Intro stichelt ganze drei Minuten den Kämpfer in euch an und gibt euch dann auch tatsächlich, was es verspricht. Nachdem ihr ein recht langweiliges Tutorial und die ersten lachhaften Kämpfe überstanden habt, könnt ihr jede kleine Fähigkeit der Final-Fantasy-Kämpfer anpassen, reihenweise Belohnungen freischalten und eurem Gegner mit spektakulären Moves eins auf die Mütze geben. Die Kämpfe werden immer komplexer, ohne zu überfordern, und steigen bis zum Ende in epische Höhen. Nur schade, dass die beiden arg konstruierten Handlungsstränge dem guten Gesamtpaket qualitativ hinterherhinken.
Ich mein das diese Kämpfe nur in der jeweils ersten Ebene war. Danach kamen andere Charactere in grün, rosa, blau, etc. und ab der zweiten Karte kam dann sowieso der Endgegner als der eigentliche den man auch aus den Spiel kennt bzw. auch andere wie Seph oder Kafka.
Die Spiegelbilder sind echt nicht so oft das es ein Nachteil ist.
Was genau ist denn mit den 'Spiegelbildern' gemeint? Entweder ich habs überlesen oder es wird im Review selbst nicht mehr erwähnt.
Kinta
Damit meinte ich, dass man besonders anfangs sehr häufig gegen sich selbst in einer einfarbigen Version antreten muss. Mit dem Fortschritt des Spiels werden die Kämpfe interessanter, weil sich durch Levelanstieg und Ausrüstung die Palette an Moves immer mehr von den Gegnern unterscheiden, am Anfang kann deine Figur aber nur das abziehen, was dein Gegner auch drauf hat.
Auch wenn die Geschichte RPG-Fans nicht wirklich überzeugen kann: Mit Dissidia hat Square Enix einen der besten Charakter-Crossovers der Spielegeschichte geschaffen.
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Kommentare
Naitsirk
Ich mein das diese Kämpfe nur in der jeweils ersten Ebene war. Danach kamen andere Charactere in grün, rosa, blau, etc. und ab der zweiten Karte kam dann sowieso der Endgegner als der eigentliche den man auch aus den Spiel kennt bzw. auch andere wie Seph oder Kafka.
Die Spiegelbilder sind echt nicht so oft das es ein Nachteil ist.
Kinta
Kinta
Was genau ist denn mit den 'Spiegelbildern' gemeint? Entweder ich habs überlesen oder es wird im Review selbst nicht mehr erwähnt.
Kinta