Konami macht nicht viel anders als die Konkurrenz. Nur schlechter, viel schlechter. Vor allem die unpräzise Spielmechanik geht einem gewaltig auf die Nerven.
Singleplayer
Der Karrieremodus hat dank der Challenges durchaus ein paar nette Ansätze. Aber das war es dann auch schon, echte Motivation kommt nicht auf.
Multiplayer
Der Mehrspielermodus macht noch am meisten Spaß. Man kann zumindest hämisch grinsen, wenn die Kollegen dank der Spielmechanik noch mehr versemmeln als man selbst.
Umfang
Gut 40 Lieder sind nicht viel. Immerhin fällt der Preis des Spiels moderat aus und die Spielmodi bieten gängigen Standard.
Grafik
Unspektakulär und unansehnlich. Die Bühnenaction sieht zuweilen lachhaft aus und das Publikum besteht aus einer Schar von Klonen.
Sound
Der Sound an sich wäre okay, das Problem: Nur wenige der Cover-Versionen haben so etwas wie Qualität zu bieten. Einige Stücke sind eine echte Qual für die Ohren.
Fazit
Zugegeben, ich bin ein Musikspiel-Junkie. Was Konami hier bietet, ist allerdings eher das spielerische Pendant zu einer Entziehungskur. Unpräzise Spielmechanik, teils grauenvolle Cover-Versionen und ein völlig verhunztes Balancing sorgen dafür, dass die Spiel-DVD für mich eigentlich nur einen Zweck erfüllt: mitnehmen und im Biergarten unter ein wackliges Tischbein legen, damit nix überschwappt. Oder eine Runde spielen, um sich zu vergegenwärtigen, wie genial die Konkurrenz das Konzept umgesetzt hat.
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