01.04.2009 - David Stöckli
From Software ist eine der fleißigsten und langlebigsten Spieleschmieden Japans. Seit über 20 Jahren beliefern sie so ziemlich alle jeweils aktuellen Konsolen mit Titeln, die traditionell sehr japanisch angehaucht sind. Ninjas, Fantasy-Gestalten und Mech-Roboter bilden das bevorzugte Ensemble von From Software. Viele Titel des Hauses sind in Japan ein Verkaufserfolg, was angesichts der zuweilen mäßigen Qualität im Westen eher verwundert. Selbst die erfolgreichsten Serien von From Software - etwa Armored Core, King's Field, Lost Kingdom oder Tenchu - lösen bei den meisten amerikanischen und europäischen Videospielexperten nicht gerade Begeisterungsstürme aus. Oft fehlt es einfach an Feinschliff, Spieltiefe und einer beeindruckenden Präsentation, zumal viele dieser Titel sich ziemlich altbacken anfühlen.
So ganz scheint das den Entwicklern nicht entgangen zu sein, denn bei Ninja Blade orientierten sie ausgerechnet an Hits mit Bombast-Inszenierung: Ungeniert bediente man sich offensichtlich bei Devil May Cry, God of War und vor allem Ninja Gaiden. Darüber hinaus hat man sich prominente Unterstützung geholt, nämlich den Designer Keiji Nakaoka (Lost Planet) und den Komponisten Norihiko Hibino (Metal Gear Solid). Außerdem darf fairerweise nicht verschwiegen werden, dass der zuweilen heftige Einsatz von Grafikeffekten, die Endgegner-Lastigkeit sowie die leicht schwammige Steuerung an From Softwares eigenes Otogi erinnern.
Vor allem die Steuerung, oder genauer gesagt das Kampfsystem, scheint merklich von Ninja Gaiden inspiriert. Der Hauptcharakter des Spiels ist natürlich ein moderner Ninja und kann wie sein Kollege aus dem Hause Tecmo einen starken und einen schwachen Hieb mit seiner Klinge austeilen. Des Weiteren kann er seitlich an Wänden entlanglaufen, hohe Mauern vertikal hochrennen und sich von Mast zu Mast schwingen.
Ebenfalls nicht unbekannt: Auf Knopfdruck wechselt der Ninja die Waffe: Neben dem Standardschwert stehen wirbelnde Doppelfalkenschwerter und ein wuchtiges panzerbrechendes Schwert zur Verfügung. Allerdings geht die Kampf-Action deutlich leichter von der Hand, wobei das beherzte Klingenballett ein wenig an Devil May Cry erinnert. Das Kampfsystem macht durchaus Laune, jedoch ist in der Defensive etwas der Wurm drin, da das Ausweichen von Angriffen und das Blocken oftmals nicht richtig funktionieren. Auch das Kombo-System ist nicht so überzeugend wie bei der Konkurrenz, spaßig sind die Kämpfe aber trotzdem - der eingängigen Steuerung sei Dank.
Apropos Wurm: Im Jahre 2015 hat Tokio ein echtes Wurmproblem. So genannte Alphawürmer befallen Menschen und Maschinen und verwandeln diese in angriffslustige Monster. Da Mutanten-Hubschrauber, vierbeinige Wolfsbankangestellte, Schleim-Züge und kannibalische Sushi-Verkäufer schlecht für den Tourismus sind, soll eine Spezialeinheit aus modernen Ninjas mit den Monstern aufräumen. Ken Ogawa ist nicht nur ein besonders talentierter Kämpfer, sondern zugleich Sohn des Anführers. Doch in der ersten Mission kommt es zum Verrat. Klar, dass ihr euch als Ken aufmacht, die Würmerplage zu stoppen und euch am eigenen Vater zu rächen. Dabei bemerkt ihr allerdings erst spät, dass in Wahrheit vielmehr Jagd auf Ken gemacht wird. weiter...
Je weiter ich den Ninja-Trash gespielt habe, umso mehr Spaß hat er mir gemacht. Man kommt nicht mehr vom Controller los, weil man unbedingt den nächsten Endgegner und die nächste völlig abstruse Zwischensequenz sehen will.
05.02.2010
PC-Version am 23. Februar
26.02.2009
Gold-Status erreicht, Demo in Kürze [6]
27.12.2008
Demo steht vor der Tür
Ninja Blade - Japanischer Dramatic TV Spot
Dramatische Szenen aus dem Action-Adventure
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Freischaltbare Extras
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Kommentare
passiert eigentlich nur mit nem lowlvl schwert
bei nem replay mit upgraded swords ist das im normalfall nicht der fall, weil er nach nen paar treffern umfällt 
@redaktion wo sind bei NB bitte unfaire momente drin? weil man vom dach gestoßen werden kann und dadurch stirbt?
och, zum Beispiel die letzte Feuerattacke des ersten Endgegners, nachdem man dessen Energieleiste bereits auf null geprügelt hat.
ninja gaiden spielt man net wg story sondern um zu sehen ob man dem game skillmäßig gewachsen ist
außerdem ist es auch net soo schwer, wenn gleich deutlich unfairer designed als NG1.
aber sonst ist das spiel doch harmlos außer man spielt sofort auf schwer und mitn bissl übung dauert nen level auch nur 20-30min
@redaktion wo sind bei NB bitte unfaire momente drin? weil man vom dach gestoßen werden kann und dadurch stirbt?
@ Pootch
DMC 4 ist fast noch schlechter als Teil 2. Ich kann immer noch keine Wertung über 80 nachvollziehen.
Ninja Gaiden hab ich noch nicht durch mal durch. Mir fehlt ne gescheite Story und neben den Fights auch ein anderes Gameplay als Motivation. Und zu viele Bossfights, das gibts nicht
Wenn Bosskämpfe, dann aber richtig!
na, die Bosskämpfe sind aber wenigstens unterhaltsam. Mir sind Duelle mit abgedrehten Riesen-Bossen lieber, als stundenlang Standard-Gegner zu verdreschen.
im vergleich zu DMC4 und Ninja Gaiden eher schwach, zuviele Boss Kämpfe, zu wenig hack and slay, die skills kann man kaum auskosten, da die bosse dies sowieso kaum erlauben.