15.04.2009 - Felix Rick
Für alle, die SOCOM nicht kennen, hier ein kleiner Schnelldurchlauf: Zwei Parteien, bestehend aus menschlichen Mitstreitern, bekriegen sich in diversen Spielmodi auf unterschiedlichen Karten. Statt Ego-Perspektive gibt es aber eine Third-Person-Ansicht.
Im neuesten Teil wurde natürlich nichts an dieser Formel geändert, auch wenn nun ein neuer Entwickler das Ruder in der Hand hält. Doch gleich am Anfang des Spiels fühlt man sich als SOCOM-Neuling etwas im Stich gelassen. Und das ist noch schön ausgedrückt. Anstatt dass man sich erst mal mit allem vertraut machen kann, in einem Tutorial zum Beispiel oder einem MP-Match mit Bots, wird man ins kalte Wasser geworfen. Um erste Erfahrungen zu sammeln, muss man gleich online spielen. Gerade wenn man gleich gegen menschliche Gegner antritt, wäre es doch angemessen, wenigstens eine kleine Einführung ins Spielsystem und die Steuerung zu bekommen.
Apropos Steuerung, gerade das Zoomen ist sehr nervig, da man nur stufenweise durchschalten kann und es somit während des Spielens zu einer recht frickeligen Angelegenheit wird.
Hat man sich an die etwas umständliche Steuerung gewöhnt, darf man sich auf sieben Karten - allerdings sind nur vier davon komplett neu - in sieben unterschiedlichen Spielmodi austoben. Waffen muss man nicht erst freischalten, da von Anfang an das komplette Arsenal zur Verfügung steht. Allerdings fällt somit natürlich auch eine gewisse Motivation weg, im Rang aufzusteigen, wenn man dafür, bis auf ein paar Abzeichen, keine Belohnung bekommt.
SOCOM hat außerdem noch eine kleine Besonderheit in Form der Einbindung des bewegungssensitiven Sixaxis-Controllers: Um hinter einer Deckung herauszuspähen, neigt ihr den Controller in die entsprechende Richtung. weiter...
Klar, wenn man dann mal drin ist, hat man auch Spaß, aber irgendwie habe ich das alles schon mal besser gespielt und gesehen. Und das eben bei Titeln, die auch mehr Umfang bieten.
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Kommentare
nuttzo
Schöne Einleitung und schöner Schluss. Felix.
Nur wo ist der Hauptteil des Artikels???
Habe mich schon sehr auf das Review von der Gameswelt gefreut, nur um dann mit einem sehr oberflächligem 1-Seite Test, der einem potenziellem Käufer die Entscheidung nicht erleichtert sich das Spiel zu kaufen, abgespeist werde.
Teilweise erfährt man ja in den Kommentaren schon mehr Infos über das Gameplay, Atmosphäre etc.
Ich kann nur hoffen das wird nicht zur Gewohnheit bei der Gameswelt.
Nach dem grandiosen Preview von Red Faction, der seeehr ausführlich geschrieben war und richtig Spass machte beim lesen, gibts hier nur ein "Mangelhaft" von mir.
PPRabbit69
Ich kann mich xRAZORx nur anschliessen...61% finde ich jetzt gerade etwas hart. Wer die ersten SOCOM's gemocht hat, wird mit dem neusten Abkömmling sicher auch zufrieden sein. Und Dank den Updates ist ja immer noch "room for improvement"
Zerodyne
Ich habe Teil 1 und 2 jeweils ein halbes Jahr recht regelmäßig gezockt. Von Socom 2 hatte ich irgendwann aber die Nase voll.
Trotz Razors "Empfehlung" ist mir das zu heiß
Da spiel ich dann doch lieber die ganzen FPS oder leg das nicht unähnliche und durchaus gute MGO ein, wenn ich Lust auf 3rd-Person-Shooter habe.
xRAZORx
Stimmt schon, Confrontation ist sicher keine Offenbarung und erfindet gant sicher nichts neu. ABER als Fan der SOCOM-Reihe (wie ich einer bin seit dem ersten PS2-Teil) kann man absolut nichts falsch machen. Man fühlt sich sofort heimisch und mit einem vertrauten/halbwegs eingespielten Team macht es auch Online jede Menge Spaß - wie früher.