03.03.2009 - Juergen Siegordner
Der gewiefte Spieler startet nach seinem Sprung ins virtuelle römische Imperium natürlich mit den einführenden Lernkapiteln. Ein Sprecher mit angenehmer Stimme vermittelt euch, worauf ein anständiger Bürgermeister seinerzeit zu achten hatte. Allerdings fanden wir das Militär- sowie das Städtebau-Tutorial fast zu mager. Die zu erfassenden ökonomischen und militärischen Strukturen sind nämlich diesmal etwas komplexer ausgefallen als beim Vorgänger.

Stürzt ihr euch im Anschluss gleich auf die Kampagne, so dürft ihr zuerst einmal den Gedanken an den unpersönlichen Stadtführer ablegen. Eventuell kann sich der eine oder andere treue Leser erinnern, dass uns dieser bei Imperium Romanum so gar nicht gefallen wollte. Stattdessen legen wir einen weiblichen oder männlichen Charakter an, der aus einer von fünf zur Verfügung stehenden Familien stammt. Die wiederum bringen verschiedene Eigenschaften mit sich, welche sich in begrenzten Maßen auf euer Spiel auswirken.
Je mehr Missionen euer Charakter meistert, desto mehr Erfahrungspunkte erhaltet ihr. Diese können zwischen den einzelnen Levels verteilt werden und schalten zusätzliche Familiengaben frei. Zum Beispiel bekommt eine Familie fünf Gebäude, die am Start der Runde ohne Bauzeit errichtet werden. Der militärisch ausgerichtete Clan hat hingegen Vorteile beim Aufstellen von Truppen.
Auch die lieblos aneinander gereihten Missionen sind Geschichte. Ein schickes Intro erzählt die Geschichte eurer Familie, die wegen der Herrschaft eines Tyrannen von Rom nach Afrika ins Exil flüchten musste. Nach dem Ableben des Diktators sucht ihr nun einen Weg, um in der Heimat wieder Fuß zu fassen. Die 40 Missionen beginnen dabei recht leicht, bieten später aber auch schwierigere Kost. Entsprechend reichen eure Aufgaben von der einfachen Grundversorgung einer Stadt bis zum Aufstellen eines großen Heeres für einen Feldzug. In jeder Mission gibt es zusätzliche Bonusaufgaben, bei deren Erfüllung eine Belohnung für eure Stadt oder euren Charakter winkt. Insgesamt ein recht ausgeklügeltes System, das euch bei der Stange zu halten weiß. weiter...
Bravo, Haemimont! So hält man die alten Fans bei der Stange! Wer Imperium Romanum mochte, wird auch an Grand Ages: Rome Gefallen finden.
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23.02.2009
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Fleißig, fleißig. Während gerade die Erweiterung zum ersten Teil in den Handel gekommen ist, werkelt...
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Kommentare
Warum erwähnt der Test nicht die fundamentalen Unterschiede zum Vorgänger Imperium Romanum in der Spielmechanik?
Es ist z. B. kein Wuselspiel. Es gibt außer dem Militär nämlich keine Personen, die irgendwas tragen oder arbeiten. Und damit auch keine geschlechtsspezifischen Arbeiten. Du klatschst zu jedem Produktionsgebäude einfach ein Wohngebäude und das war's.
Viele Bewohner essen viele Würste? Nö, nicht in diesem Spiel. Stell eine Taverne hin und versorg die mit 3(oder5?) Würsten: ALLE Häuser im Einzugsbereich werden versorgt, egal wieviele da stehen. Weder Würste noch Bretter oder Ziegel werden als individuelle Einheiten behandelt. Es werden bloß "Flächen versorgt", ein totaler Bruch mit der detailierten Simulation der beiden Vorgängerspiele.
Gebäude einer Wirtschaftskette lokal gruppieren um Verkehr und Transportgeschwindigkeit zu optimieren? Nein. Es gibt keinen Verkehr! Mehl wird von der Wassermühle quer über die Karte in die Bäckerei gebeamt!
Häuser steigen nicht in eine höhere Gesellschaftsschicht auf, indem man ihre Bedürfnisse befriedigt: du baust einfach das entsprechende Haus, das wars schon.
Spielt zur Sicherheit vorher die Demo, mit "Die Römer" oder "Imperium Romanum" hat dieses Spiel nur mehr die Grafiktexturen gemein.
solche spiele sind wohl nur was für langweiler... kleiner scherz am rande aber ich find dass dieses spiel das grottigste strategiespiel ist, dass ich jemals gezockt hab. ich raff netmals worums da geht hab zwar es tutorial un so gezockt aber wenn ich ehrlich sein soll is das ein 08/15 game aus dem hause noname.
Kann dem Test nur zustimmen und bin eifrig am Zocken. Auch wenn es anfangs noch etwas Nerven kostet, bevor man alle Tricks raus hat. Und nicht das einem die Präfektur ("Feuerwehr") abbrennt und die Stadt nach 5 Minuten im Chaos endet.
Ausgezeichneter Test Jürgen!

Jetzt sind meine letzten Zweifel an Rome verflogen. Alle Fragen meinerseits wurden direkt im Review beantwortet.