04.11.2008 - Andreas Philipp
Vom grundsätzlichen Spielprinzip von Motorstorm hat Evlolution in Motorstorm: Pacific Rift wohlweislich die Finger gelassen - frei nach dem durch EA bestens bekannten Motto: „Was einmal klappt, klappt auch ein zweites Mal." Bevor wir uns ans Verfassen dieses Reviews machten, haben wir noch etwas in der Garage herumgewühlt und in den ollen Pappkartons den Test zum ersten Teil gefunden. Und siehe da: Bis auf ein paar Kleinigkeiten könnte man den Text fast eins zu eins übernehmen. Am Konzept des Spiels hat sich nämlich mal gar nichts geändert, es wurde lediglich in Sachen Umfang aufgeblasen. Kein Wunder, wurde das schmale Aufgebot an Strecken doch als einer der größten Kritikpunkte des Vorgängers betrachtet.

Wie gehabt geht es darum, in allerlei verschiedenen Offroad-Fahrzeugen wilde Rennen über exotische Pisten zu erleben. Waren es im ersten Teil noch Canyons in den USA, erwarten euch diesmal Strecken in eher hawaiianischen Umgebungen. Sonnige Strände, Dschungel, Berglandschaften und Lava-Areale stehen zur Verfügung, sinnigerweise in die Bereiche Erde, Wasser, Feuer und Luft aufgeteilt. Evolution hat den Umfang mal eben von 8 auf 16 Strecken verdoppelt, so weit schon mal eine gute Nachricht.
Die Einzelspielerkarriere, benannt als Festival-Modus, schickt euch durch verschiedene Renn-Events in den besagten vier Regionen, wobei ihr Punkte für euren Karrierefortschritt sammeln müsst. Erreicht ihr eine bestimmte Stufe, werden neue Events freigeschaltet. Zudem erlangt ihr durch eure Siege neue Fahrzeuge und Lackierungen, welche ihr in der Werkstatt zum Einsatz bringen könnt. Bei den Fahrzeugklassen wird so ziemlich alles geboten, was matsch- und schottertauglich ist. Motorrad, ATV, Geländewagen, Rallyeauto, Rallyetruck, Monstertruck, Offroad-LKW.
Die Fahrzeugklassen verfügen über sehr unterschiedliche Fahreigenschaften und kommen mit den Untergründen auf den Pisten sehr unterschiedlich zurecht. Während beispielsweise ein Truck recht lässig durch tiefes Wasser pflügt, kommt ein Motorrad dort kaum voran. Um dem Rechnung zu tragen, verfügen die Strecken oft über verzweigende Wege, wobei auf den einzelnen Abschnitten unterschiedliche Bedingungen herrschen. Gute Streckenkenntnis zahlt sich also aus, um aus dem Fahrzeug der Wahl das Maximum herauszuholen.
Bei den Renn-Events sind jeweils nur bestimmte Klassen für euch zugelassen und ihr dürft zusehen, wie ihr damit zurechtkommt. Ziel ist es jedenfalls, einen Platz unter den ersten drei zu ergattern, um Punkte zu kassieren. Im Normalfall fahrt ihr gegen einen ganzen Batzen KI-Gegner. Ab und zu gibt es jedoch Zusatz-Events wie ein Eliminierungsrennen oder ein Zeitfahren. Optionalziele, wie das Unterbieten einer bestimmten Zeit oder Zahl von Unfällen, stehen ebenso auf der Liste. weiter...
Insgesamt enttäuscht das Sequel, denn im Grunde wird außer etwas mehr Umfang wenig geboten und von frischen Ideen ist gar nichts zu sehen. Schade.
MotorStorm: Pacific Rift - Preview
Nicht etwa 'Ridge Racer', 'Formula One' oder 'Need for Speed', sondern 'MotorStorm' eroberte zum PS3-Launch die Herzen der...
MotorStorm: Pacific Rift - UK Speed Expansion Pack Trailer
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MotorStorm: Pacific Rift - Tipps
14.11.2008
Allgemeine Tipps
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Kommentare
FUN
Diesess Spiel macht unglaublich viel fun vor allem für Offroadfans ein muss.Die Grafik ist sehr gelungen,ausser das es manchmal so Kantenflimmern beei den Fahrzeugen und der Umgebung hat.Die steuerung ist völlig in Ordnung.Die vielfältigen Rennstrecken runden das Gameplay nochmal ab.Ein bisschen schade ist das es keine Story gibt,ihr brettert einfach mal los und Gewinnt Rennen und neue Fahrzeugdesigns.Auf Realismus pfeift das Spiel.man spring unrealistisch weit und hoch aber das macht auch eine Menge Spass.Also wer Offradfan ist und auf Realismus und story pfeift,der sollte Motorstorm Pacific Rift kaufen.