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Allgemeine Informationen

Titel:
Grand Ages: Rome
System:
PC
Entwickler:
Haemimont Games
Publisher:
Kalypso Media
Genre:
Strategie (Aufbau)
USK/PEGI:
Ab 6 Jahren / 7+
Spieler:
Offline: 1 / Online: 2-4
Release:
26.02.2009
Off. Seite:
Watchlist:
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Grand Ages: Rome - Review

PC
Pro
Charakterentwicklung motiviert
Sound und Grafik sorgen für dichte Atmosphäre
einfache Bedienung
ansprechende Gesamtpräsentation
jetzt mit mehr Wuselfaktor
große Auswahl an Mehrspielermodi und Karten
verbesserte KI der Militäreinheiten
Contra
unnatürliche Farben
Timing-Fehler bei Hintergrundgeräuschen
ungenaue Mausabfrage beim Scrollen und Zoomen
einzelne Gebäude anzuwählen erforderte manchmal mehrere Klicks
Gameplay
Gut
Wenn wir von den beiden unter „Contra“ aufgeführten Mängeln bei der Steuerung der Kamera absehen, lässt sich Grand Ages: Rome sehr einfach bedienen. Wer das Konzept durchschaut hat und auf alle Feinheiten achtet, hat in Nullkommanichts eine funktionierende römische Musterstadt aus dem Boden gestampft.
Singleplayer
Gut
Lieblos aneinander gereihte Missionen waren gestern, heute spielen wir die packende Geschichte einer römischen Familie im Exil! Die Herausforderung liegt hauptsächlich darin, den Gesamtüberblick nicht zu verlieren. Nur so könnt ihr eine funktionierende Großstadt errichten. Sobald Sand im Getriebe ist, ist euer Handeln gefragt, sonst geht euer Städtchen bald den Bach hinunter.
Multiplayer
Befriedigend
Die verschiedenen Online- und LAN-Modi für vier Spieler bieten genug Auswahl und Variationen, um euch eine ganze Weile zu beschäftigen. Die Anforderungen an die PCs sind dabei allerdings relativ hoch. Mit einem Rechner, der die Anforderungen gerade so erfüllt, ist das LAN/Online-Spiel nicht wirklich zu empfehlen. Wer Reserven hat, ist gut bedient.
Umfang
Gut
40 Missionen bieten wahrlich genügend Stoff, um euch durch das verregnete Ende des Winters zu bringen. Zumal es Anfangs etwas länger dauern kann, bis ihr die Siegbedingungen erfüllt habt. Schließlich ist noch kein Stadtbaumeister vom Himmel gefallen!
Grafik
Sehr gut
Es ist doch immer wieder schön, wenn sich Entwickler bemühen, eine realistische Spielwelt zu schaffen. Dass man dabei auch einmal über das Ziel hinausschießt, bleibt nicht aus und ist zu verzeihen. Grand Ages: Rome ist auf jeden Fall in der nächsten Generation angekommen und kann in der obersten Liga mitspielen.
Sound
Befriedigend
Wenn es um Musik und Geräusche geht, kann Haemimont nicht im selben Umfang punkten wie bei der grafischen Darstellung. Dass sich der Soundtrack immer wieder sehr nach Der Herr der Ringe anhört, stößt uns sauer auf und auch die tosenden Wellenbrecher hören in der Natur nicht schlagartig auf, nur weil man sich zwei Meter von der Stelle bewegt. Insgesamt aber immer noch tauglich, um Stimmung zu schaffen!
Fazit
Bravo, Haemimont! So hält man die alten Fans bei der Stange! Wer Imperium Romanum mochte, wird auch an Grand Ages: Rome Gefallen finden. Das Spiel wurde technisch rundum erneuert und auch an den Kritikpunkten der Community wurde gefeilt. Neue Features runden das Gesamtbild ab. So muss ein Nachfolger aussehen!
Wertung: So werten wir
  • 80%

Bewerte

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13
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Kommentare

  • Warum erwähnt der Test nicht die fundamentalen Unterschiede zum Vorgänger Imperium Romanum in der Spielmechanik?
    Es ist z. B. kein Wuselspiel. Es gibt außer dem Militär nämlich keine Personen, die irgendwas tragen oder arbeiten. Und damit auch keine geschlechtsspezifischen Arbeiten. Du klatschst zu jedem Produktionsgebäude einfach ein Wohngebäude und das war's.
    Viele Bewohner essen viele Würste? Nö, nicht in diesem Spiel. Stell eine Taverne hin und versorg die mit 3(oder5?) Würsten: ALLE Häuser im Einzugsbereich werden versorgt, egal wieviele da stehen. Weder Würste noch Bretter oder Ziegel werden als individuelle Einheiten behandelt. Es werden bloß "Flächen versorgt", ein totaler Bruch mit der detailierten Simulation der beiden Vorgängerspiele.
    Gebäude einer Wirtschaftskette lokal gruppieren um Verkehr und Transportgeschwindigkeit zu optimieren? Nein. Es gibt keinen Verkehr! Mehl wird von der Wassermühle quer über die Karte in die Bäckerei gebeamt!
    Häuser steigen nicht in eine höhere Gesellschaftsschicht auf, indem man ihre Bedürfnisse befriedigt: du baust einfach das entsprechende Haus, das wars schon.
    Spielt zur Sicherheit vorher die Demo, mit "Die Römer" oder "Imperium Romanum" hat dieses Spiel nur mehr die Grafiktexturen gemein.

  • solche spiele sind wohl nur was für langweiler... kleiner scherz am rande aber ich find dass dieses spiel das grottigste strategiespiel ist, dass ich jemals gezockt hab. ich raff netmals worums da geht hab zwar es tutorial un so gezockt aber wenn ich ehrlich sein soll is das ein 08/15 game aus dem hause noname.

  • Kann dem Test nur zustimmen und bin eifrig am Zocken. Auch wenn es anfangs noch etwas Nerven kostet, bevor man alle Tricks raus hat. Und nicht das einem die Präfektur ("Feuerwehr") abbrennt und die Stadt nach 5 Minuten im Chaos endet. :D

  • Ausgezeichneter Test Jürgen! :thumbsup:
    Jetzt sind meine letzten Zweifel an Rome verflogen. Alle Fragen meinerseits wurden direkt im Review beantwortet. ^^

Der Redakteur meint...

Juergen Siegordner Portrait

Bravo, Haemimont! So hält man die alten Fans bei der Stange! Wer Imperium Romanum mochte, wird auch an Grand Ages: Rome Gefallen finden.

Juergen Siegordner

Informationen

Version:

  • Deutsche Retail-Version

Systeminfos:

PC

  • Pentium 4 oder ähnlich mit 2 GH
  • 1 GB RAM
  • DirectX 9 kompatible 128 MB 3D Grafikkarte
  • DirectX 9 kompatible Soundkarte
  • Windows XP / Vista
  • 2 GB Festplattenspeicher

Features:

PC

  • Seekriegsführung und Besiedelung von Inseln
  • Online und LAN-Mehrspieler-Modus für bis zu vier Spieler
  • nicht-lineare Kampagne mit 40 Missionen
  • neuartige Charakterentwicklung: 5 einflussreichen Familien
  • neues Kampfsystem und Truppentypen (z.B. Praetorianer, Kriegselefanten, Triarier, etc.)

Add-ons zum Spiel:

Titel aus der Serie:

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