gameswelt.tv

Allgemeine Informationen

Titel:
World of WarCraft: Wrath of the Lich...
System:
PC
Entwickler:
Blizzard Entertainment
Publisher:
Vivendi Games
Genre:
Online-Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 12 Jahren / 12+
Spieler:
Offline: - / Online: 1-
Release:
13.11.2008
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

World of WarCraft: Wrath of the Lich King - Review

PC

Die Inszenierung ist sehr stimmig und es mangelt nicht an liebevollen Details. Wenn man durch das von Eisschollen übersäte Meer der Boreanischen Tundra taucht oder sich in der idyllischen Flora eines Drachenschreins auf das nächste Abenteuer vorbereitet, läuft ein wohliger Schauer über den Rücken. Dieser Eindruck wird von dem tollen Soundtrack noch verstärkt, der sowohl keltische Musikstücke als auch sphärische Klänge zu bieten hat - die gesamte Palette wird abgedeckt.

Man kann Blizzard zwar weiterhin vorwerfen, nicht gerade die modernste Grafik-Engine für World of WarCraft zu verwenden. Doch in Wrath of the Lich King reichen bereits einige neue Texturen sowie das minimale Schrauben am Detailgrad, und schon entsteht vor euren Augen eine stimmige und vor allem glaubhaft inszenierte Welt. Das gilt auch und vor allem für die neuen Instanzen. Egal, ob ihr euch durch den Nexus oder das wieder zum Leben erweckte Naxxramas kämpft. Jede Ecke strotzt nur so von liebevollen Details und Ideenreichtum. Einige Bossgegner wirken zwar recycelt, doch insgesamt sind auch diese gut in Szene gesetzt.

Von Todesrittern und Gelegenheitsspielern

Das Thema Instanzen führt zu einem anderen Punkt des Spiels, der mit gemischten Gefühlen betrachtet wird. Blizzard hat es sich allem Anschein nach zum Ziel gemacht, vor allem die Gelegenheitsspieler mehr in den Fokus zu rücken und diesen schneller Erfolgserlebnisse zu bieten. Fünf-Mann-Instanzen sollen nicht länger als eine Stunde dauern, Klassen wurden so überarbeitet, dass sie etwas "austauschbarer" sind (keine Nischenklassen mehr, die kaum einen Raid-Platz finden), und auch der Schwierigkeitsgrad scheint insgesamt etwas gesunken zu sein.

An sich ist das Vorhaben von Blizzard lobenswert. Was haben Gelegenheitsspieler von knackschweren Instanzen, die sie aufgrund von zu schlechter Ausrüstung oder einer zu kleinen Gilde sowieso nie zu Gesicht bekommen werden? Andererseits bleibt jedoch ein fader Beigeschmack. Den einzelnen Klassen wurde teilweise ihre Individualität genommen, was für viele Spieler stets einen großen Reiz darstellte.

Allerdings ist genau dies einer der Aspekte, der erst nach einigen Monaten seine ganze Tragweite entfalten wird, nämlich das Balancing. Bisher macht es einen guten Eindruck, was auch auf die neue Beute in Form von Waffen, Rüstungen etc. zutrifft. Noch kann man hier jedoch noch kein finales Urteil fällen. Das gilt auch für die neue Option, große Instanzen wahlweise mit 10 oder 25 Mann betreten zu können.

Apropos "weniger ist mehr": So ähnlich präsentiert sich mittlerweile auch die neu eingeführte Heldenklasse: der Todesritter. Bei der ersten Ankündigung wurde noch ein flexibles Runensystem und somit ein neues Spielgefühl in Aussicht gestellt. Doch bereits im Verlauf der Beta wurde das Runensystem vereinfacht und wirklich anders spielt sich diese Klasse mittlerweile auch nicht mehr. Schlimm ist es nicht, denn aufgrund seiner Fähigkeiten und Spezialisierungen sorgt der Todesritter dennoch für frischen Wind im angestaubten Klassensystem. Zudem ist die Einführungsquest der Klasse sehr gut gelungen und gehört mit zu den atmosphärischsten Abenteuern in Wrath of the Lich King.

War das schon alles?

Wir könnten an dieser Stelle noch sehr viel mehr über Wrath of the Lich King schreiben. Positive wie auch negative Aspekte, die jedoch alle im Gesamtgefüge eher eine untergeordnete Rolle einnehmen. Wie bereits erwähnt gibt es indes auch viele Dinge (Klassenbalance, Abwechslung im Endgame etc.), die wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit einem reinen Gewissen bewerten können und wollen. Hierfür bietet sich zu einem späteren Zeitpunkt eventuell eine Art Status-Update an, in dessen Rahmen wir von den neuesten Entwicklungen berichten. Momentan sehen und bewerten wir das Add-on jedoch als das, was es derzeit zu sein scheint: das Fundament für das nächste Kapitel der Geschichte von World of WarCraft.

Auch die neuen PvP-Gebiete sind derzeit noch zu schwach bevölkert, um sich einen endgültigen Reim darauf zu machen. Die Möglichkeit, mit Belagerungswaffen und Fahrzeugen zu agieren, macht die Kämpfe gegen Spieler auf jeden Fall interessanter. So abwechslungsreich und tief greifend wie die RvR-Schlachten in Warhammer Online ist der PvP-Part jedoch noch immer nicht. weiter...

Diesen Beitrag als Gast kommentieren

Sicherheitscheck

Um den Missbrauch zu minimieren, sind wir leider auf diese Prüfung angewiesen. Bitte gib die angezeigten Zeichen in das Textfeld ein, damit wir dich von einer Maschine unterscheiden können.

Grafik neu laden

Einloggen

Kommentare

  • Weh-Oh-Weh und die sucht

    ich zocke seit ca. 1 jahr We-Oh-Weh. es ist ein sehr gutes rollengame welches auf jedenfall süchtig macht.

    seit einen jahr:
    - kaum treffen mit freunden und familie
    - keinen sonnenbrand
    - eine vernachlässigte wohnung
    - überfordert von der realität
    - usw.

    bei Weh-Oh-Weh bin ich:
    - in einer guten gilde
    - habe jeden tag meine erfolge
    - der händler, zauberer, kämpfer
    - usw.

    das alles nehme ich auf mich für das game. ich weiß aus früherer zeit was sucht heißt (drogen, medikamente). aber was spielsucht macht empfinde ich schlimmer und oft stelle ich mir die frage:
    "gibt es ein leben mach Weh-OH-Weh?"
    die macht mir angst ...

  • ich kann euch gar net sahn wie ich WOW hasse!!!!!!!

    Will vermutlich auch keiner wissen ;)

  • ich kann euch gar net sahn wie ich WOW hasse!!!!!!!

  • # PvP-Part noch immer vergleichsweise schwach
    - warum versteht (oder will das keiner verstehen?) wow war und ist ein auf pve ausgelegtes spiel. erst mit dem ganzen pvp und arena (s-sets *kotz*) kram sowie blizzards intention wow als e-sport einzuführen wurde ein großer teil des spiels (und der balance) kaputtgebesserter - da es nie eine gleichwertige pve/pvp balance geben kann
    # kein Auktionshaus in Dalaran
    - und auch keine klassenlehrer, ... - was ja wie in shattrat beabsichtigt ist und kein "fehler" in dem sinne ist - blizzard will einfach die "alten" hauptstädte (og, uc, sw, if, ...) einfach nicht ganz austerben lassen und was treibt spieler (die in dalaran sowieso alles hätten, noch in die alte welt?)


    Das ist einfach nur eine Behauptung. Blizzard selber hat nie gesagt, dass WoW ein auf PvE ausgelegtes Spiel ist. Ich habe seit TBC gerade und vor allem so gut wie NUR wegen der Arena noch WoW gespielt und ich finde es klasse.

  • bei contra gehört nuch suchtgefahr hin oder?


    vielleicht nicht so leichtfertig mit dem Begriff "Sucht" umgehen nur weil die Medien es dir so vorkauen. Wenn alles was du regelmäßig machst sofort zur Sucht abgestempelt wird, dann ist Essen und Trinken auch eine Sucht. --> www.golem.de/0811/63789.html


    Es wird leider konsequent weiterentwickelt und die Kunden fahren leider auch weiterhin voll darauf ab ...
    Wieso sollte man auch ein bisher erfolgreiches Konzept ändern ...
    Aber gerade jetzt wäre ein MMO(RP)G nötig was zeigt, dass es auch anders geht ... die bisherigen Spiele orientieren sich einfach zu sehr an alten bzw. standard Features ...


    es gibt genügend MMORPGs die anders sind als WoW. Nur ist es dann eben ein anderes Spiel und nicht mehr WoW. Und wer das andere will kann doch auch das andere spielen? Aber anscheinend gibt es dafür nicht die große Zielgruppe oder das Marketing ist zu schlecht. Schau in Eve-Online rein. Ein komplett anderes MMO mit komplett anderen Ansätzen die weitaus komplexer sind als jedes Spiel was du kennst. Tabula Rasa war erfrischend anders und hat Fun gemacht, leider wird es eingestellt weil zu wenig Kunden da waren.

  • Es wird leider konsequent weiterentwickelt und die Kunden fahren leider auch weiterhin voll darauf ab ...
    Wieso sollte man auch ein bisher erfolgreiches Konzept ändern ...
    Aber gerade jetzt wäre ein MMO(RP)G nötig was zeigt, dass es auch anders geht ... die bisherigen Spiele orientieren sich einfach zu sehr an alten bzw. standard Features ...

  • bei contra gehört nuch suchtgefahr hin oder?

  • ich denke man sollte in so einem Test auch mal ein wenig auf die sich verändernde Welt eingehen. Gerade durch Quests in den Sturmgipfeln und Eiskrone erschafft man sich erst Flugpunkte und Basen und die sonst starre WoW-Welt verändert sich für den Spieler je nach Questfortschritt. Questen in Eiskrone macht einfach unglaublich Spass und gerade in diesem Gebiet hat man nicht mehr das Gefühl einfach nur stumpfe Quests zu erledigen. Man zieht Bomben durch ein Lager und lässt sie Explodieren, man kämpft als Arthas gegen Illidan usw. Questen hat mir vorher in der Tat noch nie so viel Spass gemacht wie in Eiskrone.

  • wow entwickelt sich halt weiter.
    grundsätzlich wurde alles verbessert. wer glaubt dass es ein neues spiel ist, hat sich geirrt. wie gesagt wow wird mit jedem patch besser, aber das spiel bleibt das gleiche.

    pve & pvp balance ist halt so net sache. aber ich kenne kein anderes mmporg dass das so gut hinbekommt.

    einziger schwachpunkt: raid content zu einfach zur zeit.

  • # PvP-Part noch immer vergleichsweise schwach
    - warum versteht (oder will das keiner verstehen?) wow war und ist ein auf pve ausgelegtes spiel. erst mit dem ganzen pvp und arena (s-sets *kotz*) kram sowie blizzards intention wow als e-sport einzuführen wurde ein großer teil des spiels (und der balance) kaputtgebesserter - da es nie eine gleichwertige pve/pvp balance geben kann
    # kein Auktionshaus in Dalaran
    - und auch keine klassenlehrer, ... - was ja wie in shattrat beabsichtigt ist und kein "fehler" in dem sinne ist - blizzard will einfach die "alten" hauptstädte (og, uc, sw, if, ...) einfach nicht ganz austerben lassen und was treibt spieler (die in dalaran sowieso alles hätten, noch in die alte welt?)

Der Redakteur meint...

 André Linken Portrait

Das MMO-Rad wird nicht neu erfunden, aber konsequent weiterentwickelt.

André Linken

Informationen

Test-System:

  • Athlon XP 4000+
  • 2 GB Arbeitsspeicher
  • GeForce 7800 GTX
  • Creative Soundblaster 2 ZS
  • Windows XP

Systeminfos:

PC

  • 1,3GHz-Prozessor
  • 512 MB Arbeitsspeicher
  • Grafikkarte mit 256 MB Videospeicher
  • Windows XP
  • DirectX 9.0c
  • 12 GB freier Festplattenplatz

Features:

PC

  • neuer Kontinent mit neuen Gebieten
  • neue Heldenklasse (Todesritter)
  • zahlreiche Quests, Waffen, Rüstungen etc.
  • Belagerungsgeräte und Fahrzeuge
  • Wahl der Raidgröße (10 oder 25 Mann)
  • neue Fraktionen und Charaktere

Add-on zu:

Titel aus der Serie:

Weitere Links:

News zu World of WarCraft: Wrath of...

... alle News anzeigen

Weitere Artikel zu World of WarCraft:...

... alle Artikel anzeigen

Downloads zu World of WarCraft: Wrath of...

Bilder zu World of WarCraft: Wrath of...

Videos zu World of WarCraft: Wrath of...

Top-Angebote

STYLE WECHSELN
 

Dauerhaft speichern?

PLATTFORMAUSWAHL

Weitere Plattformen

Dauerhaft speichern?

WIR PRÄSENTIEREN

WERBUNG

UMFRAGEN
Deine Meinung zum Start-Desaster von Diablo III?

Bitte log dich ein oder registriere dich kostenlos

Detaillierte Anzeige