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Allgemeine Informationen

Titel:
Star Ocean: The Last Hope
System:
PlayStation 3 Xbox 360
Entwickler:
tri-Ace
Publisher:
Square Enix
Genre:
Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 12 Jahren / 12+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
12.02.2010
Off. Seite:
Watchlist:
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Star Ocean: The Last Hope - Review

Och, wie putzig. Guckt euch nur diese verträumten Äuglein an, den geringelten Schwanz, die kleinen Beinchen. Das sollen Säbelzahntiger sein? Sehen aus wie Eichhörnchen, wenn sie da süß animiert über den Boden flitzen. Will man denen wehtun? Nein. Man will sie in den Arm nehmen, gaaanz kräftig knuddeln und lieb haben. Aber wer mit Star Ocean: The Last Hope auf diese intergalaktische Reise geht, muss Kompromisse machen und akzeptieren, dass Harpyien wie Schulmädchen kichern. Dass Menschenfresserbäume zwischen Mechs, Einhornwölfen, Honigbienen und Soldatenzombies aufs Schlachtfeld marschieren.

Man muss hinnehmen, dass Schatzkisten mit Rüstungen, Schwertern und Bögen immer dort stehen, wo man sie niemals erwarten würde. Dass das Menüdesign so altbacken und verschachtelt ist, wie man es seit Jahr und Tag im Genre gewohnt ist. Und dass da ein von kitschig über peinlich bis amüsant reichendes Spektrum infantiler Figuren lauert. Kurzum: The Last Hope ist ein Japano-RPG in Reinkultur, eines mit Höhen und Tiefen, starken und schwachen Momenten.

Die Welt am Abgrund

Es ist ein Spiel, das am Anfang erst mal den Format-c-Befehl erteilt, als die Erde dem Dritten Weltkrieg anheim fällt. Da sich unterirdische Bunker nach der Katastrophe nicht gerade als sicher herausstellen, greift die Menschheit nach den Sternen. Mit Schiffen, die in die Weiten des Alls starten, in eine Odyssee zur Erschließung neuer Lebensräume. Zum Beispiel die Calnus, auf der mit Edge Maverik und seiner besten Freundin Reimi zwei der Protagonisten und ihre herzliche Beziehung zueinander in den ersten Videos vorgestellt werden. Oder die Aquila mit ihrem Freund Crowe an Bord, die abstürzt und spurlos verschwindet. Zum globalpolitischen gesellt sich also auch ein persönlicher Antrieb in diesem Abenteuer, das Edge und seine Crew locker 50 bis 60 Stunden durchs All hetzt. Auf der Suche nach einem Freund, nach Antworten, nach einer neuen Heimat.

 

Star Ocean: The Last Hope - Trailer

 

Das ist der solide Rahmen, der eine Bühne stützt, die karge und schöne Kulissen präsentieren kann. Karg, wenn man zum ersten Mal den Insektenplaneten Aeos betritt, der mit seiner spärlichen Vegetation, den schwammigen Bodentexturen und einem Grün-in-Grün-Pansch enttäuscht. Schön, wenn in den eisigen Höhen Lemuris' der Schnee unter den Stiefeln knirscht, wenn Gorillas über den weißen Teppich tapsen und sich Bergketten am Horizont aneinander zwängen. Aber das ist nur der Anfang dieser Reise: Später geht es durch den Sog eines schwarzes Lochs auf die Erde der 60er-Jahre, in eine verlassene Wüstenei mit Tankstellen, bevor man sich auf Roak an schunkelndem Gras, dichtem Laubwerk und den ersten traumhaften Ausblicken am glitzernden Wasser ergötzt.

In Tatroi weht zum ersten Mal sogar eine seichte Großstadtbrise - inklusive vom Wind gepeitschter Banner, Arenen, Gasthäuser, auf und ab laufender Wachen und Handelsständen. Ist die Kulisse trotz Detailschwächen unterm Strich gelungen? Ja, denn neben Strand und See-Idylle gibt es auch riesige Raumhäfen, die mit düsteren, in die Höhe ragenden Türmen und bizarrer metallener Architektur ein kaltes Gefühl von Feindseligkeit einfangen. weiter...

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Kommentare

  • Das Mädel auf dem Bild hat ganz schön lolige Ohren. :D

  • auf jeden fall ein top spiel spiel das momentan und ich bin mehr als zufrieden

  • Hm bei einige nicht so bombastisch guten RPG's geht das auch ohne Guidebook. Gibt ja Haufen leute die machen in ihrer Freizeit Guides und wenn das Spiel dan Spaß macht spielt man das locker 5-mal durch. Da findet man schon die Sachen selber raus, es sei denn es ist dermaßen gut versteckt und verborgen programmiert das man es im Leben nicht rausfindet (siehe FFXII Lanze)

  • Jain... es ist in JRPGs immer noch üblich, dass man die Formeln und Geheimnisse im Grunde nur per Guide rausfinden kann.
    Muss nicht unbedingt das gekaufte Lösungsbuch sein, ne kostenlose Lösung aus dem Netz reicht auch ... aber woher hat der Schreiber seine Informationen? Riiiichtig, aus dem Lösungsbuch.

  • Ich hab die Liste mal schnell angesehn und hab jetzt schon ein Punkt gefunden der anscheindend etwas veraltet ist. :D
    Nr. 173

  • Naja, gut, schieb ich's halt auf's JRPG-Klischee Nr 19:

    Zitat
    No matter what timeframe the game is set in -- past, present, or future -- the main hero and his antagonist will both use a sword for a weapon. (Therefore, you can identify your antagonist pretty easily right from the start of the game just by looking for the other guy who uses a sword.) These swords will be far more powerful than any gun and often capable of distance attacks.


    Nachzulesen hier:
    project-apollo.net/text/rpg.html

  • Ja doch, wenn sie nichts geschrieben hätten, hätten sich auch alle aufgeregt. So oder so, lol.

    Zu deiner Frage: Es gibt keine Antwort. :D Das ist einfach ein Gedanke, der nicht zu Ende geführt wurde. Zumindest ist mir nichts bekannt, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Vermutlich wissen all die anderen Charaktere so viel mehr über die Galaxie und ihre Wesen, dass das alles eine Selbstverständlichkeit ist.

  • Hrhr naja, die Hintergrundgeschichte liest sich eh keiner durch. Hätten sie Lymle im Handbuch einfach als 8 jährige abgestempelt, hätte sich doch auch niemand aufgeregt.

    Aber da ich grad euer Gehör habe, eine Frage:
    Wieso benutzen alle mittelalterliche Waffen? Bei den Bugs wurde ja erklärt, wieso die Railguns nicht funktionieren. Aber ich bezweifel, dass sie in der ganzen Galaxie wirkungslos sind.

    Oh und ja, hatte mit Star Ocean viel Spaß. Leider hat Tri-Ace (mal wieder) tief in die Klischeekiste gegriffen. Und richtig spannende Stories haben sie leider auch nie hinbekommen.





  • Und überhaupt: Sie sieht aus wie 8.


    Ist sie doch auch. Durch nen Unfall öffnete sie das Tor zur Hölle und fand dadurch ihr Hundchen. Kehrseite der Medaille: Sowohl ihr geistiges, als auch ihr körperliches Alter wurde eingefroren. D.h. obwohl sie jetzt eigentlich 15 Jahre alt ist, steckt sie immer noch im Körper und Geist einer 8 jährigen. ... okay?
    Glaubst du ernsthaft, das dies auch der Gedankengang beim kreieren von ihr war? PAH! Das ist Japan. Und wenn ein RPG das nicht Final Fantasy oder Dragon Quest heißt, in Japan bestehen möchte, muss es den aktuellen Vorlieben der Kundschaft entsprechen. Und Lymle ist das Ergebnis davon. Sehr jung, große Augen, Kleidchen, sagt am Ende ständig "kaaay", zuckersüß aber sehr mysteriös. Das ist ein 08/15 Anime-Charakter, wie man ihn zurzeit in 95% aller Animes vorfindet. Wenn einem das gefällt: Okay, wunderbar. Geschmäcker sind eben verschieden. ;) Ich bin aber mittlerweile gesättigt mit diesen Charakteren. Es ist ja auch okay, dass SE und all die anderen Entwickler solche Charaktere erschaffen. Sie wissen eben was gefragt ist. Immerhin entwickeln sie für Japan und dann für die restliche Welt. Für mich persönlich ist es aber schade, dass sich das Genre des J-RPGs seit knapp zehn Jahren im Kreis dreht. Für mich persönlich könnte das Genre ruhig mal einen Schritt in Richtung Zukunft gehen. Und nachdem sie hat Lymle fertig hatten, haben sie sich die Hintergrundgeschichte für sie ausgedacht.

    Star Ocean ist übrigens (IMO) kein schlechtes Spiel. Es hat viele, offensichtliche Mängel und es fühlt sich für mich fast schon wie eine dieser Endlos-Anime-Serien an (surprise, surprise :D ) an, aber es macht Laune, was vor allem am Kampfsystem liegt. Wusstest du, dass das Kampfsystem für viele Japaner deutlich wichtiger ist als die eigentliche Story? Aber hey, das KS in Star Ocean ist wirklich klasse. Habe damit viel Freude, macht einfach Laune. Schade nur, dass sie sich beim Dungeon-Design, den Rätseln, den Dialogen, der Hintergrundgeschichte (es dauert einfach zu lange, bis mal wirklich was in fahrt kommt, IMO natürlich) und dem Charakter-Design nicht auch so viel Mühe gegeben haben.

  • Und überhaupt: Sie sieht aus wie 8.


    Ist sie doch auch. Durch nen Unfall öffnete sie das Tor zur Hölle und fand dadurch ihr Hundchen. Kehrseite der Medaille: Sowohl ihr geistiges, als auch ihr körperliches Alter wurde eingefroren. D.h. obwohl sie jetzt eigentlich 15 Jahre alt ist, steckt sie immer noch im Körper und Geist einer 8 jährigen. ... okay?

  • Ich mag sie nicht. :P Keine Ahnung, mich nervt sie einfach. Und überhaupt: Sie sieht aus wie 8. Aber eben: J-RPG, da ist so etwas an der Tagesordnung. Schade nur, dass sich das Genre (IMHO) seit zehn Jahren bestenfalls im Kreis dreht.

  • Sie ist einfach göttlich :)

  • Hehe, der erste Tester der Lymle mag. :)

  • Schade, nur für 360 :(

Star Wars: The Old Republic

Der Redakteur meint...

Sebastian Thor Portrait

Obwohl der Soundtrack streckenweise eine grenzwertige Erfahrung und mancher vor sich hinplätschernde Dialog zu viel des Guten ist, entführen tri-Ace und Square Enix in eine sympathische Sci-Fi-Oper, ein ausuferndes Videospielmärchen, das über 60 Stunden auf gutem Niveau unterhält.

Sebastian Thor

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