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Allgemeine Informationen

Titel:
Star Ocean: The Last Hope
System:
PlayStation 3 Xbox 360
Entwickler:
tri-Ace
Publisher:
Square Enix
Genre:
Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 12 Jahren / 12+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
05.06.2009
Off. Seite:
Watchlist:
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Star Ocean: The Last Hope - Review

X360 Icon
Pro
lange Spielzeit
unterhaltsames Kampfsystem
gute Bosskämpfe
stilistisch grundverschiedene Planeten
lebendige Cutscenes
sehr gute englische Sprecher
Lymle
umfangreiches Handwerkssystem
teils herrlicher Soundtrack ...
Contra
… teils musikalische Totalausfälle
altbackenes Menüdesign
keine deutsche Sprachausgabe
teils sehr lange, sinnfreie Dialoge
wenig interaktive Dungeons
teils karge Planetenoberflächen
Gameplay
Gut
Typisches Japano-RPG, das sich auf die Eckpfeiler Erkundung, Kampf, Dialoge und Charakterentwicklung stützt – unterm Strich gute Kost aus Fernost.
Singleplayer
Gut
Wer auf diese Reise geht und durchhält, wird über 60 Stunden lang kämpfen, reden und erkunden. Zwar nicht auf Boah-ist-das-geil-Niveau, aber so, dass man interessiert folgt.
Umfang
Sehr gut
Herrlich, einfach herrlich: Wer am Ball bleibt, wird 60 Stunden oder länger am Fernseher kleben – obwohl es nicht allzu viele spannende Nebenquests gibt.
Grafik
Gut
Mal enttäuschend, mal herrlich beschaulich, mal düster und verdorben: Auf euch warten stilistisch grundverschiedene Planeten – zwar nicht alle so schön, dass man im Dreieck springt, aber unterm Strich gelungen.
Sound
Befriedigend
Die englischen Sprecher klingen klasse, auch wenn sie angesichts der infantilen Figuren wie ein Bruch wirken. Der Soundtrack kann angenehm berühren, aber auch in unheimlich trashiges Synthie-Gedudel verfallen.
Fazit
Ich mag die bis in die letzte Pore verstörte Lymle, die mit ihrer apathischen Art, dem Stammeln, Schmollen und hinterhergeschobenen „Mmkay“ den erfrischenden Gegenpart zu Abziehbildhelden wie Edge, Reimi und Co. einnimmt. Ich mag die Zwischensequenzen, die mit kräftigen englischen Sprechern angesichts des infantilen Figurendesigns zwar wie ein Bruch wirken, aber Gefühle wecken und die herzliche Beziehung der Charaktere zueinander ins Rampenlicht rücken. Ich mag das fantasievolle Design der Planeten, die streichelnde Sonne, den Blick auf die Kulisse, die herrlich einladend, aber auch enttäuschend karg sein kann. Wenn Einhornwölfe, Honigbienen und Soldatenzombies durch die Gänge kriechen, wenn Schatzkisten schon auf den ersten Blick ersichtlich sind und The Last Hope in den typischen Japano-RPG-Bahnen kreist, dann macht es Spaß – keine Frage.

Aber man vermisst auf lange Sicht Abwechslung, Überraschungen, vielleicht sogar das Aufbrechen der Spielmechanik, die zwar tadellos funktioniert, sich in den ersten Stunden aber nur selten zu echten Höhepunkten erbarmt. Erst wenn die Spielzeit im zweistelligen Bereich rangiert, mit mysteriösen Völkern neue zwielichtige Hintermänner die Bühne betreten, wenn sich die persönlichen Motive der Begleiter langsam abzeichnen und die Kämpfe zum effektsprühenden Spektakel werden, dann dreht sich wieder die alte JRPG-Spirale. Obwohl der Soundtrack streckenweise eine grenzwertige Erfahrung und mancher vor sich hinplätschernde Dialog zu viel des Guten ist, entführen tri-Ace und Square Enix in eine sympathische Sci-Fi-Oper, ein ausuferndes Videospielmärchen, das über 60 Stunden auf gutem Niveau unterhält.
Wertung:
  • 77%

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Kommentare

  • Das Mädel auf dem Bild hat ganz schön lolige Ohren. :D

  • auf jeden fall ein top spiel spiel das momentan und ich bin mehr als zufrieden

  • Hm bei einige nicht so bombastisch guten RPG's geht das auch ohne Guidebook. Gibt ja Haufen leute die machen in ihrer Freizeit Guides und wenn das Spiel dan Spaß macht spielt man das locker 5-mal durch. Da findet man schon die Sachen selber raus, es sei denn es ist dermaßen gut versteckt und verborgen programmiert das man es im Leben nicht rausfindet (siehe FFXII Lanze)

  • Jain... es ist in JRPGs immer noch üblich, dass man die Formeln und Geheimnisse im Grunde nur per Guide rausfinden kann.
    Muss nicht unbedingt das gekaufte Lösungsbuch sein, ne kostenlose Lösung aus dem Netz reicht auch ... aber woher hat der Schreiber seine Informationen? Riiiichtig, aus dem Lösungsbuch.

  • Ich hab die Liste mal schnell angesehn und hab jetzt schon ein Punkt gefunden der anscheindend etwas veraltet ist. :D
    Nr. 173

  • Naja, gut, schieb ich's halt auf's JRPG-Klischee Nr 19:

    Zitat
    No matter what timeframe the game is set in -- past, present, or future -- the main hero and his antagonist will both use a sword for a weapon. (Therefore, you can identify your antagonist pretty easily right from the start of the game just by looking for the other guy who uses a sword.) These swords will be far more powerful than any gun and often capable of distance attacks.


    Nachzulesen hier:
    http://project-apollo.net/text/rpg.html

  • Ja doch, wenn sie nichts geschrieben hätten, hätten sich auch alle aufgeregt. So oder so, lol.

    Zu deiner Frage: Es gibt keine Antwort. :D Das ist einfach ein Gedanke, der nicht zu Ende geführt wurde. Zumindest ist mir nichts bekannt, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Vermutlich wissen all die anderen Charaktere so viel mehr über die Galaxie und ihre Wesen, dass das alles eine Selbstverständlichkeit ist.

  • Hrhr naja, die Hintergrundgeschichte liest sich eh keiner durch. Hätten sie Lymle im Handbuch einfach als 8 jährige abgestempelt, hätte sich doch auch niemand aufgeregt.

    Aber da ich grad euer Gehör habe, eine Frage:
    Wieso benutzen alle mittelalterliche Waffen? Bei den Bugs wurde ja erklärt, wieso die Railguns nicht funktionieren. Aber ich bezweifel, dass sie in der ganzen Galaxie wirkungslos sind.

    Oh und ja, hatte mit Star Ocean viel Spaß. Leider hat Tri-Ace (mal wieder) tief in die Klischeekiste gegriffen. Und richtig spannende Stories haben sie leider auch nie hinbekommen.





  • Und überhaupt: Sie sieht aus wie 8.
    Ist sie doch auch. Durch nen Unfall öffnete sie das Tor zur Hölle und fand dadurch ihr Hundchen. Kehrseite der Medaille: Sowohl ihr geistiges, als auch ihr körperliches Alter wurde eingefroren. D.h. obwohl sie jetzt eigentlich 15 Jahre alt ist, steckt sie immer noch im Körper und Geist einer 8 jährigen. ... okay?
    Glaubst du ernsthaft, das dies auch der Gedankengang beim kreieren von ihr war? PAH! Das ist Japan. Und wenn ein RPG das nicht Final Fantasy oder Dragon Quest heißt, in Japan bestehen möchte, muss es den aktuellen Vorlieben der Kundschaft entsprechen. Und Lymle ist das Ergebnis davon. Sehr jung, große Augen, Kleidchen, sagt am Ende ständig "kaaay", zuckersüß aber sehr mysteriös. Das ist ein 08/15 Anime-Charakter, wie man ihn zurzeit in 95% aller Animes vorfindet. Wenn einem das gefällt: Okay, wunderbar. Geschmäcker sind eben verschieden. ;) Ich bin aber mittlerweile gesättigt mit diesen Charakteren. Es ist ja auch okay, dass SE und all die anderen Entwickler solche Charaktere erschaffen. Sie wissen eben was gefragt ist. Immerhin entwickeln sie für Japan und dann für die restliche Welt. Für mich persönlich ist es aber schade, dass sich das Genre des J-RPGs seit knapp zehn Jahren im Kreis dreht. Für mich persönlich könnte das Genre ruhig mal einen Schritt in Richtung Zukunft gehen. Und nachdem sie hat Lymle fertig hatten, haben sie sich die Hintergrundgeschichte für sie ausgedacht.

    Star Ocean ist übrigens (IMO) kein schlechtes Spiel. Es hat viele, offensichtliche Mängel und es fühlt sich für mich fast schon wie eine dieser Endlos-Anime-Serien an (surprise, surprise :D ) an, aber es macht Laune, was vor allem am Kampfsystem liegt. Wusstest du, dass das Kampfsystem für viele Japaner deutlich wichtiger ist als die eigentliche Story? Aber hey, das KS in Star Ocean ist wirklich klasse. Habe damit viel Freude, macht einfach Laune. Schade nur, dass sie sich beim Dungeon-Design, den Rätseln, den Dialogen, der Hintergrundgeschichte (es dauert einfach zu lange, bis mal wirklich was in fahrt kommt, IMO natürlich) und dem Charakter-Design nicht auch so viel Mühe gegeben haben.

  • Und überhaupt: Sie sieht aus wie 8.
    Ist sie doch auch. Durch nen Unfall öffnete sie das Tor zur Hölle und fand dadurch ihr Hundchen. Kehrseite der Medaille: Sowohl ihr geistiges, als auch ihr körperliches Alter wurde eingefroren. D.h. obwohl sie jetzt eigentlich 15 Jahre alt ist, steckt sie immer noch im Körper und Geist einer 8 jährigen. ... okay?

  • Ich mag sie nicht. :P Keine Ahnung, mich nervt sie einfach. Und überhaupt: Sie sieht aus wie 8. Aber eben: J-RPG, da ist so etwas an der Tagesordnung. Schade nur, dass sich das Genre (IMHO) seit zehn Jahren bestenfalls im Kreis dreht.

  • Sie ist einfach göttlich :)

  • Hehe, der erste Tester der Lymle mag. :)

  • Schade, nur für 360 :(

Der Redakteur meint...

Sebastian Thor Portrait

Obwohl der Soundtrack streckenweise eine grenzwertige Erfahrung und mancher vor sich hinplätschernde Dialog zu viel des Guten ist, entführen tri-Ace und Square Enix in eine sympathische Sci-Fi-Oper, ein ausuferndes Videospielmärchen, das über 60 Stunden auf gutem Niveau unterhält.

Sebastian Thor

Informationen

Features:

Xbox 360

  • klassisches Japano-RPG
  • über 60 Stunden Spielzeit
  • 3 DVDs
  • Echtzeitkampfsystem
  • Deutsche Texte, englische Sprachausgabe

Titel aus der Serie:

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