Als wenig fordernd, aber eine willkommene Abwechslung stellen sich die Rätsel in Wolfenstein heraus. Etwa wenn ein Tor unmittelbar an einen Öffnungsmechanismus gekoppelt ist und dieses sofort schließt, wenn sich der Spieler von jener Apparatur entfernt. Des Rätsels simple Lösung: Schalter betätigen, Fähigkeit "Zeitdehnung" aktivieren und schnellen Schrittes durch das sich nun langsam schließende Tor bewegen.
Um es mit den Elitekämpfern und späteren Bossgegnern aufnehmen zu können, solltet ihr zwischen den Missionen dem Schwarzmarkt Isenstadts einen Besuch abstatten. Das freilich nicht ganz legale Geschäft wird von zwei Brüdern geleitet, die gegen Bares eure Bleispritzen mit nützlichen Upgrades versehen. Diese reichen von einem Trommelmagazin für die MP-4 über ein Zielfernrohr für die halbautomatische KAR-43 bis hin zum Schnellfeuerlader für die todbringende Panzerfaust.
Selbst die Kräfte des Artefakts vermag das Duo zu verstärken. Die hierfür benötigten Moneten erhaltet ihr nach erfolgreichem Abschluss einer Mission sowie durch die Suche von Goldsäcken. Diese sind überall in der Spielwelt verteilt, teilweise auch an versteckten und schwer erreichbaren Orten. Die Suche lohnt aber, da sich die Waffen- und Schleier-Upgrades spürbar auswirken.
Nachdem nach etwa acht bis zehn Stunden der verdiente Abspann der Kampagne über den Bildschirm flimmert, ist es an der Zeit, den Mehrspielermodus anzuwerfen. Wenig überraschend orientiert sich dieser am erfolgreichen Konzept des Gratis-Shooters Wolfenstein: Enemy Territory. Im Spielmodus "Ziel" treten sich auf acht unterschiedlichen Karten zwei Fraktionen im klassischen Verteidigen-und-Zerstören-Stil gegenüber. Nach der Wahl einer der drei Klassen (Soldat, Sanitäter und Techniker) gilt es, innerhalb vorgegebener Zeit entweder ein bestimmtes Objekt zu sabotieren/stibitzen oder es mit seinem Pixelleben zu verteidigen.
Abschüsse und erfolgreich absolvierte Partien spülen Geld in die eigene Kriegskasse und erlauben den Einkauf von Waffen-Upgrades sowie Spezialtechniken. Der Sanitäter lässt sich beispielsweise mit einer temporären Heilaura ausrüsten und heilt fortan alle Mitspieler in seiner näheren Umgebung. Was soll bei so einem erfolgreichen Spielkonzept da schon noch schiefgehen? Einiges.
Von dem verbuggten Serverbrowser mal abgesehen, der ewige lange braucht, um die Serverliste zu laden, ärgert man sich zumindest in der PC-Version die meiste Zeit über heftige Latenzprobleme. Die Pings klettern ständig über die 100-Marke und machen flüssige Partien nahezu unmöglich. Darüber hinaus stechen diverse Sound- und Grafikfehler, etwa beim Ableben der Spielfigur, negativ ins Auge beziehungsweise Ohr. Das sind Probleme, die allerdings mit Patches schnell und effektiv behoben werden können. Zurzeit kann Wolfenstein jedoch nur Solisten uneingeschränkt empfohlen werden.
Dass Wolfenstein keinesfalls die Grenzen des grafisch Machbaren sprengen wird, ist seit Veröffentlichung der ersten Trailer kein Geheimnis. Schließlich basiert der Ego-Shooter auf der angestaubten Engine id Tech 4, die zuletzt in Doom 3 (dt.) und Prey (dt.) zum Einsatz kam. Zu unserer Überraschung hat Raven Software jedoch Erstaunliches aus dem betagten Grafikgerüst zutage gefördert. Sowohl Texturen als auch Effekte sind auf überdurchschnittlich hohem Niveau. Das abwechslungsreiche Leveldesign lässt sich ebenfalls auf der Haben-Seite verbuchen. Lediglich Figuren und Spielobjekte wirken ein wenig arg kantig. Gewohnt spitzenmäßig ist hingegen der Soundtrack. Auch die deutsche Synchronisation gibt wenig Anlass zur Kritik. weiter...
Wolfenstein ist auch auf den Konsolen ein Garant für kurzweiligen Spielspaß.
Freunde simpler Unterhaltung werden dem Charme des Spiels erliegen und nicht eher ruhen, bis sie zumindest die rund achtstündige Kampagne gemeistert haben.
Wolfenstein - Patch v1.2 (engl.)
16.12.2009
Der neue, internationale Patch
Wolfenstein - Patch v1.2 (dt.)
16.12.2009
Update für die deutsche Version
Wolfenstein - Patch v1.1 zu v1.11
31.10.2009
Kleiner Patch für den Shooter
Wolfenstein - Assassin Trailer
Die Gegner: Noch schneller und böser! [0]
09.10.2011
Den geheimen "Wolfenstein-Raum" finden
13.10.2009
Allgemeine Tipps & Tricks [0]
06.09.2009
Cheats für die PC-Version
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Kommentare
wie gut dass ich die "nazi" version habe.
wie gut dass ich die "nazi" version habe.
Mit den Wölfen heulen
Hi,allerseits!Also nachdem ich die deutsche PS3-Version zur Hälfte durchhatte,stand für mich fest daß wir in Deutschland mal wieder die "Heuler" sind - soll heißen - wer wirklich bock hat "Adolfs" Schergen mal so richtig ordentlich in den (braunen)Arsch zu treten,der sollte die US-Version zocken - weil die geht RRRICHTIG GUT AB....
wolfstein bogt
Multiplayer
Spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen der PC Verkäufe wieder.
Die Wolfenstein-Com. lässt sich nicht verarschen und mit einem simplen Konsolen SP abstempeln.
Die Quittung hat nun Activision. *lach* Und die Fans zocken weiterhin ET und RTCW
vor allem war der Multiplayer-Modus in RTCW auch auf der Xbox damals enorm beliebt.
Nach dem sehr durchwachsenen Feedback vieler User wollte ich das Teil, auf das ich mich bei der Ankündigung damals enorm gefreut habe, ja links liegen lassen. Aber gestern eine Stunde gespielt und es hat richtuig Spass gemacht. Endlich mal wieder ein schnörkelloser Shooter in diesen Ballerspiele-armen Zeiten. Und endlich mal wieder ein Shooter, in dem die Granaten richtig Wumms haben. Nur schade, dass die KI so grottig ist.
Multiplayer
Der Mutliplayer ist einfach nur Schwach.

Spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen der PC Verkäufe wieder.
Die Wolfenstein-Com. lässt sich nicht verarschen und mit einem simplen Konsolen SP abstempeln.
Die Quittung hat nun Activision. *lach* Und die Fans zocken weiterhin ET und RTCW
ich habe mal in einem anderen forum was lustiges gelesen, zwecks indizierung verfassungsfeindlicher inhalte durch die BPjM:
"was sind diese verfassungsfeindliche inhalte, was sind diese komischen kreuze und wer zur hölle ist dieser herr hitler?!"
man muss ja schon dankbar sein wenigstens im geschichtsunterricht etwas darüber zu lernen und zu sehen!