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Allgemeine Informationen

Titel:
Rise of the Argonauts
System:
PC PlayStation 3 Xbox 360
Entwickler:
Liquid Entertainment
Publisher:
Codemasters
Genre:
Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 18 Jahren / 18+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
12.12.2008
Off. Seite:
Watchlist:
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Rise of the Argonauts - Review

PC Icon PS3 Icon X360 Icon

Hack'n'Slay? Oder doch RPG?

Die Grafik der PC-Version ist den Konsolen-Varianten um einiges Voraus, kommt aber mit dem Wermutstropfen, dass ihr keine Detaileinstellungen vornehmen könnt. Lediglich die Auflösung lässt sich einstellen, das war's dann aber auch schon.

Die Physik ist ziemlich beeindruckend, die Steuerung von Jason fühlt sich sehr realistisch an. Das fängt schon allein damit an, dass ihr nicht sofort aus dem Sprint anhalten könnt, sondern erst noch ein Stück weiter rennt, um abzubremsen. Auch führt simples Button-Mashing beim Kämpfen nicht zum Sieg, sondern eher zu vielen Luftlöchern und Schwertern in Jasons Rücken. Viel Blut spritzt, in manchen Zwischensequenzen vielleicht sogar zu viel, aber darum scheint es ja auch zu gehen. Romantik und Gemetzel - was für eine Kombination.

Oft wird Rise of the Argonauts als Hack'n'Slay-Spiel mit RPG-Elementen dargestellt. Zeitweise mag dies zutreffen, vor allem wenn ihr auf Iolkos die Ionier besiegen müsst. Fakt ist aber, dass es kaum ein Rollenspiel ohne Kampfelemente gibt und die Kämpfe hier halten sich verhältnismäßig in Grenzen. Hier müsst ihr ein paar Gladiatorenkämpfe absolvieren, dort Dorfbewohner vor der Ionier-Bedrohung retten. Alles halb so schlimm.

Mögen die Götter mit euch sein!

Neben der Hauptgeschichte könnt ihr euch um allerlei Sidequests kümmern, die das ansonsten doch recht kurz geratene Spiel etwas aufblähen sollen. Mal sollt ihr bestimmte Gegenstände besorgen, dann wieder anderen Leuten aus der Patsche helfen. Dabei hilft euch die Karte, die eure notwendigen Zielpunkte markiert - leider ist sie nur umständlich über das Menü erreichbar. Dafür ist sie aber sehr genau und somit oft eine wirkliche Hilfe. Auch hier gilt: Wer mehr erkundet und sozusagen vom Weg abkommt, findet mehr und gewinnt vor allem mehr Heldentaten. Diese werden einzelnen Sternbildern zugeordnet und können durch Schlachten ebenso wie durch „gute Taten" erworben werden.

Diese Errungenschaften werden dann den Göttern gewidmet, entweder Ares, Hermes, Apollo oder Athene. Alle haben ihre speziellen Eigenschaften - Ares ist vor allem aggressiv, Apollo oftmals heilend. Mit den erworbenen Attributen kauft ihr dann Zusatzfähigkeiten. Ein wirkliches Level-System gibt es nicht, Heldentaten werden gegen neue Fähigkeiten eingetauscht. Allerdings scheinen diese göttlichen Fähigkeiten eher eine Nebenrolle zu spielen. Die Rüstung findet ihr auch nicht einfach so auf der Straße, sie wird euch immer gegeben.

Nur soviel ihr tragen könnt.

Genauso konsequent wird das Inventar gehandhabt: Es gibt keins. Keine unsichtbaren Taschen, die unendlich viel tragen können. Was ihr habt, tragt ihr deutlich sichtbar am Körper, nämlich eure Rüstung und drei Waffen. Ihr braucht keine Potions oder Heilkräuter, sondern die Genesung erfolgt nach und nach automatisch. Leider ist nicht wirklich ersichtlich, wie schlimm es um euch steht, da es auch keine Gesundheitsanzeige gibt. Wenn Jason aus den letzten Löchern pfeift, verschwimmt der Bildschirm leicht und Gebets-Singsang ertönt. Dann rennt ihr ein paar Runden im Kreis, bevor sich alles wieder normalisiert und ihr wieder erholt habt. Glücklicherweise könnt ihr eine entsprechende Anzeige in den Optionen einschalten.

Angst vorm Abkratzen? Ihr seid ja nicht allein! Von vier Begleitern könnt ihr - ähnlich wie in Mass Effect - jeweils zwei Auswählen, die euch zur Hilfe kommen. Und ihr müsst nicht einmal Kindermädchen spielen! Die KI ist ausgeklügelt genug, um euch wirklich zu helfen und nicht noch mehr Ärger zu verursachen. Während in anderen Spielen vormals übermächtige Gegner zu nutzlosen Schwächlingen wurden, sobald sie sich euch angeschlossen haben, kann man dies beispielsweise von Achilles nicht gerade behaupten. Sehr lobenswert, also.

Auch lobenswert ist die Tonuntermalung. Auf Iolkos wirkt es manchmal, als würde ein Track mit jeweils ein oder zwei Minuten Pause im Loop spielen, aber auch hier wird es nach Delphi etwas besser. Besonders klasse ist, dass sämtliche Dialoge gesprochen wurden, nicht nur die Schlüsselszenen. Selbst wenn ihr oder eure Mitstreiter Kommentare machen, ohne dass ein richtiger Dialog stattfindet, gibt es entsprechende Gesichtsanimationen. Überall, wo es Licht gibt, existiert aber auch Schatten: So sprechen die Charaktere oft genug stumm weiter, die Synchronisation gleicht einer Vorabend-Seifenoper und die Tonqualität wechselt völlig strukturfrei zwischen meist uralter Telefonqualität und klarer, deutlicher Audio-Ausgabe.

Unausgereift

Um es zusammenzufassen: Rise of the Argonauts hätte später erscheinen müssen. Etwas mehr Politur hier und da, sauberere Grafiken und Sprachausgabe und weniger Bugs wären wünschenswert gewesen. Wer auf der Xbox 360 spielt, sollte auf jeden Fall die Installationsmöglichkeit nutzen. PC-Spieler werden unter den fehlenden Grafikoptionen und der zu empfindlichen Kamera leiden - mal im Ernst, Angriffstasten und Kamera auf der Maus? Die Dialoge sind, für Rollenspiele üblich, lang und aufschlussreich, aber ihr könnt sie auch überspringen (was, ganz am Rande, aber nicht empfehlenswert ist). Davon abgesehen, dass alles etwas unfertig und experimentell wirkt, kann aber der Unterhaltungswert nicht verleugnet werden. weiter...

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Kommentare

  • Rise of the Argonauts

    Meine Mülltonne ist gerade voll,sonst würde ich dieses Schaumkronenwerk sofort entsorgen.
    Wo bleibt denn da der Spielwitz,wo die Entdeckung,wo das außergewoehnliche Moment.Fehlanzeige.Können auch 6 jährige spielen(in Begleitung ihre Eltern)
    Bin echt enttäuscht)
    Sven

  • Rise of Argonauts

    Langweilig,nix zu entdecken,zu linear.
    Gruß Sven

  • :) das spiel scheint sehr unsauber programmiert zu sein:
    nachdem auch einige meiner Freunde angefangen haben, RotA zu spielen, haben sich diverse unterschiedliche "Mecker-Sammlungen" angehaeuft. Jedes Geraet nimmt das Spiel anders auf. Einer hatte z.B. ein aehnliches Problem wie Thure, es lief nicht nach der Installation. Auf den Testgeraeten wiederum stuerzte das Spiel immer von der Disc ab. Ich hatte arge Grafikprobleme, dafuer wars mit den FPS einbruechen nicht ganz so schlimm wie auf ner anderen Konsole.

    Either way, mit ner Menge Politur haetts ein wirklich gutes Spiel werden koennen, aber so... nicht :( und im Endeffekt sind solche Reviews auch dazu da, subjektive Spielerlebnisse in Worte zu fassen.

    ...und die Wertungen von RotA reichen von 40% bis zu 86%. :)

  • Dann dreh mal die Kamera ne Runde und bewunder die weissen Stellen im ganzen Bild - ist eigentlich nicht zu uebersehen. Oder ab und an gluehen die Charaktere auch grundlos weiss. na ja, gluehen nicht, die Raender sind einfach weiss. So zum Beispiel.
    Solche Grafikfehler hatte ich nie, aber wqenn du sie hattest kann ich deine Wertung in sachen Grafik verstehen.

  • Dann dreh mal die Kamera ne Runde und bewunder die weissen Stellen im ganzen Bild - ist eigentlich nicht zu uebersehen. Oder ab und an gluehen die Charaktere auch grundlos weiss. na ja, gluehen nicht, die Raender sind einfach weiss. So zum Beispiel.

  • entweder kenn ich mich net mit spielen aus oder naka kp
    kan mir jemand bitte mal schreibe(bildschicken.evt.) was die grafik fehler sein sollen ?ich such schon aber find keine ....

  • gut, das ist deine Meinung die respektiere ich, ndie gefällt es nicht in Ordnung. Zur Synchro kann ich nix sagen ich spiele auf Englisch. Die Grafik finde ich auch nicht wirklich störend

  • Klar...vor 4 Jahren vielleicht...aber in zeiten von mass Effect u.ä. hinkt es in fast allen Belangen DEUTLICH hinterher...da wäre so eine Bewertung einfach nur ungerecht.

    Die Syncro ist Mist (sogar technischer Mist, nicht nur die Sprecherwahl), die Grafik ist von vorvorgestern, das Kampfsystem ist teils derbe Clipplingfehler belastet einschl. abbrechender Animationen (z.B. beim Sperrangriff m. Schulterwurf...teils fliegt der Gegner wie durch Geisterhand durch die Gegend). Dann ist es deutlich zu kurz und das obwohl es schon von der Startinsel an ewig lange Laufwege hat die man teils sogar mehrere male ablatschen muss...

    Das in den Videos/Bildern eine Insel/Gegner gezeigt wird der ingame gar nicht vorhanden ist, ist schon fast das geringste Manko...

    Ganz ehrlich...mich wundert das es über 60% bekommen hat...das einzige was das Spiel rettet ist die tatsache das es wirklich etwas Spaß macht...aber sonst...60€ nicht wert...dann lieber Mass Effect oder noch besser Jade Empire als Budget kaufen...

    EDIT: Zur Story...das Herakles, Herkules genannt wird ist da schon der geringste Fehler...Achilles war gar kein Mitglied der Argonauten...sein Vater Peleus aber...und der Pan in dieser Form stammt soweit ich weiß nichtmal aus der selben Mythologie...das die Story um Jason dann auch noch komplett umgeändert wurde macht es dann auch nicht viel besser...wobei man die Storyänderungen dann sogar noch verschmerzen kann...die technischen Mängel wiegen da meiner Meinung nach einfach schwerer.

  • ALso eine Wertung von 70% oder mehr hätte sich das Spiel verdient.

  • Also ich hatte NIE derartige Grafikfehler!
    Und das die Mythologie so abgewandelt ist stört mich auch nicht.
    Ich meine bei God of War wo GÖTTER STERBEN sagt ja auch niemand was.
    Ich finde das Spiel garnicht mal so schlecht:)

  • @Lizzy
    Hmm ok da ich auch nur 20 GB hab, hab ich das bisher nur bei einem anderen Spiel getestet...das war Dead Space und das funktionierte super.

  • also mich stören die Veränderungen in der Mythologie schon ziemlich - vermutlich liegt das aber daran, dass ich mich einfach schon seit der Kindheit dafür interessiere.
    Schon allein das Herakles immer als Hercules geschrieben wird gefällt mir einfach nicht - auch wenn er als Hercules bekannter ist, vermischt man ganz einfach nicht die griechische mit der römischen Mythologie...

  • Als Contra anzugeben "Sprecher wirken nicht sonderlich geübt" ist eine untertreibung.

    Jede aufnahme hört sich an, als wäre sie über teamspeak aufgenommen worden. Und von der sprecherischen qualität ist es eines der schlimmsten deutschsynchro games das ich je gespielt hab.

  • armywatcher: darf ich dich auf folgendes Zitat aus dem Artikel hinweisen?
    "
    Glücklicherweise könnt ihr eine entsprechende Anzeige in den Optionen einschalten.
    "
    kommt genau nach der bemängelung der fehlenden gesundheitsanzeige ;). und bei so vielen bugs, schlechten sprechern, duenner story etc... na ja, 70% sind da nicht drin...

  • Hm? Dass es nur eine Kamerasicht gibt, wird doch garnicht bemängelt - eher, dass die Kamera zu empfindlich ist.

    Und, dass Kamera und Angriffstasten auf der Maus liegen, was IMO allerdings Standard ist. Ich kann's mir zwar vorstellen, dass bei einer zu empfindlichen Kamera und einer zuckenden Hand im Kampf Chaos ausbricht, aber wie gesagt: Diese Belegung wäre Standard.

Der Redakteur meint...

Trotz aller Probleme kann man dem Spiel durchaus einiges an Spaß abgewinnen, sobald man sich an die Missstände gewöhnt hat und einfach den Ablauf genießt.

Alicia Radke

Informationen

Version:

  • Deutsche Verkaufsversion

Systeminfos:

PC

  • 3 GHz Pentium/AMD
  • 1 GB (XP) / 1,5 GB (Vista) RAM
  • GeForce 6800 / Radeon X1300
  • Soundkarte: DirectX-kompatibel
  • Dual-Layer-fähiges DVD-ROM-Laufwerk
  • 12 GB Festplattenspeicher

PlayStation 3

  • 1 Spieler
  • mind. 3653 MB HDD
  • HD 720p
  • DualShock3 Vibrationsfunktion

Xbox 360

  • 1 Spieler
  • Spielstände: je 250 KB
  • HDTV 720p/1080i/1080p
  • eigene Soundtracks
  • Dolby Digital Unterstützung

Features:

PC PlayStation 3 Xbox 360

  • kämpft mit den bekanntesten griechischen Helden
  • kämpft gegen eine Reihe mystischer Monster
  • huldigt den Göttern
  • Mischung aus RPG und Actionspiel

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