22.07.2009 - Jens Quentin
Für die Handlung haben sich die Entwickler was vollkommen Neues einfallen lassen ... würden wir gerne schreiben. Tatsächlich gibt es mal wieder das hinreichend durchgenudelte Zukunft-Aliens-Geheimorganisation-Agent-Szenario, was wir so oder so ähnlich bereits gefühlte 875983 Mal erleben durften. Im Detail liest sich das dann so: Auch nach der Ära Bush wird Washington von seltsamen Ereignissen erschüttert.
Ein paar mies gelaunte Aliens mit den üblichen Welteroberungsplänen haben sich ausgerechnet die US-Hauptstadt als Ziel ausgesucht. Ein früherer Geheimagent mit dem wundervollen Namen Mr. Ford wird reaktiviert, um den Plänen der glibberigen Außerirdischen auf den Grund zu gehen. Dabei deckt der knallharte Einzelkämpfer noch viel schrecklichere Geheimnisse auf.
Am spannendsten ist die Frage, wie Sega die Steuerung auf die Wiimote angepasst hat. Mit der Bewegung der Wiimote vor dem Bildschirm bestimmt ihr die Blickrichtung eures Charakters in der Ego-Perspektive beziehnugsweise das Fadenkreuz. Gesteuert wird mit dem Nunchuk-Controller. Insgesamt klappt die Steuerung per Bewegungserkennung auch ganz gut, nur ab und zu ärgert man sich, wenn man gerade in heiklen Feuergefechten oder Fluchtsituationen aufgrund schlampiger Sensorerkennung an Ecken hängen bleibt oder der Totbereich (die Grenzen der Sensorerkennung am Bildrand) seinem Namen alle Ehre macht, indem er für einen überflüssigen Bildschirmtod sorgt.
Auch und besonders das Werfen der Granaten führte des Öfteren zu Frustanfällen. Schüttelt ihr den Nunchuk, wirft Herr Ford eine Granate. Allerdings passiert es (zu) häufig, dass das Ding entweder direkt vor euren Füßen explodiert (= press start to continue) oder irgendwo hinter den Feinden im Nirwana landet. Der Wechsel zwischen den Waffen, das Nachladen, das Springen und die anderen Aktionen gehen jedoch gut von der Hand. weiter...
Wer „Halo lite“ für die Wii sucht und vor allem auf Online-Scharmützel mit Freunden aus ist, wird hier fündig und vermutlich auch glücklich.
The Conduit – Event-Bericht - Special [3]
The Conduit, Segas neuen Wii-Ego-Shooter, haben wir uns schon ansehen dürfen und bereits darüber berichtet. Nun...
The Conduit - Multiplayer Developer Diary
Die Schwierigkeiten im Multiplayer
06.07.2009
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Kommentare
Ich habe die Steuerungsoptionen in der Tat verändert und mit verschiedenen Einstellungen herumprobiert, trotzdem empfand ich sie nie als wirklich optimal bzw. sehr gut gelungen oder gar (fast) perfekt. Sowas ist allerdings auch immer bis zu einem gewissen Grad eine subjektive Geschichte. Dass deine Granaten immer dort landen, wo sie sollen, ist schön. Bei uns war das auch nach mehreren Versuchen leider anders.
Bezüglich der Features hast du recht, es sind fünf Schwierigkeitsgrade. Wurde geändert. Vielen Dank für den Hinweis.
Viele Grüße,
Jens
Hab' mich doch gleich mal registriert, um diesen Test zu kommentieren! Die Wertung geht zwar völlig in Ordnung, aber über etwas im Test bin ich entsetzt: Die Kritik an der Steuerung! Habt ihr euch mal mit den Steuerungsoptionen auseinander gesetzt? Es hat nämlich nicht den Anschein. Ihr könnt dort nämlich (fast) ALLES nach euren Wünschen anpassen. Wenn ihr Probleme mit dem Totbereich habt, seid ihr selbst schuld - man kann diesen fast Pixelgenau einstellen, womit Probleme der Vergangenheit angehören. Und ich habe noch nie (!) was von einer schlampigen Sensorerkennung bemerkt. Und wenn ihr nicht in der Lage seid, Granaten zu werfen, dann merkt das bitte nicht negativ im Test an, ja? Meine Granaten landen immer dort, wo sie sollten. So 0815 das Spiel auch ist - die Steuerung ist (fast) perfekt..!
Muss noch anfügen: Bei den Features hat sich ein Fehler eingeschlichen - es gibt nicht nur 3 Schwierigkeitsgrade, es gibt deren 5!
Für Shooter-Fans auf der Wii sicher ein gutes Spiel und endlich mal Nachschub, aber im Vergleich zu anderen Genre-Vertreter leider mäßig.
Schade, hab mir einiges von dem Spiel erhofft.