mangels Spielziel nicht für ernsthafte Zocker geeignet
Sebastian Tutori und seine Familie
kaum Einfluss auf Notenhöhe der “Arrangements“
Umfang der Minispiele äußerst dünn
Gameplay
Der Grundgedanke, keine Punkte zu vergeben und den Spieler mit Instrumenten zu erschlagen, ist vielleicht nicht der Schlechteste. Aber die Ausführung wird allein durch die fürchterliche Songauswahl und die mäßige Steuerung regelrecht vernichtet.
Singleplayer
Abseits der Minispiele macht Wii Music aufgrund der schlechten Soundqualität nur Kleinkindern richtig Spaß.
Multiplayer
Ein klein wenig lustiger als im Singleplayer, doch die erwähnten Mankos machen auch diesen Punkt zunichte.
Umfang
Dreißig Songs aus der Steinzeit und viel zu wenig Minispiel-Levels. Nur die hohe Instrumentenauswahl rettet diese Wertung aus dem Keller.
Grafik
Im Prinzip zweckmäßig, aber aufgrund der ständig lächelnden Tutori-Familie ebenfalls nahe der Schmerzgrenze.
Sound
Der Tod eines jeden Musik-Rhythmus-Spieles: Die Tonqualität nahezu aller Instrumente ist schwach bis unterirdisch.
Fazit
Trotz der seltsamen E3-Vorführung hatte ich noch Hoffnungen auf Wii Music gesetzt. Aber das Ergebnis ist ein einziges Debakel. Mit den sichtlich auf Kinder geeichten Konzeptentscheidungen, wie dem Fehlen einer vom Computer vorgenommenen Punktewertung und dem allgemeinen “Macht, was ihr wollt“-Gehabe, könnte ich noch leben. Doch das Programm scheitert schlicht weg an der grässlichen Musik. Die Instrumente hören sich an wie aus einem billigen Synthesizer für Sechsjährige entliehen und die Songauswahl ist einfach nur frech. Das Nintendo hier Lizenzgebühren sparen wollte, ist nicht einmal das einzige Problem: Die aus der eigenen Soundbibliothek entnommenen Lieder sind ebenso tausendfach durchkaut, schlecht umgesetzt und/oder völlig belanglos. Das Dirigieren macht zugegebenermaßen Spaß, was aber aufgrund des extrem dünnen Umfangs kaum für eine Kaufempfehlung ausreichend ist. Kurz: Wii Music zielt auf infantilen Spielspaß ab und scheitert brutal an der technischen Umsetzung.
Erstmal die Zukunft abwarten.
Ich persönlich glaube nicht, dass die ganzen Casuals einfach so den Wii-Nachfolger kaufen werden. Die wollen neue Spiele für die Wii, möglichst günstig und fertig. Selbst Motion Plus wird sich erst beweisen müssen.
Fazit: Wenn die Casual-Kunden ausbleiben (Hardware), leben die Firmen von Core/HC-Gamer.
und das, obwohl du so ein Faible für Spielmusik hast...in diesem fall in einem Musikspiel..
gut, dass ich das ding im regal hängen lassen hab...war echt mehrfach zuvor am überlegen.. XD
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Kommentare
Erstmal die Zukunft abwarten.
Ich persönlich glaube nicht, dass die ganzen Casuals einfach so den Wii-Nachfolger kaufen werden. Die wollen neue Spiele für die Wii, möglichst günstig und fertig. Selbst Motion Plus wird sich erst beweisen müssen.
Fazit: Wenn die Casual-Kunden ausbleiben (Hardware), leben die Firmen von Core/HC-Gamer.
hier sehen wir die zukunft einer computerspielewelt, wenn nur noch auf casual-games gesetzt wird.
und der casual wirds trotzdem kaufen...das ist das schlimmste daran...
Wohin wird DAS noch führen...
Vermutlich zu weiteren Schrabbeltiteln, weil der Mampf sich halt gut verkauft
Merke: Auch ein Miyamoto ist "korrupt"
Und so ein Spiel vom Gott der Götter unter den Videospiel-Veteranen: Shigeru Miyamoto...
Wohin wird DAS noch führen...
Weil die Zielgruppe von Casual Gamern nicht das Wissen verfügt, vorher ihre Spiele im Internet zu googeln.
PS: Ich wünsch mir nen Screenshot von diesem Grinsekater-Tutor
Ich frage mich weshalb sich Nintendos Kurzspaßspiele z.B. Wii Music,
gut verkaufen,
obwohl sie eigentlich langweilig sind.
Also ich habe schon bessere Nintendo Spiele gesehen.
und das, obwohl du so ein Faible für Spielmusik hast...in diesem fall in einem Musikspiel..
gut, dass ich das ding im regal hängen lassen hab...war echt mehrfach zuvor am überlegen.. XD