09.09.2009 - Jens Quentin
Vorausgesetzt, ihr bewältigt das Tutorial. Das wird seinem Zweck nämlich nicht gerecht und bringt durch zu komplizierte Übungsmoves und miese Präsentation Frust statt Aufklärung. Die Steuerung eures Sportlers erfolgt über die beiden Analog-Sticks des Controllers, zusammen mit den Schultertasten (für Grabs und Drehungen) zaubert ihr nach einiger Übung ansehnliche Tricks vor schöner Bergkulisse. Das dynamische Wetter sorgt dafür, dass ihr euch vorm Snowboarden stets informieren solltet, wie die Aussichten sind. Sonst kann es vorkommen, dass ihr im tiefen Neuschnee versinkt oder über den blanken Fels schlittert.
Bei StokEd zählt Realismus, daher setzt man auf Originalfahrer und deren Marken-Equipment. Aus deutschen Landen machen beispielsweise Gigi Rüf, Nicolas Müller und Wolle Nyvelt die Berge unsicher. Auch internationale Profiboarder wie Annie Boulanger, Travis Rice oder Tadashi Fuse sind mit am Start. Da die Ausrüstung fast ebenso wichtig ist wie das Trickrepertoire, greifen die Fahrer auf Marken wie Billabong, Vans, Quiksilver oder Burton zurück. Nettes grafisches Detail am Rande: Haut es euch hin, klebt für kurze Zeit der Schnee an den teuren Klamotten.
Mindestens ebenso wichtig wie die Wahl der „richtigen" Klamotten ist die Wahl des Stils. Je nachdem, wie ihr eure Tricks performt, mutiert ihr zum Hucker oder Styler. Der typische Hucker versucht, durch schnelle Drehungen zu beeindrucken und eine möglichst spektakuläre Trickpalette abzufeiern. Der Styler dagegen zeigt weniger Drehungen und Tricks, die aber dafür möglichst in Perfektion. Das ergibt Sinn, immerhin erhaltet ihr für saubere Tricks wesentlich mehr Punkte als für schlampige Performances.
Wie so oft im Leben geht's auch bei StokEd um Ruhm. Den verdient ihr euch über die diversen Herausforderungen, die an jedem Berg warten. Während ihr als kleines Licht am Snowboard-Firmament startet, sind eure Kontrahenten bekannte Größen. Mal geht's darum, eine Bestzeit zu knacken, an anderer Stelle müsst ihr die Stunts eines Profis kopieren. Ab einer bestimmten Ruhmpunktzahl wird die örtliche Presse (die schreibende, nicht die schrottverarbeitende) auf euch aufmerksam. Schafft ihr es in eines der Szenemagazine, winkt schon bald der neue Sponsorvertrag. Und so weiter. Ziel ist es natürlich wieder mal, der größte Snowboard-Star der Bergwelt zu werden. weiter...
Wer die älteren Amped-Teile mochte und sich vom Berg gerufen fühlt, kann ruhig mal wieder das Snowboard rausholen.
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Kommentare
hawaiia...
amped...stoked....
als shaun white sb raus kam hoffte ich dass es ein amped 1 (&2) nachfolger würde.. amped 3 war ja der reinste witz und auch das ende von einer anfangs so genialen und realistischen sb reihe...
shaun white trübte die anfängliche freude rasch.. grafisch gut, vom umfang ok jedoch mit einer amped 3 ähnlichen ( lächerlichen & unrealistischen arcade steuerung und nervigen challanges ( münzen suchen etc)...
stoked versprach erneut sehr viel für liebhaber des realen snowboardens...
grafisch stimmten mich shcon die preview bilder etwas skeptisch... nach den ersten minuten am berg bestätigte sich dies leider... von teilweise gut gelungenen boards und fahrer animationen bis zu völlig misslungenen landschafts texturen ( felsen, bäume) und schneefahrzeuge etc...
aus der ferne bzw weit sicht sieht dies jedoch alles ganz passabel aus... die schneeflocken sind jedoch einfach ein witz!!! und lichteffeckte wurden wohl auch vergessen bzw sind missraten...
das gameplay anfangs recht nervig gestaltet sich zu meinem erstaunen je länger desto mehr in ein gelungenes handling sowie realistische trick steuerung ( keine überdimensionalen flips und spins bzw kilometerlange grinds und solchen quatsch9! dies empfinde ich als äusserst positiv... die grinds sind jedoch zu unpräszise zu steuern sowie fast ein zufalls prinzip ... man steht sie oder eben halt nicht... je nach laune des gameplays... ebenso die fahrkontrolle bzw steuerung bei schneller fahrt ... mal erwischt man die kurve nicht mehr bzw knallt in einen baum oder schlittert unkontrolliert übers eis bz den abgrund hinab...
alles in allem sind die challanges jedoch sehr gelungen und realistisch ( oftmals jedoch zu einfach) etwas mehr abwechslung bzw contests könnten sein.
die sponsoren angebote sind aber abwechslungsreich und verlockend. alles in allem seit amped 1 /2 das gescheiteste und realistischste beim boarden....
ich frag mich bloss wo die planierten pisten, und sessellifte geblieben sind... bei aller liebe fürs open world und backcountry boarden wurde dies wohl vergessen!?!?!?
und wo sind die halfpipes?????????????????? ( dicker minus punkt)
Cross_war
Raigen
Also Amped 3 zum Beispiel fand ich sehr geil mit ihrem verrücktem Humor und dem Story-telling hat es echt Spaß gemacht, keine Ahnung, dieses StokEd sieht jetzt nicht so wirklich prickelnd aus, Grafik ist nicht wirklich auf dem neuesten Stand, jedes 2te Spiel hat irgendwelche Open-World Elemente und ein Snowboard-Spiel ist jetzt auch nicht die Seltenheit.
Vielleicht kauf ich es mir, wenns für 20€ oder so zu haben ist.
markunis
wieso kommt das spiel bei uns erst jetz raus?? in den usa wird es schon seit ende februar verkauft?? ich werde es auf jeden fall mal probieren... obwohl ich etwas skeptisch bin da es mehr nach shaun white (welches nich wirklich toll ist) und weniger nach amped aussieht.
Finanzb...
EA ist passiert.
xRAZORx
Was ist eigentlich mit der SSX-Reihe passiert?