ein Fest für Fans arrangierter Final-Fantasy-Musik
kleiner Suchtfaktor
Jobsystem ist immer toll
Steuerung mit Classic Controller prima
Contra
Steuerung mit Wiimote nicht prima
grafisch zweckmäßig
simples Hack'n'Slay-Leveldesign mit zufallsgenerierten 08/15-Dungeons
nicht besonders abwechslungsreich
Spiel abseits der Anleitung komplett Englisch
Gameplay
Chocobo's Dungeon reduziert sich auf simples Hack'n'Slay mit austauschbarem Leveldesign. Allerdings rettet das Jobsystem die Spieltiefe aus dem Keller.
Singleplayer
Harmlose Story, extrem niedliche Charaktere und ein solider Suchtfaktor machen das Spiel spaßig. Leider nur auf Englisch spielbar, was aufgrund des kindgerechten Themas unverständlich ist.
Multiplayer
Einzig vorhanden in Form eines drögen Minikartenspiels, das aufgrund der langsamen Präsentation und des Zufallsfaktors nicht zündet.
Umfang
Es gibt zwar viele verschiedene Labyrinthe, aber diese strotzen nicht gerade vor Abwechslung. Das Jobsystem sorgt für mehr Varianz als das eigentliche Spieldesign.
Grafik
Schön sind die niedlichen Charaktere und deren Animationen. Weniger schön die Szenerie und das grafisch eintönige Dungeon-Design.
Sound
Durch die Bank altbekannte Melodien aus fast allen Final-Fantasy-Spielen, die größtenteils hervorragend arrangiert sind. Auch die Sprachausgabe ist gut, wenn auch genau wie die Bildschirmtexte rein in Englisch gehalten.
Fazit
Schaut auf das Cover und ihr wisst genau, was euch erwartet: Chocobo's Dungeon ist ultraniedlich. Besonders der kleine Chocobo selbst ist noch viel liebenswerter als seine Artgenossen in der Hauptserie. Ähnlich niedere Instinkte wecken Spielkonzept und Spieldesign: In eckigen, zufallsgenerierten und grafisch öden Höhlen ein Monster nach dem anderen platt zu schlagen, so etwas gab es bereits anno 1980. Doch genau wie damals schleicht sich ein leichter Suchtfaktor ein, weil ihr “nur noch dieses eine Stockwerk“ bestreiten wollt ... und das über mehrere Dutzend hinweg. Doch auf lange Sicht fesselt euch das Spiel nicht für die Ewigkeit. Dafür setzt ihr euch immer mal wieder für ein, zwei Stunden vor den Bildschirm. Zum Abschluss ein Lob: Mit meinem Faible für Videospielmusik langweile ich sicherlich bereits Chefredakteur, Lektor sowie alle Stammleser, aber der Soundtrack, bestehend aus liebevoll arrangierten Versionen alter Final-Fantasy-Songs, ist mal wieder ein kleines Highlight für sich.
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Kommentare
rebbot666
Auch von mir Unterstützung in Sachen Video- und Computerspiele-Soundtracks! Nur nicht beirren lassen!
Der Dude
Also was das Faible für Spielmusik angeht, kann ich dir da nur beistehen
ist bei mir nicht anders 