Wer nach den bisherigen Absätzen den Eindruck gewonnen hat, dass Brothers in Arms: Hell's Highway langweilig und monoton ist, den können wir beruhigen. Okay, die Spielmechanik ist, insgesamt gesehen, etwas eintönig, aber dafür stimmt die Präsentation, die Schusswechsel sind zuweilen recht knackig und spannend. Das akustische Drumherum kommt sehr gut ohne Musik aus, denn dann würden wir die Flugzeugmotoren, das Gewehrgeratter und den Kanonendonner nicht mehr hören. Einige Missionen spielt man zudem alleine in Häusern, in einem Panzer oder als Scharfschütze auf einem Dach.

Wovon das Spiel aber wirklich lebt, das ist völlig Shooter-untypisch die Geschichte und deren Erzählweise. Mehrere Minuten lange Zwischensequenzen sind keine Seltenheit. Es geht dabei um Kameradschaft, eine unglückliche Liebe, die holländische Bevölkerung und deren Reaktion auf die Alliierten sowie viele tragische Schicksale, die so ein Krieg mit sich bringt. Baker selbst hat Geheimnisse. Gleich zu Beginn gibt es immer wieder Rückblicke auf seine Jugend und bestimmte Ereignisse bei der Armee. Ab der Mitte des Spiels dreht Brothers in Arms: Hell's Highway erzählerisch sogar noch auf und überrascht mit neuen Elementen. Die zehn Kapitel sind spannend inszeniert und man freut sich richtig, nach dem Geballer mal wieder ruhige Momente zu erleben. Ganz großes Kino.
Während die Kampagne also zu begeistern weiß, würden wir über den Mehrspielermodus am liebsten den Mantel des Schweigens hüllen. Was uns Gearbox hier abliefert, ist schlichtweg dreist. Wenn man sich vollkommen dem Einzelspieler widmen will, ist das okay! Aber bitte nicht diesen aufgesetzt wirkenden, nicht zu Ende gedachten und umfangarmen Kram vorsetzen. Bis zu zwanzig Spieler dürfen sich in sechs kleinen Maps und einem Spielmodus die Kugeln um die Ohren jagen. Abwechselnd spielen Amis und Deutsche Angreifer und Verteidiger.
Immerhin gibt es einen Anführer, der vor jeder Runde jeder der drei Gruppen Zielorte zuweisen kann. Was wenig bringt, wenn die Kameraden den Befehlen nicht Folge leisten. Panzer spielen eine wichtige Rolle. Die Runden sind in der Regel allerdings ziemlich kurz.
Eine Sache stößt allerdings besonders auf. Im Serverbrowser wurden ein paar Spiele gefunden, doch ständig erhielten wir die Mitteilung, dass die Verbindung unterbrochen wurde. Warum?! Als es uns endlich eine Verbindung gelang, fragten wir die anwesenden Spieler, ob sie auch dieses Problem hätten. Antwort: Ja! Auflösung der Misere: Die deutsche Version wurde geschnitten und unterscheidet sich daher von der internationalen. In Folge dessen können deutsche Spieler keinem internationalen Server beitreten. Doch eine Kennzeichnung, welcher Server die deutsche Version bietet, fehlt. Auf Trial & Error bei der Serversuche hatten wir sehr schnell keine Lust mehr.
Zum Schluss noch eine Anmerkung zu den Schnitten der deutschen Version. Blutig wird es zu keiner Zeit zugehen. Selbst in den Zwischensequenzen bleibt das Spiel sauber. Auch die sonstigen Gore-Effekte, wie abreißende Körperteile durch Granaten oder durch Zeitlupe in Szene gesetzte Kopfschüsse, mussten dem Jugendschutz zum Opfer fallen. weiter...
Wer viel Wert auf eine ordentlich erzählte Geschichten in Shootern legt, kommt um dieses Spiel nicht herum.
16.08.2009
Zwei neue Titel in der Ubisoft Exclusive-Reihe
Brothers In Arms: Hour of Heroes
02.12.2008
iPhone- bzw. iPod-Ableger ab sofort zu haben [2]
Brothers in Arms: Hell's Highway
13.10.2008
Demo für die Xbox 360 veröffentlicht [1]
Brothers In Arms: Hell's Highway - Tipps
12.01.2009
Allgemeine Tipps & Tricks [3]
Brothers In Arms: Hell's Highway - Cheats
29.12.2008
Cheats für die PC-Version
Brothers In Arms: Hell's Highway - Unlocker
12.11.2008
Unlocker zum Spiel. [0]
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Kommentare
Man sollte nicht klugscheißen, wenn man selber keine Ahnung hat. Das M1 Garand war sehr wohl nachzuladen, es empfahl sich nur nicht in einer Kampfsituation, da es sehr zeitaufwändig war und unter Stress auch noch recht kompliziert.
Ausserdem denke ich, dass die Herren sich etwas expliziter mit den Waffen ausseinander gesetz haben, als du es je wirst
Ab ins Kloster, Monk!
nicht nur das, realismus pur, man kann die M1 Garand Nachladen*Kopfschüttel* wenn das Magazin noch nicht leer ist, die Leute hätten sich mit den Waffen ausm 2WK mal ein bisschen ausseinander setzen sollen.
würde es auch als langweilig bezeichnen, nach ca. 5 levels verliert man den spaß am zocken...
Was ich an dem Game genial finde, ist das man Schafe als taktische Helfer zum Feind schicken kann. Wirklich genial und so herrlich Doppeldeutig! Hoffentlich setzt sich dieser Trend bisschen mehr durch, also weniger Shooter die um möglichst detailierten Realismus bemüht sind, als Shooter die das Geschehen gekonnt auf die Schippe nehmen und damit sogar noch eine tiefsinnige Doppeldeutung an den Tag legen! Sehr gut!
Du kommandierst dein Team hinter ne Mauer oder sonstwas, lässt sie auf die Feinde schießen u. rennst außen herum -> Fertig.
Oder du schießt mit dem Team die Feinde per Fernschusswaffe ab -> Fertig.
Großartig viel Taktik ist ja nicht dabei, aber das Spiel macht für zwischendurch Spaß, aber so richtig umhauen tuts mich nicht, irgendwie die ganze Zeit Feinde killen immer nach dem selben Prinzip nur auf anderen Maps
Ist zwar ganz ok das Game, würde knapp 80 % vergeben, von daher ist die Bewertung voll gut
also ich finde das game super langweilig. taktik sehe ich da überhaupt keine. man kann seine 2 trupps auch locker stehen lassen und alle feinde selber erledigen. außerdem sind die wege so dermaßen beschränkt eingeteilt das man nicht überlegen muss an welche stelle man sie postiert.
an ein hidden&dangerous kratzt dieses spiel taktisch nicht im geringsten und von der action kratzt es auch an den meißten normalen 2.wk shootern nicht. allein die story setzt sich von der masse ab und die unreal engine 3 grafik weiß in den cutscenes zu gefallen.
Also ich hab das Spiel schon gespielt und es ist eines der besten 2.Weltkrieg Spiele die ich je gesehen habe also es ist ihnen gut gelungen
tja manchmal versteht man die Welt nicht
Wow. Wieso zeigt das Video eigentlich den brutalen Teil des Games? Zeitlupenaufname bei Headshots, sinnfreies Abknallen eines Schafes??? Genau damit fühlen sich doch Kritiker von sogenannten Killergames bestätigt und das Video wird sicher nicht nur von potenziellen Spielekäufern angeschaut. Das Game verfolgt doch sicher nicht das Ziel, wahllos Menschen und Tiere abknallen zu können, aber genau das wird damit vermittelt und schadet umsomehr dem Genre von Shootergames. Für mich unbegreiflich, wieso der Hersteller sowas veröffentlicht.
Taktik? Weiß ja ned aber die "Taktik" ist doch mehr einfach gehalten


Du kommandierst dein Team hinter ne Mauer oder sonstwas, lässt sie auf die Feinde schießen u. rennst außen herum -> Fertig.
Oder du schießt mit dem Team die Feinde per Fernschusswaffe ab -> Fertig.
Großartig viel Taktik ist ja nicht dabei, aber das Spiel macht für zwischendurch Spaß, aber so richtig umhauen tuts mich nicht, irgendwie die ganze Zeit Feinde killen immer nach dem selben Prinzip nur auf anderen Maps
Ist zwar ganz ok das Game, würde knapp 80 % vergeben, von daher ist die Bewertung voll gut
also ich hab viel action...sooooo viel takke is da auch nich drinn
Kauf
Hier gibts das Spiel übrigens auch relativ günstig - haben zwar keine große Auswahl aber die Angebote scheinen in Ordnung zu sein:
http://www.game-deals.de/product_info.php?info=p30_Brothers-in-Arms---Hell--180-s-Highway--uncut---PC-.html
Ist mir zuviel Taktik,da geht die Action bisschen verloren.
DAs finde ich ja gerade das spannende am Game. Nicht nur drauflosballern, sondern zuers sperrfeuer und das den einheiten befehlen auszurücken
Richtig Geil,leider ist das Spielprinzip immer gleich,Strumfeuer und dann flankieren.
Kann das nicht so sein wie bei Call of Duty? Einfach drauf los ohne gleich hundert mal zu überlegen wo ich jetzt hingehen muss,dass meine Kameraden noch am Leben bleiben.