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Allgemeine Informationen

Titel:
Der Pate 2
System:
PC PlayStation 3 Xbox 360
Entwickler:
EA Games
Publisher:
Electronic Arts GmbH
Genre:
Action
USK/PEGI:
Ab 18 Jahren / 18+
Spieler:
Offline: 1 / Online: 2-16
Release:
09.04.2009
Off. Seite:
Watchlist:
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Der Pate 2 - Review

PC Icon PS3 Icon X360 Icon

Als angehender Mafia-Boss hat man es nicht leicht. Schon gar nicht, wenn man bei einem munteren Familientreffen nebst aushandeln neuer Kooperationen dank frisch ausgebrochener Revolte in Kuba feststeckt. Und noch schlimmer wird es, wenn ausgerechnet eins der führenden Mitglieder der Familie dabei um Leben kommt. Dominic jedenfalls steckt in dieser Lage und muss sich nach gelungener Flucht aus Kuba einer neuen Aufgabe widmen. Nämlich die Corleone-Familie in New York zu führen und der Konkurrenz ordentlich einzuheizen.

Kuba, Miami, New York

Während ihr bereits im Einstiegslevel in Kuba einige bekannte Gesichter und Name trefft, dürft ihr euer Alter Ego selbst zusammenbasteln. Dazu steht eine Reihe furchtbarer Frisuren, Gesichtsverzierungen und modisch arg zweifelhafter Kleidungsstücke zur Verfügung. Am meisten Spaß macht dabei die Zufallsfunktion, die einige unsäglich anzuschauende Figuren generiert, die eigentlich schon aufgrund ihres Aussehens wegen Erregung öffentlicher Übelkeit in den Knast gehören.

Wie auch immer, nach reichlich Ballerei in Kuba, wobei euch die Grundlagen der Steuerung näher gebracht werden, geht es in New York zur Sache, gefolgt von Miami und noch mal Kuba. Auch in New York nimmt das Lernen noch kein Ende, denn während in Kuba nur der Third-Person-Action-Anteil erklärt wird, erfahrt ihr in den ersten Missionen dort etwas über die Strategie-Ebene des Spiels sowie die spärlichen Rollenspiel-Elemente. Ja, richtig gelesen, Der Pate 2 versucht sich als munterer Genre-Mix, was durchaus sinnige Ansätze hat. Oder zumindest versucht, darüber hinwegzutäuschen, dass die Missionen inhaltlich eher weniger zu bieten haben. Was sie mit der offenen Spielwelt gemeinsam haben.

 

Der Pate 2 - How Do You Play The Godfather

 

Strategie als Mafioso?

Der Strategie-Anteil scheint dabei auf den ersten Blick durchaus nicht uninteressant. Dort verwaltet ihr unter anderem euer Alter Ego sowie eure Familie. In einer Art Stammbaum, in dem nach und nach neue Slots aktiviert werden, könnt ihr neue Mitglieder anheuern. Selbige findet ihr meist in der Nähe eurer Einrichtungen. Da gibt es Spezialisten, wie Brandstifter, Safeknacker oder Sprengmeister, die ihr nicht nur befördern (oder beseitigen) könnt, sondern gegen Bares mit neuen Waffen, Waffenzertifikaten und Fähigkeiten ausstattet. Eure Familienmitglieder könnt ihr auf der Karte zu Einsätzen schicken, aber auch in einem maximal drei Mann starken Team mit euch herumzerren.

Des Weiteren erwartet euch eine Übersichtskarte der Stadt, auf welcher die Einrichtungen der eigenen und feindlichen Familien mit ein paar Zusatzinformationen ersichtlich sind. Es gibt verschiedene Kartelle, die euch, sofern ihr das Monopol haltet, besondere Boni verschaffen, wie schusssichere Westen, gepanzerte Fahrzeuge oder Ähnliches. Weiterhin vorhanden sind Geldwaschanlagen, die den Profit aus den anderen Einrichtungen erhöhen. Darüber hinaus gibt es Symbole für Nebenmissionen sowie die Möglichkeit, Wegpunkte zu setzen oder eure Ganoven auszuschicken, um Aufgaben wie das Sprengen einer gegnerischen Einrichtung zu übernehmen. Und ihr könnt Wachen für eure eigenen Einrichtungen anheuern, um sie vor feindlichen Übergriffen zu schützen.

Nur ein kleiner Gefallen

Die Nebenmissionen bestehen darin, diversen NPCs Gefälligkeiten zu leisten. Besagte NPCs findet ihr locker in den Straßen der Stadt, gut erkennbar durch ein Symbol über ihren Köpfen. Meist gibt es dort nette Jobs gegen Bares, wie das Erlegen oder Verprügeln unliebsamer Artgenossen, Sabotage-Akte oder Diebstähle. Ab und an dürft ihr derartige Jobs nicht nur für Geld erledigen, sondern erhaltet abrufbare Zusatzleistungen, etwa von korrupten Polizisten, die euch ihre Kollegen vom Hals halten, Gegner schwächen oder sonst etwas in der Richtung. Leider versinken diese Nebenjobs dank mangelnder Abwechslung mit der Zeit in der Monotonie. Zudem fehlt es nicht selten an Logik, wenn jeder zweite Bewohner einen verbrecherischen Vorschlag in petto hat oder ihr eure eigenen Läden in die Luft jagen sollt. Was im Grunde nicht viel ausmacht, denn nach einem Tag sind sie wieder voll in Betrieb. weiter...

 

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Kommentare

  • an alle nochmals..

    oda schreibs einfach hier rein were genau so nett:D

  • an alle

    hi leite :P ich hab ne dringende frage an euch ich versteh einfach nicht wie ich bei Der Pate® II online komme ich hab eigentlich schon alles versucht aber ich komme einfach net ins internet,ich würde ja die kampage weiter spielen aber iwan wird es langweilig so nach dem 8. ma durchzocken, fals jemand weiß woran das liegen könnte kann er mich ja unter www.pannzer@hotmail.de anschreiben were echt net fon euch...

  • Alsooo wenn das Spiel ne nich so gute grafik hat dann weiss ich nichmehr was ihr für spiele wollt?!
    alsoo die cahraktere sind HAMMER gemacht..
    sieht man in den wenigsten spielen..
    Die explosionen der OBERHAMMER !!
    Un Das ganze Spiel ist grafisch qail...
    okeee über die steuerung kann man sich wirklich unterhalten aber die is nich scheisse un auch kein manko...
    is wie bei allen adnern games auch...
    ich kann euch mal ne richtig beschissen steuerung sagen: "Alone in the dark"
    da bei der steuerung geht man WIRKLICH kaputt.
    Aber der Pate 2 hat eine DEUTLICH bessere wertung verdient.

    Nichts zu dem Spiel jetzt mehr.
    ihr von gameswelt macht ehhh voll die kack bewertung die man in den MEISTEN fällen nie versteht.
    Ich weiss nicht an welchen spielen ihr zur bewertung vergleicht
    aber mit den spielen die ihr vergleicht die gibts warscheinlich garnicht.
    ich wechsel auf ejden fall zu 4players wo die bewertungen und alles ADNERE AUCH REALISTISCH sind.

    so komm ich zum ende meines beitrags.
    Wird auch gleichzeitig mein Letzter sein.

    Auf Wiedersehen
    eua Leon1803

  • Ich persönlich finde die 62% auch etwas zu schlecht bewertet.

    das spiel macht durchaus spaß :)

  • nun mal ruhig

    Schreiberlinge sind Schreiberlinge und Spiele sind Spiele. Ich muss sagen, mir macht das Spiel bis jetzt Spass, und darum gehts, wenns einem keinen Spass macht, dann soll er es nicht kaufen oder wieder weiterverkaufen, so einfach ist das. Der Grafikstil gefällt mir irgendwie, das Fahrverhalten der Wagen und andere blöde Sachen werden sicher bald mit nem Patch behoben. Ich weiss ja nicht, ob man bei dem Spiel auch eine Frau als Spielfigur wählen kann, nun, dann würde sie die Geschäftsführer weich prügeln..also. Das ist wieder so ne Moralgeschichte und ALLEN sollte bewusst sein, das ES HEUTE KEINE MORAL MEHR GIBT...wozu auch??

  • Zustimmung

    Erstmal:Das Spiel sieht mäßig aus, aber Grafik ist nicht alles.Für mich ist das Spiel an sich aber gänzlich uninterressant, ich werde es nicht spielen.Am Artikel selbst muß ich mind. einem Vorredner recht geben.Mir wird da zuviel die Moralkelle geschwungen.Auf objektivität und den Kram will ich garnicht eingehen das haben andere getan, ich frage einfach mal nur warum in einem Mafiaspiel nicht Mittel angewendet werden sollten die im RL sicher öfter als es dem einen oder anderen lieb ist verwendet werden(u.a. von ebend der Mafia).Ich hab kein Problem damit die Mittel anzuwenden die mir das Spiel bietet.Wenn ich das nicht möchte brauch ich kein Mafispiel.Schade ist das das Spiel einen derart einschränkt welche "verwerflichen Mittel" man nutzt.Da sollte man FReiheiten haben, sonst finde ich das völlig ok.Wer keine Gewalt möchte soll Skat oder so spielen;)

    Und etwas zum vertreten der pers. Meinung bzw. subjektiveren Tests:Ich vermisse eure pers. Meinung/Moral bei anderen Themen in denen ich des öfteren darauf warte das endlich der Punktabzug für Bugs/unspielbarkeit/Dreistigkeit oder sowas kommt.Ich beziehe mich da speziell auf EAs FM20XX der seit Jahren komplett verbugt ist(ich habe eure Wertung in dem Thema schonmal im forum angeprangert).Dort schwingt keiner von euch die Moralkeule/Wertungshammer.Wirkt arg willkürlich...

    Aber bitte nicht falsch verstehen, bei 80-90% der Tests stimme ich euch zu und mag eure Art.Nur manchmal(wie hier z.b. oder den FM-Tests)Frage ich mich manchmal ob an jeden Test und jedes Game die gleichen Maßstäbe angelegt werden.....

    Und bitte, nicht weich werden.Das verträgt sich garnicht mit den Job als Spieletester in der heutigen Zeit;)

  • Zitat
    ch finde eine gewisse Subjektivität durchaus nicht verwerflich, wobei hier noch anzumerken ist, dass sich offenbar sehr viele daran stören, dass ich in einem (!) Absatz erwähnt habe, dass mir das Spiel in gewisser Hinsicht sauer aufgestoßen ist. Aber ich sehe auch keinen Grund, das zu verschweigen oder zu beschönigen.
    Nun, ich bin eher zufällig auf das Review gestoßen, weil mich als alter Pate Fan das Spiel natürlich interessiert. Und mir ist "in gewisser Hinsicht sauer aufgestoßen", dass von 2 Seiten Review 1 (!) Absatz sich mit der moralischen Fragwürdigkeit des Titels befasst, was dann ca. 1/5 des Reviews ausmacht. Auch im Fazit wurde darauf nochmal angespielt. Wirklich ärgerlich fand ich aber die belehrende herangehensweise an das Thema, denn - unabhängig ob ein Test objektiv oder subjektiv sein sollte - das ist wirklich nicht deine Aufgabe. Und eine überhebliche Feststellung - du spielst ja eh schon länger als die meisten der Leser - macht das nicht gerade besser. Vielleicht empfinde ich den Kommentar aber auch nur als überheblich, wie die Wahrnehmung eines Spiels ist auch die Wahrnehmung einer Aussage subjektiv.
    Ich habe nichts gegen einen Hinweis auf die Ethik eines Spiels, im Gegenteil, Spieletester haben eine gewisse moralische Verantwortung, allerdings keine belehrende. Eine Feststellung das Spiel sei moralisch fragwürdig ist völlig unangebracht, viel besser wäre eine an den Leser gerichtete Aufforderung sich selbst Gedanken über die moralische Fragwürdigkeit aufgrund genannter Aspekte zu machen. Auf keinen Fall aber sollte dies 20% des Reviews zu einem bestimmten Titel ausmachen. Viel besser wäre ein Special zu dem Thema, in dem möglichst sachlich beide Seiten der Problematik thematisiert werden. Mit Freuden würde ich ein solches Special lesen und mich auch an der Diskussion dazu beteiligen. Auch ein Blog für die Redakteure, in dem sie in Kommentar-Form ihre eigene Meinung zu solchen Dingen äußern können, würde mich sehr interessieren. Nur eben in einem objektiven/subjektiven Review zu einem bestimmten (!) Titel nicht.
    Außerdem wundert mich, wieso ausgerechnet bei diesem Titel diese Problematik auftaucht. Ich habe den Paten I angespielt und den Titel beiseite gelegt, weil es mir schlicht keinen Spaß gemacht hat und für mich nicht die Atmosphäre des Films kreieren konnte. Moralisch fand ich den Titel aber für 18-jähgrig kaum fragwürdig, auch wenn diese Bedrohungselemte sicherlich viel zu sehr ausgereizt wurden. Wieso jetzt der Pate II diese Thematik so zu spüren kriegt, während Spiele wie Call of Duty 4 oder GTA4 gepriesen werden, erschließt sich mir nicht ganz. Call Of Duty 4 (u.a.) steh ich (persönlich) viel kritischer gegenüber.

    Soweit von mir, viele Grüße
    Leon

    PS: Vielleicht sollte man ein paar Sätze zur Story verlieren, wenn man sie als Negativpunkt ankreidet. Ich habe das Review 2x gelesen und weiß noch immer nicht, worum es in dem Spiel eigentlich geht ;-)

    PPS: Ich würde mich WIRKLICH über ein Special zum Thema Gewalt und Computerspiele freuen. Wann bekommen wir denn sowas vorgesetzt? Ich habe schon lange keine Zeit mehr mich ernsthaft mit Computerspielen zu befassen und hab zu dem Thema nur ein gefährliches Halbwissen, bzw. ein veraltetes, da ich kaum neuere Titel kenne. Meine letzte Konsole war der SNES und das letzte Spiel, das länger als 3-4h gespielt habe: HL2

  • Featurelisten stehen in Kästen neben dem Artikel, wer knallharte Fakten ohne alles lesen will, der kann das genauso

    Es geht doch nicht um Featurelisten die aussagsloser sind als die Produktbeschreibung auf der offiziellen Herstellerseite, sondern um den objektiven Test eben dieser Feature. Aber gut, objektive Spieletests sind hier nicht erwünscht. Hab ich verstanden.

    Zitat
    und wir arbeiten zielgerichtet darauf hin, dass Lorion die persönliche Meinung von Andreas Philipp genauso viel wert ist, wie die eines Jörg Langer oder Heinrich Lenhardt. :)

    Die Mühe darf sich dann gespart werden, denn wenn erklärtes Ziel ist die sogenannten Tests möglichst subjektiv auf Blogniveau zu gestalten, dann besteht meinerseits grundsätzlich kein Interesse. *Solche* Meinungen kann ich mir auch in jedem x-beliebigen Spieleforum einholen, nur das die dortigen Leute dann ehrlicherweise keinen journalistischen Anspruch erheben.

    Und damit mich die Meinung von Andreas Philipp auch nur ansatzweise interessieren könnte, müsste selbiger erstmal fleissig seine Doppelmoral ablegen, denn einerseits nen GTA4 bejubeln, ohne auf die darin enthaltene Brutalität einzugehen (sich am Auto festhaltende Leute zu Tode schleifen, lockerer Spruch des Protagonisten wenn er nen Fussgänger überfährt usw.), dann aber andererseits beim Paten den Moralapostel raushängen lassen weil man dort Leute verprügeln kann. Dieses mit zweierlei Mass messen lässt die Wertungen noch viel willkürlicher erscheinen als sie ohnehin schon sind.

    Und nur um das nochmal abschliessend festzuhalten: mir gehts nicht um die Wertung des Spiels, denn das ist für mich auch nicht mehr als Mittelmass und befindet sich auch schon gar nicht mehr in meinem Besitz, weil weiterverkauft, sondern um die sachlich falsche Darstellung einiger Spielfeature und die vorhandene Doppelmoral.


  • Man kann sicher Subjektivität und Objektivität schön trennen, keine Frage. Man muss es aber nicht, wenn es zum selbstgewählten Stil eines Magazins gehört. Wir haben uns vor einem halben Jahr dafür entschieden, noch subjektiver zu werten und analog auch an der Schreibe anzusetzen. Wir wollten weg vom drögen, etwas langweiligen objektiven Spieletest. Wir haben eine Meinung und die vertreten wir auch. Wir wollen unserem Leser direkt vermitteln, ob uns das Spiel Spaß macht oder nicht, was wir gut finden und was nicht.
    Ok, das ist natürlich eine akzeptable Begründung. Ob man die Ansicht nun teilt oder nicht (habe es in meiner Zeit als Redakteur noch anders beigebracht bekommen), wenn es die Richtung des Magazins ist, weiß der Leser ja was ihn erwartet.

  • Ich weiß nicht ganz, wieso sich die Tester hier derart echauffieren, wenn man Grundlagen des Journalismus anspricht (ja, irgendwie gehören auch Spielezeitschriften in den weiten Kreis des Printmediums bzw. Journalismus).

    Wobei man schon differenzieren muss: Der "Spielejournalismus" als solcher ist insofern nicht gleichzusetzen etwa mit der Berichterstattung über politische Ereignisse, wo Neutralität ein wichtiges und sinnvolles Gut ist. Wir besprechen hier ein Produkt, bei dem der objektive Part immer weiter in den Hintergrund rückt und immer mehr der subjektive Part, das "Wie fühlt sich etwas an?", an Gewichtung gewinnt. Wir reden über ein Produkt, das wir gut finden oder nicht, aus Gründen, die wir im Text nennen. Der User kann sich daran orientieren.

    Man kann sicher Subjektivität und Objektivität schön trennen, keine Frage. Man muss es aber nicht, wenn es zum selbstgewählten Stil eines Magazins gehört. Wir haben uns vor einem halben Jahr dafür entschieden, noch subjektiver zu werten und analog auch an der Schreibe anzusetzen. Wir wollten weg vom drögen, etwas langweiligen objektiven Spieletest. Wir haben eine Meinung und die vertreten wir auch. Wir wollen unserem Leser direkt vermitteln, ob uns das Spiel Spaß macht oder nicht, was wir gut finden und was nicht. Featurelisten stehen in Kästen neben dem Artikel, wer knallharte Fakten ohne alles lesen will, der kann das genauso, wie der Leser, der eine Meinung hören will - der liest eben im Idealfall den kompletten Text.

    Insofern gibt es hier für uns eigentlich nicht viel zu diskutieren - wir werden an unserem Stil nichts ändern, weil es mindestens so viele Befürworter gibt, die sich eben genau darüber freuen, dass wir so sind, wie wir sind. Wir sind nicht die Stiftung Warentest und wollen es auch nicht sein - und wir arbeiten zielgerichtet darauf hin, dass Lorion die persönliche Meinung von Andreas Philipp genauso viel wert ist, wie die eines Jörg Langer oder Heinrich Lenhardt. :)


  • Zitat
    Das wäre der Anfang vom Ende, weil mir dann das Testen von Spielen keinen Spaß mehr macht, weil ich keine Meinung mehr vertreten kann.

    Kann man durchaus noch, nur eben da wo sie hingehört: ins Fazit/den Meinungskasten.
    Ich weiß nicht ganz, wieso sich die Tester hier derart echauffieren, wenn man Grundlagen des Journalismus anspricht (ja, irgendwie gehören auch Spielezeitschriften in den weiten Kreis des Printmediums bzw. Journalismus). Es verlangt eigentlich keiner eine Unterdrückung der Meinung des Testers, sondern nur eine - durchaus übliche - Differenzierung zwischen objektivem und subjektivem Part. Dass man dafür gleich wieder als "Extrem" Meinung abgestempelt wird, halte ich für zumindest fragwürdig.

  • offenbar sehr viele daran stören, dass ich in einem (!) Absatz erwähnt habe, dass mir das Spiel in gewisser Hinsicht sauer aufgestoßen ist.

    Die Erwähnung also solche hat mich gar nicht gross gestört, sondern viel mehr die sachlich falsche Darstellung das man Leute in dem Spiel auf übelste Art und Weise zusammenschlagen *muss*, was de facto so *nicht* stimmt.

    Oder wurde im GTA4-Review auch angeprangert das man bspw. mit einer Nutte in eine dunkle Gasse fahren, dort mit ihr Sex haben und sie nach verrichtetem Geschäft einfach abmurksen kann, um sein Geld wiederzubekommen?! Denn auch sowas ist dort möglich, wie ich damals in nem Video auf Gametrailers gesehen hatte und finde ich persönlich nen ganzes Stück makaberer als "bloss" nen paar Leute zu verprügeln (denn die können zu ihren Pixel-/Polygonfamilien zurückkehren, die GTA4-Nutte nicht). Hat sich aber auch niemand drüber aufgeregt (ausser Jack Thompson), weils eben komplett optional ist, genauso wie hier.

    Zitat
    ob (mir) das Spiel Spaß macht oder nicht.

    Wobei das meiner Meinung nach der grundlegende Fehler ist, denn letztendlich ist es mir doch egal ob dem jeweiligen Tester das Spiel Spass macht, denn das einzig relevante ist doch ob *mir* das Spiel Spass machen könnte.

    Dementsprechend sollte ein Test also so aufgebaut sein das der Leser für sich selbst und unvoreingenommen entscheiden kann ob das Spiel etwas für ihn ist und für diese Entscheidung ist die Meinung eines anderen, den man überhaupt nicht kennt, wenig bis gar nicht hilfreich, im Gegenteil erschwert/beeinflusst sie die Entscheidung ggf. sogar noch unnötig, wenn der Test zu sehr von der Meinung des Testers geprägt ist.

    Und auch Story, Atmosphäre usw. kann man, wenn man denn wirklich will, möglichst objektiv beurteilen oder zumindest so transparent wie möglich. Denn "die Story ist langweilig und die Atmosphäre stimmt nicht" bringt mir als Leser gar nichts, wenn nicht auch das "Warum" genannt wird bzw. die angesetzten Kriterien erklärt werden.

    Zitat
    Die Technik eines Spieles ist schon objektiv bewertbar, der Stil einer Grafik aber schon wieder nicht.

    Das ist genau son Ding. Was interessiert mich die Meinung des Testers über die Grafik? Ich habe Augen, ich kann sehen und bin durchaus in der Lage anhand von Screenshots und Videos eigenständig beurteilen zu können ob *mir* die Grafik gefällt, denn einzig das ist es was zählt.

    Für einen Test ist in Bezug auf Grafik einzig und allein der technische Aspekt relevant, den man anhand von Screenshots/Videos ggf. nicht beurteilen kann (Clippingfehler, aufploppende oder matschige Texturen etc.).

    Zitat
    Das wäre der Anfang vom Ende, weil mir dann das Testen von Spielen keinen Spaß mehr macht, weil ich keine Meinung mehr vertreten kann.

    Kann man durchaus noch, nur eben da wo sie hingehört: ins Fazit/den Meinungskasten.

  • RE: Fehlende Infos:

    Also wenn die Infos nicht so spärlich wären und man mehr Details zu dem Game hätte würde einem die Kaufentscheidung auch leichter fallen. Es heißt die KI sei nicht der Rede wert. Was genau heißt das? Heißt es das die Polizisten im Singleplayermodus und im Multiplayermodus zu dumm sind um einen zu killen? Soll man darunter verstehen das immer nur 1-2 Polizeiautos mit Polizisten kommen die niemals was stärkeres als eine Pistole haben? Oder laufen sie immer gegen die Wand bzw. sind so langsam das man sie immer abschütteln kann sobald man mit dem Auto flieht? Gibt es denn keine Straßensperren? Zerren die einen nicht aus dem Auto oder rasen hinterher um mir mein Fahrzeug kaputt zu schießen? Kann man den KI-Level der Polizei im Deathmatch im Onlinemodus einstellen? Was genau kann man denn so einstellen als Hoster? Beschränken sich die Gefechte nur auf einen gewissen Bezirk oder kann man auch in allen 3 Städten (also auf der kompletten Karte) online gegeneinander kämpfen? Welche Vehikel gibt es? Gibt es Boote, Flugzeuge, Militär (Panzer)? Kann man schwimmen/tauchen? Können Errungenschaften wie kugelsichere Westen/Fahrzeuge und Waffen vom Singleplayermodus in den Onlinemodus mitgenommen werden? Wäre nett wenn ihr mir mit der Beantwortung dieser Fragen die Kaufentscheidung erleichtern würdet. Ich bin nämlich noch ziemlich unentschlossen weil mir die nötigen Infos leider fehlen.:(

    Auch hierzu schnell ein paar Worte: Wenn du die Einzelwertungen aufmerksam gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass wir auf Basis der Testversion, die wir weit vor Release erhalten haben, mangels Spielern noch keine Möglichkeit hatten, den Multiplayer-Modus ausgiebig zu testen und die Wertung in dem Bereich nachgereicht wird. Was in den nächsten Tagen geschehen wird, nachdem wir heute die finale Version erhalten haben. Und die meisten deiner Punkte beziehen sich nunmal auf den Online-Modus.

  • Finde es sehr interessant, in welche Richtung die Diskussion hier geht, wobei leider nur einige wenige "Extrem"-Meinungen vertreten sind. Sicherlich ist es richtig, dass in einem Review möglichst viele sogenannte objektive Faktoren einfließen, was wir grundsätzlich auch immer versuchen. Auf der anderen Seite ist es (zumindest mir) aber auch wichtig, die eigene Spielerfahrung rüberzubringen, denn letztendlich ist das nunmal das, was den Spielspaß ausmacht. Ich für meinen Fall kann ein Spiel nicht ausschließlich nach objektiven Mustern bewerten, denn davon gibt es letztendlich nur wenige. Nämlich im Grunde nur die technische Umsetzung. Story, Gameplay und vieles andere sind Dinge, die man eben mag oder nicht.
    Ich finde eine gewisse Subjektivität durchaus nicht verwerflich, wobei hier noch anzumerken ist, dass sich offenbar sehr viele daran stören, dass ich in einem (!) Absatz erwähnt habe, dass mir das Spiel in gewisser Hinsicht sauer aufgestoßen ist. Aber ich sehe auch keinen Grund, das zu verschweigen oder zu beschönigen. Was nichts daran ändert, dass ich auch hinreichend auf eher objektive Aspekte wie das eintönige Gameplay, die aufgesetzten Strategie- und RPG-Elemente und die veraltete Technik hingewiesen habe, ebenso wie die weitgehend gute Sprachausgabe, was letztendlich zu der Wertung geführt hat.
    Klar, man kann hingehen und quasi jedes Feature auflisten, welche Fahrzeuge, welche Socken der Hauptcharakter trägt und ob es 14 oder 15 Waffen gibt. Aber das sagt imho nichts über die Qualität eines Spieles aus. Ich spiele mittlerweile länger Spiele, als so mancher Leser hier überhaupt auf dem Planeten existiert und hab vielleicht etwas andere Sichtpunkte und Meinungen. Aber ich sehe auch nichts schlimmes daran, diese Meinungen auch zu vertreten. Für mich ist und bleibt Der Pate 2 eine hohle Nuss mit mäßiger Umsetzung und noch mäßigerem Spielspaß, flachen Charakteren, einer quasi nicht existenten Story und einigen für mich (!) bedenklichen Inhalten, weil absolut unreflektiert und konsequenzlos. Ich nehme mir einfach mal das Recht dazu heraus, so etwas zu bemängeln, wenn es zu Lasten des (bzw. meines) Spielspaßes geht. Und nicht auf jedes fizzelige Detail einzugehen, weil das Review dann so lang wird, dass es eh keine Sau liest, weil der Text strunzend langweilig wird und im Grunde nichts aussagt, aber letztendlich nichts daran ändert, ob (mir) das Spiel Spaß macht oder nicht.
    Wenn ich das nicht mache, kann ich mir jegliche Form eines Reviews sparen. Dann kann ich mich auch hinstellen und sagen: "Hallo, es gibt Leute, die werden das Spiel lieben, es gibt Leute, die das Spiel hassen und es gibt Leute, denen es einfach egal ist, schreibt euch selber eine Wertung darunter."
    Letztendlich kann man in einem Review nur eine Meinung vertreten. Die wird sicher nicht jedem passen, das liegt in der Natur der Sache. Der eine mag dies, der andere jenes. Objektivität in einem Review gibt es definitiv NICHT, da ein Spiel einfach zu viele subjektive Aspekte hat. Die Technik eines Spieles ist schon objektiv bewertbar, der Stil einer Grafik aber schon wieder nicht. Altes Beispiel Grafik von WoW: technisch sicher nicht überragend, der Stil ist Geschmackssache, aber die Umsetzung in Summe rund und stimmig. Wie soll man so etwas objektiv bewerten? Ist WoW deswegen schlechter? Für manche ja, für manche ganz im Gegenteil.
    Im Grunde kann man nur eine Meinung darstellen, versuchen damit Denkanstöße zu geben und zur Meinungsbildung beizutragen. Und dabei erwarte ich gar nicht, dass meine Meinung jedem passt. Beispiel Far Cry 2: Dem Spiel hab ich auch "nur" eine Wertung im unteren 80er gegeben und trotzdem wurde es bei den Spiel des Jahres Wahlen zum besten Shooter 2008 erklärt. Warum auch immer, mich hat es über weite Strecken ziemlich genervt, was offensichtlich Punkte waren, die der Mehrheit der Spieler ziemlich wurscht waren.
    Aber ich mag mich definitiv nicht in eine Ecke drängen lassen, wo ich einfach nur Fakten und Features runterrappele. Das wäre der Anfang vom Ende, weil mir dann das Testen von Spielen keinen Spaß mehr macht, weil ich keine Meinung mehr vertreten kann. Und am Ende die Wertung mit einem schicken 100er-Würfel aus einem P&P-RPG-Set auswürfeln kann, weil sie eh nicht relevant ist.
    Für mich ist ein Test keine Feature-Beschreibung, sondern das Ergebnis dessen, was ich beim Spielen eines Spieles empfunden habe und ob es mir Spaß gemacht hat. Dass damit nicht jeder konform geht, nehme ich billigend in Kauf, weil gar nicht anders machbar.

  • Wenn man Objektivität bei der Bewertung eines Spiels (was an sich ja schon ein widerspruch ist) verlangt, dann macht man sich im Endeffekt selbst was vor.

    Richtig, allerdings differenziere ich zwischen Wertung und Test.

    Das in die Wertung letztendlich auch die Meinung des Testers einfliesst ist klar, daher gebe ich auf die abschliessenden Wertungen eines Tests schon seit Jahren nichts mehr, da sie mir einfach zu willkürlich sind.

    Im Test selbst möchte ich aber über die Spielfeature, Sound- und Sprachqualität, Performance und Bugs informiert werden und nicht darüber ob Spielfeature X für den Tester moralisch zu verwerflich ist (um beim aktuellen Beispiel zu bleiben), im besonderen nicht wenn dadurch dann nicht ausreichend genug auf die Spielfeature eingegangen wird (in einem Kommentar hier waren bspw. noch massig Fragen offen, die nen vernünftiger Test eigentlich hätte abdecken sollen!).

Der Redakteur meint...

Andreas Philipp Portrait

Das Konzept aus Third-Person-Action und Strategie-Ebene klingt interessant, versagt aber nach einigen Missionen kläglich.

Andreas Philipp

Informationen

Version:

  • Dt. Testversion

Systeminfos:

PC

  • Pentium 4 2,8 GHz / AMD Athlon64 3000+ oder besser
  • 1 GB RAM (XP), 2 GB RAM (Vista)
  • NVIDIA GeForce 6800 / ATI X1600 Pro oder besser
  • Grafikkarte mit 256 MB und Shader Model 3.0
  • DirectX 9.0c
  • mindestens 7,8 bis 8 GB freier Festplattenspeicherplatz
  • Internetverbindung für Online-Authentifizierung

Features:

PC PlayStation 3 Xbox 360

  • 3 Regionen: Florida, Queens, Kuba
  • umfangreicher Strategie-Teil
  • zahlreiche Crewmember
  • Third-Person-Actionteil
  • nichtlinearer Spielverlauf

Titel aus der Serie:

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