Das klassische Strategie-Spielprinzip macht immer noch Spaß, insgesamt merkt man der Mechanik aber ihr Alter an – es fehlt an Tiefgang, Abwechslung sowie Finesse.
Singleplayer
Wenn schon eine neue Geschichte mit Dämonen, dann sollte man dies doch bitte auch in einem Story-Modus motivierend aufgreifen. Das wird hier nicht getan, stattdessen steht ganz die Götterstrategie im Mittelpunkt. Reicht auch.
Multiplayer
Mehrspielergefechte können überzeugen, oft dauern die Runden aber recht lange. Überdies vermissen wir eine Online-Unterstützung und eine Einzelkartenoption.
Umfang
Da kann man nicht meckern: Über 50 Missionen im Herausforderungsmodus, ein unterhaltsamer Freies-Spiel-Modus, eine Mehrspielermöglichkeit und eine Galerie mit Info-Tafeln.
Grafik
Spar-Optik: Die Präsentation des Spielfelds ist zweckmäßig. Die kargen Figuren- und Wunder-Animationen, die unspektakulären Menüs und die hässlichen Artworks gefallen nicht.
Sound
Mäßige Soundeffekte und eine verrauschte sowie nervig-esoterische Musikuntermalung sind nicht gerade ein Ohrenschmaus. Die Götterfunken-Melodie macht hingegen Laune.
Fazit
Populous schlägt sich zwanzig Jahre nach seinem Debüt in Handheld-Form ganz wacker. Einmal Gott sein, die Erde heben und senken und seine Anhänger um sich scharen, um den Gegner mit einer Katastrophe zu ärgern und sich zum Endkampf zu rüsten, hat nach wie vor seinen Reiz. Insgesamt fehlt es aber mittlerweile dann doch etwas an Spieltiefe und Abwechslung. Außerdem sind die DS-Neuerungen nur teilweise geglückt: Die Touchscreen-Steuerung geht in Ordnung, die spartanische Präsentation sowie das kleine Sichtfeld nagen hingegen an der Spielspaßwertung. Populous DS ist kein schlechtes Spiel, auf Nintendos mobiler Konsole gibt es im Strategie-Genre aber deutlich bessere Vertreter.
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