Die Bedienung funktioniert wie gehabt mit einer Mischung aus Tastatur und Maus. Neu hinzugefügte Schaltflächen sind kaum erklärt, so bleibt der Spieler auf sich gestellt. Größter Störfaktor sind fehlerhafte Steuerungserkennungen, etliche Grafikfehler und zum Teil schlechtes Leveldesign der mitgelieferten Missionen.
Singleplayer
Die beigefügten Missionen haben interessante Ansätze und machen auch irgendwie Spaß, sind aber viel zu kurz und auch viel zu schlecht dokumentiert. Oft genug muss eine Mission abgebrochen und neu angefangen werden, weil eine Fähigkeit benötigt wird, die ihr nicht habt. Einzig die von Fans erstellten Missionen reißen das Ruder hier noch herum. Im Hauptmodus ist das Planetenwandern nur mit Missionen möglich.
Umfang
Ein paar viel zu kurz geratene Missionen, ein ziemlich umfangreicher Missionseditor und, wie sollte es auch anders sein, ein paar Accessoires. Immerhin, den Spieler erwarten schon jetzt etliche Abenteuer, die von Fans erstellt wurden.
Grafik
Immer noch bunt, aber dafür mit etlichen Grafikfehlern und generell scheint die Qualität nachgelassen zu haben. Sehr kantig und unfertig.
Sound
Der wohl schwierigste Punkt. Die mitgelieferten Effekte und Musikstücke reichen von „wirklich prima“ bis zu „Woher haben die das denn?“ Leider passt die Abmischung nicht immer; wenn die Spielmusik und die aus dem Pausenmenü zusammenfallen, wird das ganze zu einem kleinen Desaster. Insgesamt aber in Ordnung.
Fazit
Spore: Galaktische Abenteuer ist eine Ansammlung an nicht gerade vorteilhaft umgesetzten Missionen, die vorschnell auf die Spieler losgelassen wurden. Die neuen Kreaturenteile sind auch eher als nette Beilage zu verstehen. Nachdem sich deren doch sehr dürftiger Umfang verdeutlicht hat, bleibt eigentlich nur der Missionseditor. Immerhin ermöglicht dieser verschiedene Arten von weiteren Inhalten, die von anderen Spielern auch schon bereitgestellt wurden. Lobenswert ist die Komplexität des Leveleditors, mit dem den Spielern recht viel Freiraum gelassen wird, auch wenn der Kreativität Grenzen gesetzt sind.
Der Trend geht merklich in Richtung „Inhalte von Spielern erstellen lassen“. Dagegen ist an und für sich nichts einzuwenden. Es kann jedoch nicht sein, dass der Hauptbestandteil das Werkzeug ist, der eigentliche Inhalt nur halbherzig zusammengeschustert wirkt und man sich fast vollständig auf die Kreativität der Spieler verlässt. Immerhin hält sich der Preis im Rahmen des Akzeptablen und in der Hoffnung auf Patches kann man sicher über das eine oder andere Manko hinwegsehen.
Das zieht sich scheinbar aber durch bei dem Titel: erst wird's gehyped bis zum Geht-nicht-mehr und dann stellt sich das ganze als wesentlich unspektakulaerer heraus ...
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Kommentare
Skaterb...
ähm schlecht oda müll?!
Das zieht sich scheinbar aber durch bei dem Titel: erst wird's gehyped bis zum Geht-nicht-mehr und dann stellt sich das ganze als wesentlich unspektakulaerer heraus ...
DeusExM...
Auf dass es...
...im Mülleimer verschwindet.
REDFORD
War ja zu erwarten!
Finanzb...
Der ultimative Fehlkauf.