13.03.2009 - Sven Siemen
Was zahlreiche Resident-Evil-Fans wohl an der Serie lieben, ist die ständig fortgeführte Storyline, die seit dem ersten Herrenhaus, pardon, seit dem ersten Spiel zu begeistern weiß. Capcom lässt sich nicht lumpen und serviert dem Fan mit Chris Redfield einen steuerbaren Protagonisten, den Freunde der Serie nur zu gut kennen. Mr. Redfield gehörte zu dem S.T.A.R.S.-Team aus dem Ur-Resident-Evil und war einer von zwei steuerbaren Charakteren. Der gute Chris verschwand kurz nach seinem Einsatz im Herrenhaus spurlos und so kennen Insider auch seine Schwester Claire Redfield, die ihn im zweiten Teil im zombiebefallenen Raccoon City suchte. Aber nicht nur der Protagonist ist ein alter Bekannter, auch Namen wie Jill Valentine und Albert Wesker spielen eine Rolle in Resident Evil 5. Neugierig? Zu Recht!
Resident Evil 5 beginnt mit einem kurzen, aber fulminanten Intro, denn man sieht von Beginn an, dass die Zombie-Serie im Next-Gen-Zeitalter angekommen ist. Die Grafik ist zeitgemäß, beeindruckend und zieht einen direkt in den Bann des schwarzen Kontinents. Chris befindet sich in einem kleinen, unscheinbaren Dorf im fernen Afrika und trifft hier auf seine neue Gefährtin: Sheva Alomar, die uns beinahe das ganze Spiel über begleitet. Aber dazu später mehr. Wir erfahren, dass Chris und Sheva zu einer Kampfeinheit namens B.S.A.A. (Bioterrorism Security Assessment Alliance) gehören. Sie wurden zur Aufklärung ausgesandt, denn Terroristen in Afrika sollen in den Besitz von Biowaffen gekommen sein.
Nachdem wir uns ein wenig mit der Steuerung vertraut machen durften (Resident-Evil-4-Spieler fühlen sich sofort wieder zu Hause), stellen wir schnell fest, dass es hier zwar deutlich heller ist als in jedem Resident Evil zuvor, die Gegner aber nicht netter geworden sind. Bereits nach wenigen Minuten haben wir einen höheren Kill-Count als Josef Stalin und einen Henker mit einer Axt am Hals - autsch. Ein ganz normaler Nachmittag im Resident-Evil-Universum ...
Wie bereits erwähnt, kann Resident Evil 5 durch seine moderne Optik überzeugen. Zwar gibt es unschöne Tearing-Effekte, doch diese halten sich in Grenzen und können das wunderschöne afrikanische Gesamtbild nicht trüben. Hinzu kommt, dass die Kulisse sehr stimmungsvoll und abwechslungsreich ist. Zu Beginn befinden wir uns noch in einer afrikanischen Kleinstadt, während wir uns im weiteren Verlauf durch postmoderne Dörfer, alte Minen und weite Marschländer bewegen. Für Abwechslung ist also gesorgt und optisch wird man kaum enttäuscht. Leider ist die Optik nicht alles. Was hilft schon eine attraktive Freundin, wenn sie sich bewegt wie eine Blechbüchse? Und genau dieses Problem hat das neue Resident Evil. Optisch ist es eine Augenweide, doch bezüglich der Charakterbewegungen ist es wie eine 80-Jährige nach der letzten Ölung.
Leider war unser Protagonist wohl beim Militärtraining nicht gerade ein Streber, denn sich beim Schießen zu bewegen liegt ihm nicht - nein, er tut es erst gar nicht. Die Steuerungsmechanik hat sich nämlich im Vergleich zum Vorgänger keinen Deut verändert. Das könnte man so verstehen, dass der Schreckensfaktor der Hilflosigkeit gesteigert würde, wenn dutzende Zombies auf einen zuschlurfen, aber zur Hölle: Afrikanische Zombies rennen, springen und weichen aus! Wie weit ist es schon gekommen, dass sich Zombies schneller bewegen als der Spieler? Nicht fragen, nur wundern ... Zumindest gibt es wieder Bullet-Time-Szenen, in denen wir im passenden Moment einen bestimmten Knopf drücken müssen, um auszuweichen. Hier zeigt sich, dass unser muskelbepackter Held doch fix sein kann - wenn er denn will. weiter...
Fesselndes Action-Highlight mit ärgerlichen Schwächen in der Steuerung.
Resident Evil 5: A Desperate Escape - Review [1]
In der zweiten Download-Episode dürft ihr endlich die Flucht von Jill und dem BSAA-Kämpfer Josh Stone erleben.
02.04.2009
PDF-Heft zum kostenlosen Download! [4]
Resident Evil 5 - TGS 2010 Move Edition Trailer
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05.05.2012
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Kommentare
sehe es genauso wie du. schlecht war und ist Resi 5 auf keinenfall. es ist halt anders. doch wenn man sich drauf einlässt, macht es eine menge spaß.

zur steuerung möchte ich noch sagen, dass ich versucht habe das game auf den pc mit controller zu spielen und das gefiel mir überhaupt nicht. ich dachte ich würde irgendwas falsch machen, da man sich während des zielens nicht mehr bewegen und so nachjustieren kann. auch das schiessen im vollen lauf war mit controller nicht möglich.
also habe ich versucht es mit maus und tastatur (eigentlich eh meine bevorzugte steuerung) zu spielen und siehe da....das problerm mit den stillstand war verschwunden. ich konnte mich völlig normal während des schissens bewegen und so meine schussrichtung während des schiessens korrigieren.
warum, das mit den gamepad nicht genauso funktioniert, ist mir bis heute ein rätsel
Nach nun über zwei Jahren muss ich meinem doch sehr negativen Ersteindruck widersprechen. Ich liebe dieses Spiel! Im Koop ist es so großartig, dass ich es mir vor ein paar Monaten nochmal für die PS3 kaufte, um es mit einem Kumpel online zu spielen. Davor gab's bereits einen Singleplayer- und jeweils einmal Splitscreen- und Online-Durchgang auf der 360.
Momentan spiele ich es zum fünften Mal durch um endlich alle BSAA-Embleme zu sammeln und die Waffen komplett aufzurüsten. (Hatte zuvor bei jedem Durchgang ein komplett neues Spiel gestartet, da ich jeweils mit anderen Leuten den Koop-Modus bestritten habe) An die von mir zunächst kritisierte Steuerung und Kamera gewöhnt man sich mit der Zeit und schlussendlich finde ich, dass sie maßgeblich zum "einzigartigen" Spielerlebnis beitragen. Mit einer Steuerung à la Gears of War wäre man einfach zu beweglich für das gegebene Spielprinzip.
Zwar kann ich die Kritik von Resident Evil-Fans der ersten Stunde nachvollziehen, allerdings sehe ich im fünften Teil ein absolut gelungenes Action-Adventure mit viel Wiederspielwert, Langzeitmotiviation und toller Atmosphäre. Natürlich ist das auch Geschmackssache. Im Single-Player finde ich zwar den Vorgänger noch gelungener, verstehe aber nicht, wie so mancher RE5-Hasser behaupten kann, der Vierer sei im Gegensatz zum Nachfolger ein echtes RE.
nein, man muss schon mehr als blind sein, um auf den pc die schnellauswahl zu übersehen
aber viele haben eben diese nicht genutzt, weil sie die gegenstände im inventar wild durcheinander würfelten und dann das umständliche inventar als schlecht steuerbar bezeichneten, weil sie mitten im kampf immer darin rumsuchen mussten
Öh ja, klar, dafür ist die Schnellauswahl ja gedacht. Oder ist die auf dem PC so gut versteckt? Auf der Konsole muss man sich ja anstrengen um die Schnellauswahl zu übersehen
uppss..stolpere jetzt erst über das review
ich habe das game seinerzeit gespielt und kann nur sagen (da es auch von den entwicklern so geäussert wurde) dass die steuerung völlig in ordnung ist.
klar, am anfang muss man sich schon dran gewöhnen, dass beim öffnen des inventars das spiel nicht stoppt und die gegner einen weiter attackieren. aber gerade das ist gewollt, da so beim spieler hektik aufkommt.
allerdings kann man das problem durch kluges platzieren der 9 gegenstände die man vor dem level ins inventar aufnehmen kann vermeiden. ich habe einfach die waffen, munition, granaten/minen usw und heilkräutern einen festen inventarplatz zugewiesen. so musste ich das inventar garnicht öffnen, sondern konnte durch schnellauswahl mit den ziffern 1-9 die gegenstände direkt auswählen.
beispiel: ich drücke während des kampfes die 3 und mein charakter schaltet automatisch von pistole auf schrottflinte um. problem gelöst :-)
Also, ich musste (zum Glück) meine komplett negatve Einstellung dem Spiel gegenüber doch ändern.
Ja, die Steuerung ist mehr as nur klobig. Ja, im kompletten Spiel verdeck man sich selbst 1/3 des Bildschirms. Ja, die Partnerin agiert nicht immer alzu klug - wenn mann ihr Munition überlässt, kann mann davon ausgehen, dass diese innerhalb der ächsten 10 Sekunden verpulvert ist.
Aber trotz der ganzen Nachteile macht das Spiel dennoch eine Menge Spaß. Schon aleine die Ausweichmanöver der Gegner sind super. Meine negative Einstellung beruhte vor allem auf dem ersten Level, in dem man Horden von Infizierten killen muss - da kommt keine Atmosphere auf. Doch zum Glück halten sich diese Massenüberfäle in Grenzen. Somit steht das Spiel RE4 im nichts nach (Außer der Spieldauer). Man sollte doch nie voreilig urteilen.
Mein Fazit ist nun:
Nachdem man sich an die Steuerung und Ansicht gewöhnt hat, den Massenangriff im ersten Level überstenden hat, und der Partnerin nicht zu viel Munition überässt, macht das Spiel richtig viel Spaß.
PS:
Trotzdem hoffe ich noch auf ein richtiges RE - jetzt habe ich meine DreamCast und mein GameCube aus dem Schrank geholt und spiele RE Zero, RE 1(Remake) und RE Code Veronica noch einmal durch...
Das kannst du (leider) vergessen. Wenn du Resident Evil-Feeling pur haben willst kauf dir die Remakes auf Cube oder Wii (heissen Archives bzw. RE Zero kommt im Jänner), eine andere Alternative gibt es nicht. Capcom passt seine Spiele einfach an den Mainstream an, wo gute Grafik, der Name RE, viel Splatter und Co-Op (sei er auch noch so schlecht wegen idiotischer Bildschirm-Teilung) schon reichen um Millionen zu verkaufen. Außerdem sind viele damals mit der Steuerung nicht zurechtgekommen und deshalb gilt sie als "veraltet" ...
Ich habe mir RE5 jetzt für den PC gekauft. Also erstmal das posiive, was mir bisher aufgefallen ist: die Grafik ist echt nicht schlecht. So und jetzt das Negative: alles andere... Also ich bin seit dem ersten RE-Game ein großer Fan dieser Serie, aber was hat dieses Spiel denn mit RE zu tun. Anscheinend denken die Hersteller, dass es genügt Resident Evil auf das Cover zu schreiben, die Charaktere dementsprechend zu benennen, und schon verkauft sich der Titel wie warme Semmeln.
Mit RE4 konnte ich noch leben, denn da war die Atmosphere besser.
Leider ist das Spiel zu einem billigen Action-Shooter verkommen.
Ich hoffe Capcom findet endlich wierder seine Wurzeln und präsentiert das nächste mal ein echtes RE.
bin großer RE fan aber dieser teil is ma sowas von schlecht. bin echt froh das es nicht über 90% bekommen hat. hat dieses spiel überhaupt nicht verdiehnt.kommt nich ma annähernd an teil 4 ran(damals 96%)und alle die teil 5 gut finden sollen mal teil 4 Spielen. Doppelt so geil & doppelt so lang. und LEON is einfach nur ne coole sau.Chris isn ganz schöner waschlappen brauch hilfe von ner frau lol.scheiß Coop. von mir bekommt das spiel 80% mehr hat es nich verdient. RESIDENT EVIL 4 Forever.
Ich spiele das Spiel nun seit etwa drei Stunden und finde sowohl Steuerung als auch Kamera absolut NERVIG! Wenn ich mir vorstelle ich hätte MGS4 so spielen müssen... ein Graus. Na ja, vielleicht gefällt mir das Ganze ja besser, wenn ich mich daran gewöhnt habe, links von mir NICHTS zu sehen und mich zu bewegen wie ein alter Mann mit Holzbein...
UVP ist 60€.
Resident Evil 5
Also ich hab mir das Spiel gleich gekauft
°
weil ich auch so angetan war von der Demo.
Und ich wurde nicht enttäuscht
Das ist mein erster Resi Teil
und ich bin begeistert: -die Grafik setzt maßstäbe
-die Präsentation und die
Videosquenzen sind Kinoreif
-die Action ist geil
-das Verhalten der Gegner und
die Endgegner einach top
präsentiert
-das Waffen aufbessern macht
so einen fun
-und erst der Koop Modus (beste
Idee)
Die Steuerung ist voll in Ordnung!
Im 4 Teil hat sich auch keiner beklagt darüber
ja der Gruselteil ist runter gegangen
aber trotzdem gibt es Spannung, wenn massen von Gegnern auf ein zu kommen und die munni leer geht
außerdem ist der UMfang auch in Ordnung Outfits,Figuren,Embleme und Waffen aufbessern,
jeden Schwierigkeisgrad zocken,Mercenarie-Modus zocken und richtig geile Statistiken!!!
Ein Nachteil gibt es -der Splitscreen Modus
aber man kann ja eh im Internet zusammen zocken deswegen nicht so schlimm
Also für mich ein gelungener Teil
Meine Wertung: 95%
Manchmal ist mir die Action mittlerweile doch zu viel und erinnert mich fast an den Res2-Koop (das bei einem Singleplayer-Spiel...). Sheva stört eher selten mit ihrer Anwesenheit und KI, aber dass das Spiel nicht einfach ein Alone-Teil ist wie immer macht es auf keinen Fall besser. Zudem nach 3-4 Stunden schon knapp 30% von der Kampagne geschafft, Resi 4 ging locker 20 Stunden. Sollte da wirklich Capcom wegen Koop im Spielraum zu eingeschränkt gewesen sein, sollen die mindestens deswegen beim 6er wieder auf Einzelspiel setzen.
Trotz aller Kritik genauso gut wie RE4, das aber definitv seine Vorteile hat. Gruselig war der Teil auch schon nicht, Schockmomente gabs nicht.
Die sollten beim 6er einfach so machen, dass man es auch zu 2. zocken kann wenn man möchte. Da kommt halt irgendein Chara hin, wer braucht dabei schon ne Logik?
Oder die machen 2 separate Storylines, imo ist das nicht zu viel verlangt.
Noch was: Kann man überhaupt Einladungen irgendwo annehmen? Ich hab überall gesucht, alles probiert... nix gefunden. Das war bei der Demo einfacher.
Die Steuerung als schlecht zu bezeichnen ist gewagt, es ist gut so wie es ist und beim 4er fand die doch auch jeder gut.
Wenn man da schon was einfacheres will, am besten gleich einen FPS wünschen. Was würde es mir auch nützen, mich beim Schießen zu bewegen? Natürlich geht der Wechsel von Aiming und Laufen nicht so schnell, aber dadurch kommt ein hoher Stressfaktor zusammen, der zumindest irgendwo ein Stück weit Angst aufkommen lässt.
Ich finde die Steuerung gut ich hab auch erst gar nicht gemerkt das man sich beim schießen nicht bewegen kann aber die hätten das Spiel ruhig noch doppelt so lang machen können.
Naja, Dead Space hat ja gezeigt, wie man ne Steuerung in dem Stil flüssiger umsetzen kann.
Bin im Kapitel 3-2 im Moment. Die neue Umgebung find ich klasse. Den 2. Bossfight eher lahm. Von der Fledermaus habe ich mir mehr versprochen. Außerdem nur draufgeballer - früher konnte man die Gegner mit Quicktime-Events in die Knie zwingen. Und überhaupt sind diese viel zu selten und viel zu easy. Auf'm Fluß in dem Kapitel muss man nur R1+L1 drücken, jedes Mal. Kein Viereck + Dreieck.
Manchmal ist mir die Action mittlerweile doch zu viel und erinnert mich fast an den Res2-Koop (das bei einem Singleplayer-Spiel...). Sheva stört eher selten mit ihrer Anwesenheit und KI, aber dass das Spiel nicht einfach ein Alone-Teil ist wie immer macht es auf keinen Fall besser. Zudem nach 3-4 Stunden schon knapp 30% von der Kampagne geschafft, Resi 4 ging locker 20 Stunden. Sollte da wirklich Capcom wegen Koop im Spielraum zu eingeschränkt gewesen sein, sollen die mindestens deswegen beim 6er wieder auf Einzelspiel setzen.
Trotz aller Kritik genauso gut wie RE4, das aber definitv seine Vorteile hat. Gruselig war der Teil auch schon nicht, Schockmomente gabs nicht.
Die sollten beim 6er einfach so machen, dass man es auch zu 2. zocken kann wenn man möchte. Da kommt halt irgendein Chara hin, wer braucht dabei schon ne Logik?
Oder die machen 2 separate Storylines, imo ist das nicht zu viel verlangt.
Noch was: Kann man überhaupt Einladungen irgendwo annehmen? Ich hab überall gesucht, alles probiert... nix gefunden. Das war bei der Demo einfacher.
Die Steuerung als schlecht zu bezeichnen ist gewagt, es ist gut so wie es ist und beim 4er fand die doch auch jeder gut.
Wenn man da schon was einfacheres will, am besten gleich einen FPS wünschen. Was würde es mir auch nützen, mich beim Schießen zu bewegen? Natürlich geht der Wechsel von Aiming und Laufen nicht so schnell, aber dadurch kommt ein hoher Stressfaktor zusammen, der zumindest irgendwo ein Stück weit Angst aufkommen lässt.