20.01.2009 - Stephan Fassmer
100 Jahre vor den Geschehnissen, die in den Tarr Chronicles erzählt werden, steht es im Enosta-Universum nicht zum Besten. Das bizarre Element Mirk zersetzt den Weltraum und alles, was in ihm ist. Ihr schlüpft dieses Mal nicht in die Rolle eines menschlichen Piloten, sondern kämpft als so genannter Wächter gegen die De'Khete, die vom Mirk in fiese Krieger verwandelt wurden. Die Geschichte wird lang und breit erzählt, vor allem lang und leider auch ziemlich langweilig.
Erzählt wird viel im Spiel, und zwar komplett auf Englisch, aber immerhin deutsch untertitelt. Einige der Kommentare eurer Vorgesetzten oder Kollegen sind dabei durchaus ganz witzig. Außerdem halten euch noch ein Briefing- und ein Traumtagebuch (eine Erklärung würde hier zu weit führen) auf dem Laufenden. Das hilft aber letztendlich nicht dabei, die Geschichte auch nur einigermaßen in Schwung zu bringen. Die Story ist einfach nur wirr und langatmig erzählt.
Aber was macht das schon, denn schließlich soll in Dark Horizon ja nicht geredet, sondern geballert werden. Nachdem ihr eine stimmungsvoll in Schwarzweiß gehaltene Eröffnungssequenz genossen und ein etwas gedehntes Video-Briefing überstanden habt, geht es auch schon zur Sache. Als Erstes könnt und solltet ihr euer Schiff vernünftig für die anstehende Mission ausrüsten. Hier kann Dark Horizon wie schon der Vorgänger durchaus punkten.
Triebwerke, Reaktoren, Panzerung, Schilde und Waffensysteme dürfen komplett angepasst werden und im Workshop ist es sogar möglich, eigene Ausrüstung oder Waffen herzustellen. Dazu benutzt ihr entweder vorhandene Ressourcen oder ihr zerlegt einfach Komponenten eures Schiffs in ihre Einzelteile und bastelt diese dann neu zusammen. Wenn euch das zu viel Arbeit ist, könnt ihr auch eine von drei Standardkonfigurationen auswählen, die aber nicht besonders perfekt an die Erfordernisse eurer Mission angepasst sind. weiter...
Das Universum von Dark Horizon ist leider nicht nur grafisch und akustisch öde, sondern langweilt vor allem mit banalen Missionen, für die Han Solo nicht einmal aus dem Bett gekrochen wäre.
31.05.2008
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08.02.2012
Bugfixes & Mod-Support
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Kommentare
Wieder ein Spacespiel welches das Genre nicht wiederbelebt, leider hat das auch Darkstar One nicht geschafft das zwar gute Ansätze hatte aber keine echte Langzeitmotivation geboten hat. Bei DarkStar One war es der beschränkte Wirtschaftspart und bei der X Reihe ist es der schwache Actionkampf.
Warum erlebt der Joystick eigentlich keine wiedergeburt in Spacegeballern (DS One ist ausnahme)
Finds auch schade, dass es wieder nix geworden is. Seit Darkstar One gabs nichts Interessantes mehr. Dabei hatte ich gehofft, dass dadurch das Genre mal wieder einen Aufschwung erlebt.
Naja, heißt es eben weiter träumen und auf Freelancer 2 oder Privateer 3 warten. Oder Darkstar Two - was wohl noch am Ehesten von den dreien erscheinen wird.
Das doofe ist, dass viele Musiktitel und praktisch alle Sounds exakt die gleichen wie in Tarr Chronicles sind.
Auch die Steuerung sollte eher wie in Freelancer sein, denn das hat damals richtig gerockt!
traurig, dass es wieder nicht für was ordentliches gereicht hat. das genre liegt doch seit geraumer zeit brach, weil ausser den x-spielen nichts mehr rauskommt. irgendwer soll elite neu auflegen oder freelancer, hauptsache es gibt mal wieder nachschub...
"sondern langweilt vor allem mit banalen Missionen, für die Han Solo nicht einmal aus dem Bett gekrochen wäre."
köstlich!