Bereits nach den ersten 15 Minuten wird klar, dass sich Wolfenstein nur unwesentlich verändert hat. Nach wie vor werden in bester Schießbudenmanier Pixelnazis über den Jordan geschickt. Taktischer Anspruch? Fehlanzeige. Auf dem mittleren, stets im Spiel wechselbaren Schwierigkeitsgrad sind nur die schwer bewaffneten Elitetruppen ein ernst zu nehmendes Problem. Auch weil die Gegner-KI zu wünschen übrig lässt. Die umliegenden Deckungen in Anspruch nehmen sollte man lediglich, wenn sich der Bildschirm nach schwerer Verwundung rot färbt. Dann reicht es, für wenige Sekunden unterzutauchen, bis sich die Lebensenergie unseres Geheimagenten regeneriert hat.
Dem fehlenden Realismus zum Trotz: Spaß macht Wolfenstein gerade wegen der simplen Spielmechanik. Der Einstieg fällt ausgesprochen problemlos aus. Gefühlte 78 erledigte Uniformierte später klebt der Sprengsatz am besagten Güterzug. Mit einem heftigen Kawumm verabschiedet sich nicht nur die Verkleidung des Schienenfahrzeugs, sondern auch einige Mitglieder des Kreisauer Kreises. Denn der Zug hatte eine tödliche Fracht geladen, die Soldaten wie auch Widerstandskämpfer plötzlich in die Luft wirbelt. Was die Wölfe wohl im Wagon gelagert hatten?
Nachdem ihr den Bahnhof gesäubert habt, betretet ihr die Spielwiese Isenstadt, den Dreh- und Angelpunkt von Wolfenstein. Von den einheimischen Fraktionen nehmt ihr Aufgaben entgegen und kauft im Schwarzmarkt gegen Entgelt Upgrades und Munition für eure gesammelten Schießprügel. Allerdings könnt ihr zu Beginn noch nicht alle Ecken frei erforschen. Erst im Verlauf eures Abenteuers werden nach und nach neue Örtlichkeiten, wie das Krankenhaus und die Konservenfabrik, zugänglich gemacht. Das frei begehbare Terrain birgt aber auch Tücken. Die verwinkelten Straßenzüge füllen sich oft wie von Geisterhand mit neuen Feinden.
Ein kleines Beispiel: Ihr kommt von einer Mission aus dem Lagerhaus zurück. Doch die bereits zum x-ten Mal in der Stadt erledigten Patrouillen wurden erneut mit unzähligen Soldaten besetzt. Die Folge: Nervige Scharmützel, die die Spielzeit strecken. Doch genug der Meckerei, hin zu unserer eigentlichen Aufgabe. Anhand der zoombaren Karte machen wir das nächste Missionsziel ausfindig. Wir sollen uns umgehend im Unterschlupf mit der Anführerin des Kreisauer Kreises treffen, da sie im Besitz wertvoller Informationen über den genauen Fundort der Kristalle ist.
Gesagt, getan: Die hübsche Amazone verrät uns, dass die Wölfe in einer nahe gelegenen Ausgrabungsstätte nach einem der Kristalle für das Medaillon suchen. Und tatsächlich: Unter Anleitung eines befreiten Wissenschaftlers und Mitglieds der ominösen Sekte „Der goldene Morgen" schaffen wir es, den gefundenen Kristall mit dem Artefakt zu verschmelzen, und betreten urplötzlich eine Parallelwelt.
Die ins Deutsche unglücklich übersetzte "Schleierwelt" (engl. „veil") birgt eine Menge Vorteile. Zum einen behält man selbst in dunkelsten Passagen den Überblick, zum anderen kann der Spieler an mit einer schwarzen Sonne gekennzeichneten Stellen durch massive Wände laufen. Allerdings ist euer Aufenthalt in der Paralleldimension nur von kurzer Dauer. Nach einigen Sekunden ist die Kraft des Artefakts aufgebraucht und muss in "Schleierbädern", die überall in der Spielwelt verteilt sind, neu aufgeladen werden.
Im weiteren Spielverlauf kommen die Kräfte des Medaillons mit Fund der drei verbliebenen Kristalle noch stärker zum Tragen. Mit der Fähigkeit "Schild" widersteht ihr selbst größtem Beschuss. "Verstärken" erhöht Präzision und Schaden all eurer Schießprügel und verwandelt euch so in einen wütenden Berserker. Außerdem könnt ihr durch Plasmaschilde feuern. "Zeitdehnung" ist am ehesten mit der Slow-Mo aus F.E.A.R 2: Project Origin vergleichbar. weiter...
Wolfenstein ist auch auf den Konsolen ein Garant für kurzweiligen Spielspaß.
Freunde simpler Unterhaltung werden dem Charme des Spiels erliegen und nicht eher ruhen, bis sie zumindest die rund achtstündige Kampagne gemeistert haben.
Wolfenstein - Patch v1.2 (engl.)
16.12.2009
Der neue, internationale Patch
Wolfenstein - Patch v1.2 (dt.)
16.12.2009
Update für die deutsche Version
Wolfenstein - Patch v1.1 zu v1.11
31.10.2009
Kleiner Patch für den Shooter
Wolfenstein - Assassin Trailer
Die Gegner: Noch schneller und böser! [0]
09.10.2011
Den geheimen "Wolfenstein-Raum" finden
13.10.2009
Allgemeine Tipps & Tricks [0]
06.09.2009
Cheats für die PC-Version
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Kommentare
wie gut dass ich die "nazi" version habe.
wie gut dass ich die "nazi" version habe.
Mit den Wölfen heulen
Hi,allerseits!Also nachdem ich die deutsche PS3-Version zur Hälfte durchhatte,stand für mich fest daß wir in Deutschland mal wieder die "Heuler" sind - soll heißen - wer wirklich bock hat "Adolfs" Schergen mal so richtig ordentlich in den (braunen)Arsch zu treten,der sollte die US-Version zocken - weil die geht RRRICHTIG GUT AB....
wolfstein bogt
Multiplayer
Spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen der PC Verkäufe wieder.
Die Wolfenstein-Com. lässt sich nicht verarschen und mit einem simplen Konsolen SP abstempeln.
Die Quittung hat nun Activision. *lach* Und die Fans zocken weiterhin ET und RTCW
vor allem war der Multiplayer-Modus in RTCW auch auf der Xbox damals enorm beliebt.
Nach dem sehr durchwachsenen Feedback vieler User wollte ich das Teil, auf das ich mich bei der Ankündigung damals enorm gefreut habe, ja links liegen lassen. Aber gestern eine Stunde gespielt und es hat richtuig Spass gemacht. Endlich mal wieder ein schnörkelloser Shooter in diesen Ballerspiele-armen Zeiten. Und endlich mal wieder ein Shooter, in dem die Granaten richtig Wumms haben. Nur schade, dass die KI so grottig ist.
Multiplayer
Der Mutliplayer ist einfach nur Schwach.

Spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen der PC Verkäufe wieder.
Die Wolfenstein-Com. lässt sich nicht verarschen und mit einem simplen Konsolen SP abstempeln.
Die Quittung hat nun Activision. *lach* Und die Fans zocken weiterhin ET und RTCW
ich habe mal in einem anderen forum was lustiges gelesen, zwecks indizierung verfassungsfeindlicher inhalte durch die BPjM:
"was sind diese verfassungsfeindliche inhalte, was sind diese komischen kreuze und wer zur hölle ist dieser herr hitler?!"
man muss ja schon dankbar sein wenigstens im geschichtsunterricht etwas darüber zu lernen und zu sehen!