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Allgemeine Informationen

Titel:
Sacred 2: Fallen Angel
System:
PC PlayStation 3 Xbox 360
Entwickler:
Ascaron Software
Publisher:
Deep Silver
Genre:
Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 16 Jahren / 16+
Spieler:
Offline: 1-2 / Online: 2-16
Release:
02.10.2008
Off. Seite:
Watchlist:
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Sacred 2 - Review

Das Prinzip der Regenerationszeit

Grob betrachtet teilen sich die Künste in zwei Gruppierungen auf. Künste der einen Kategorie müsst ihr für jede gewünschte Anwendung explizit per Mausklick bestätigen, Künste der anderen bleiben so lange aktiv, bis ihr sie ausschaltet. Erstere beziehen sich mehr auf einmalige Schläge, letztere auf unterstützende Eigenschaften, welche euren Charakter stärker oder ausdauernder machen.

Damit ihr nun nicht die wildesten Special Moves im Sekundentakt aufs Parkett legt, gibt es die Regenerationszeit. Diese stellt sicher, dass zwischen zwei Ausführungen einer oder mehrere Künste des gleichen Aspektes eine Pause liegt. Dauerhaft aktive Künste verlängern diese Regenerationszeit ebenso wie das Tragen besonders schwerer Rüstung. Auf der anderen Seite lässt sich mithilfe der Fertigkeiten und Modifikationen die Zeit gezielt herabsetzen.

Abschließend sei zum Thema "Kunst" noch das Stichwort "Kombos" erwähnt: Ihr könnt mehrere Künste zusammenfassen, sodass euer Charakter sie automatisch in der angegebenen Reihenfolge ausführt. Damit erspart ihr euch bei häufig genutzten Kunstkombinationen einiges an Klickerei und könnt obendrein die Regenerationszeit ein klein wenig austricksen, weil ihr nur so mehrere Künste eines Aspektes direkt hintereinander ausführen dürft.

Waffen und Reittiere

Bleiben noch Waffen, Rüstungen und sonstige Objekte, welche ihr fast schon genauso häufig findet, wie ihr Monster tötet. Schnell quillt euer Gepäck über vor Schwertern, Bögen, Kleidungsgegenständen oder Heiltränken, weshalb ihr den Kram regelmäßig mit eurer derzeitigen Ausrüstung vergleicht sowie gegebenenfalls austauscht. Der Gang zum Händler endet meist darin, alle Platz raubenden Dinge zu verhökern, anstatt neue Goodies einzukaufen.

Das Geld lohnt sich schon eher für den Kauf eines Reittiers, mit dem ihr viel bequemer und schneller von A nach B gelangt. Wollt ihr eine Höhle betreten, so bleibt das Tier automatisch vor dessen Eingang stehen und wartet darauf, bis ihr wieder herauskommt. Im Sattel sitzend könnt ihr nur normale Angriffe ausführen, nicht jedoch eure Künste. Dafür benötigt ihr ein charakterspezifisches Spezialreittier, welches nur auf einer kleinen Insel aufzufinden ist. Die Mühe, dorthin zu gelangen ist, durchaus lohnenswert, denn sie verschafft den sechs Charakteren noch mehr Abwechslung.

Quest-Stereotyp

Die Charakterausarbeitung ist demnach vorbildlich und vor allem spaßig, obwohl die Anleitung manche Detailfragen nicht ausreichend beantwortet und so eine autodidaktische Lernphase unumgänglich ist. Leider ist das eigentliche Spieldesign nicht so prickelnd, denn bei all der gebotenen Komplexität war anscheinend kein Platz mehr für besondere Spielsituationen oder gar Rätsel übrig. Letztendlich lauft ihr von einem Questpunkt zum nächsten, wo es dann drei Möglichkeiten gibt: Ihr müsst entweder etwas aufsammeln, bestimmte Gegner töten oder eine Person ansprechen. Habt ihr diese stereotypischen Aufgaben erledigt, ist die Quest abgeschlossen oder es blitzt schon der nächste Zielpunkt auf der Karte auf.

Während die grafische Ausarbeitung des Szenarios und die Menge an Gegnerarten durchaus so etwas wie Abwechslung suggerieren, reduziert sich das Spiel über weite Strecken auf einen immer gleichen Ablauf. Ganz selten begegnet ihr mal einem Endgegner, bei dem die charaktertypische Angriffstaktik nicht funktioniert und ihr leicht umdenken müsst. Aber ansonsten nimmt die Monotonie oft überhand, woran paradoxerweise die riesige Spielwelt mit Schuld hat. Einerseits ist es durchaus anstrengend, sich zur nächsten Stadt zu begeben und alle paar Schritte von einem Dutzend Gegner angegriffen zu werden. Andererseits ist die Motivation, diese Anstrengung durchzustehen, nicht zu verachten.

Ein weiteres Problem, welches erneut das Spieldesign betrifft, ist der Schwierigkeitsgrad. Speziell mit auf Nahkampf spezialisierten Charakteren, wie dem Schattenkrieger oder der Seraphim, rauscht ihr in den anfangs zur Verfügung stehenden Schwierigkeitsgraden "Bronze" sowie "Silber" recht ungezügelt durch die Prärie. Selbst ohne Heilkunst werdet ihr allein deshalb relativ selten sterben, weil es massig Heiltränke in der Welt von Sacred 2 gibt. Nur jene Zocker, welche ihre Lieblingsspiele mindestens drei, vier mal durchlebt haben müssen, erfreuen sich an herausfordernden Modi, die sie freispielen können.

Präsentation und Bugs

Schreiten wir über zur technischen Seite: Die Grafik hat im Vergleich zum Vorgänger den mit Abstand größten Satz nach vorne gemacht. Trotz limitierter Kameraperspektive, welche das Spielgeschehen mehr aus der Vogelperspektive zeigt, wirkt die in 3D modellierte Welt sauber, schön, homogen und, rein optisch betrachtet, abwechslungsreich. Auch mit den Animationen der Personen und Monster sind wir sehr zufrieden, allerdings wird der Gesamteindruck von kleineren Bugs gestört. So schwebte einer der Endgegner besonders ungelenk von A nach B, anstatt mit feinen Laufbewegungen zu beeindrucken, und ein riesiges Tentakelmonster ließ sich aufs Festland locken, wo es sich genauso bewegte, als würde es noch im Wasser schwimmen. weiter...

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Kommentare

  • Man hat doch recht viel Leerlauf und die vielen Ratten nerven irgendwann. Kann mir einer verraten, warum es im Gegensatz zum Sacred 1 keine Pausetaste im Einzelspielermodus gibt ? Oder hab ich was übersehen ?

  • RE: Sacred 2--pro un Contra

    Quest finde ich gibt es zuwenig
    Zu wenig Quests?? Also ich hör immer nur, dass es jedem zu viele Quests sind. ^^
    Aber ansonsten stimmt es schon. Könnten etwas weniger, dafür stärkere Gegner sein. Naja, und Abwechslung in einem Hack&Slay...was soll man außer Gegner kloppen denn sonst machen?

  • Sacred 2--pro un Contra

    Also :

    An un für sich ist [color=#ff0000]Sacred 2[/color] ein gutes Spiel--aber man hätte doch einiges besser machen können ![color=#ff0000] Probleme[/color] traten bei mir erst nach dem [color=#ff0000]installieren des 1.ten Patches[/color] auf :cursing: -voher funktionierte alles X( -----Grafikmäßig ist es ok aber es gibt besser aussehende Spiele und mit der Zeit wird das Spiel etwas [color=#660066]Monoton ?( --[/color]weil man ja eigentlich immer jemanden suchen un verprügeln oder bzw töten muß und oft ewig durch de Landschaft läuft bzw reitet--normal Quest finde ich gibt es zuwenig--Man hätte das Spiel[color=#009900]anspruchsvoller [/color]machen können--lieber mal paar Gegnerhorden weniger und dafür [color=#009900]intiligenterre[/color] un [color=#009900]schwerere[/color] Gegner--ein paar anständige Bossgegener oder größere Zwischengegner hätten dem Spielverlauf gut getan--ich finde es komisch das wenn ich als Spielfigur durch sammeln der Erfahrungspunkte eine Stufe aufsteige das dann auch gleichzeitig bei den Monstern geschieht :cursing:

    Fazit--es ist ein gutes Spiel aber es gibt bessere !!!

  • Hallo Andreas Altenheimer!

    Du schreibst: (Zitat) "aber lobenswert ist die Arbeit der QA-Abteilung bestimmt nicht".

    Lass dir bitte gesagt sein, dass die QA mit Sicherheit nicht der Grund ist für die vielen Bugs. Ich habe selber 2 Jahre Erfahrung in der QA und es ist _nicht_ die QA, die die Schuld trägt. Fehler werden in der Regel gefunden und dokumentiert, aber die Geldgeber haben nun einmal eine Vorstellung davon wann das Produkt in den Läden zu stehen hat. Wenn die Programmierung es bis zu dem Zeitpunkt nicht schaft die von der QA dokumentierten Bugs zu fixen, so trifft die QA keine Schuld. Eine QA kann nur Probleme aufzeigen, aber sie nicht lösen.

    MfG
    Dennis Filipovic

  • dann aba die alte area zu einer ganz andren zeit einfach der hamma


    Jaa~ und dass man von dem alten Gebiet garnichts mehr erkennt und es irgendwie aussieht, als hätte man komplett was neues zusammengeschustert. Einfach der Hamma, echt ey, boah!

  • ich bin ja schon mit teil 1 zufrieden aber teil 2 ist um vieles verbessert worden. zB neue klassen dann aba die alte area zu einer ganz andren zeit einfach der hamma

  • einfach nur spitze dieses game

  • Also für mich ist Sacred 2 die gelungene Fortsetzung des ersten Teils. Jeder Bereich des Spiels wurde - teilweise ein wenig, aber an einigen Stellen auch deutlich - ausgebaut und verbessert. Wirkt jetzt alles viel durchdachter und der Charakterbaukasten wurde um viele interessante Dinge erweitert. Ich freu mich schon auf die nächsten Monate, in denen ich mich mit den ganzen Charakteren und verschiedenen Skillungen austoben werde. :)

    Abgesehen vom Itemsystem (was zugegebenermaßen in Diablo 2 doch noch deutlich besser ist) ist es für mich das bisher beste Hack&Slay.

  • Löst für mich Diablo 2 als bestes action rpg ab...

  • Meiner Meinung nach beeinflusst der erste Sacred-Teil die bewertungen drastisch. Nur weil der erste Teil ein einziger Bug war wird nun der zweite akribisch auseinandergelegt und jeder kleinste Bug auf die größe eines Himalaya aufgeredet.
    Ausser des Sound Bugs mit den Wiederholungen und den manchmal unsichtbaren Wänden mitten im Weg stört mich kaum was.

    Von der Story hab ich ehrlich gesagt auch nicht mehr erwartet, von dem Aspekt her find ichs persönlich also nicht so schlimm.

    Die Kamera ist manchmal wirklich nervig, aber ich seh in dem Spiel, wie ja oben schon gesagt, ein solides Hack'n'Slay. Nur muss einem das Spiel, wie jedes andere auch, gefallen -> sonst reinfall.

  • Zitat
    Trotzdem sorgte wohl das Pixelblut beim Zerplatzen von Gegnern für eine Altersfreigabe ab 16 seitens der USK, was für ein Action-Rollenspiel durchaus ungewöhnlich ist.


    Diablo 2 und Silverfall sind auch ab 16. Auch bei Sacred 1 rechnete Publisher Take 2 damals mit ner 16er Wertung (ironischerweise wurde S1 dann ab 12, obwohl man dort Körperteile abschlagen konnte).

    Zu der Sprachausgabe:
    Auch Sacred 1 hatte ja diese "lustigen" Sprüche, allerdings waren sie weitaus dezenter und sie durchbrachen nicht die vierte Wand.

    Ansonsten stimm ich dem Review eigentlich zu, Sacred 2 ist solide, aber irgendwie nicht das, was der erste Teil war. ... und die Story ist einfach nur zum Einschlafen und in zwei Sätzen zusammenfassbar.

  • Hmmm. Also, ich muss hier ausnahmsweise mal der Redakteursmeinung widersprechen.

    Ich zocke mittlerweile mit einem Lvl-40 Charakter und es wird einfach nicht langweilig. Mittlerweile droppen auch die ein oder anderen Champions richtig brauchbare uniques, was die Sammelwut antreibt.

    Das schnetzeln und das Ausbauen und tüfteln mit dem geilen Skillsystem macht einfach dauerhaft Laune. Eine tolle Story hab ich wirklich nicht erwartet, vielmehr einen Spielkasten.

    Ich kann teilweise mit dem Spielen nicht aufhören, weil ich immer noch was ausprobieren will. Wenn man dann auf einmal einen Mob, der vorher noch Probleme bereitet hat, wegfegt, freut man sich wie ein Scheekönig.

    Was ich WIRKLICH nervig finde, ist das fummelige Inventar mit rudimentärer Sortierfunktion, die auch nicht wirklich gut funktioniert.

    Naja - ist wohl Geschmackssache. Perfekt ist das Spiel sicherlich nicht, und die "Story" samt Nebenquests ist echt ein Witz. Die Texte interessieren null und werden schnell weggeklickt. Außerdem ist es 'ne komische Entscheidung, den Charakter durch Beschränkung des Interfaces zu "balancen", damit man nicht zuviele Kampfkünste auf einmal schnell anwählen kann. Da wäre doch eine Begrenzung der eigentlichen Fähigkeiten sinnvoller gewesen. Das Inventar ist wie gesagt verbesserungswürdig, das Questlog ebenso.

    Aber trotzdem machts mir verdammt viel Spass. :D

  • Hmm ehe ichs vergess, ich kann doch ein gutes Wort an Sacred 2 lassen, und zwar die die Musik supergut zum Spiel passt.

  • Also ich finde das Review spiegelt auch meine Spielerfahrung wieder.
    Die ersten Stunden wars top, dann Flopp.

    Mit den Bugs kann ich leben, auch wenn ich finde das Ascaron etwas schneller nachpatchen könnte.

    Aber die Laufwege sind so ziemlich unerträglich für mich, weil man wirklich immer nur von unzähligen Goblins angegriffen wird die auch noch 5-6 Stufen niedriger sind als man selbst. Sinnlos.

    Das Looten ist in meinen Augen auch langweilig da die Items "Zufallsgeneriert" wirken und keinen übersichtlichen Tooltip haben.

    Zudem frag ich mich obs wenigstens farmbare Bosse gibt?

    Ja und die Hauptstory ist total belanglos, die tritt total in den Hintergrund. Keine Ahnung wieso.
    Ich mein so Sachen wie Blind Guardians Quests gehn mal garnicht find ich, das macht die Atmosphäre kaputt.

    Und die Soundbugs erst, ohje, die sind mal richtig krass. Die führten bei mir dazu dass das Spiel derart ruckelte das garnix mehr ging. Erst nach einem Treiberupdate konnte ich einigermaßen angenehm zocken.

    Das fängt schon beim Intro an, der Inquisitor piept und fiept nur Stellenweise.

    Ne also für mich kein Hack n´Slay auf das ich mich gefreut hätte.

    Die Review ist schön sachlich geschrieben aber 79% ist eine viel zu hohe Wertung meiner Meinung nach. Denn nicht mal Hack n´Slays Fans werden da befriedigt.

    -Zu lange Laufwege
    -Lootsystem langweilig
    -farmbare Bosse?
    -niedrigstufige Gegner greifen immer wieder an, nervig!
    -Soundbugs

    Und der Multiplayer ist genauso langweilig. Der wirkt richtig billig. Kein Wunder das Ascaron sich entschieden hat den kostenlos zu machen. Dafür auch noch Geld zu zahlen würde ja an Dummheit grenzen.

    Naja, ich kann kein gutes Wort an dem Spiel lassen.
    Hab immerhin 35 Euro für ein konzeptloses Spiel ausgegeben. JA! Konzeptlos und langweilig!


  • naja keine ahnung
    das ganze ist man doch schon von scred 1 gewohnt. bugs & fehler so weit das auge reichte. teilweise stellen wo man anstand und nicht mehr weiterkam bis der nächste patch erscheinte.
    meiner meinung nach hat ascaron seit der anstoss 3 serie stark abgebaut.
    sacred 2 langweilt mich nach 20 gespielten leveln so derartig dass ich das spiel deinstalliert habe.
    man schimpft ja immer gerne auch über world of warcraft, trotzdem könnten sich hier einige spielemacher eine scheibe abschneiden. auch wenn die spiele etwas unterschiedlich sind, trotzdem gibt es genug elemente die man zumind versucht hätte können zu kopieren.
    sacred 2 ist wieder einmal absolut unfertig, die kamera perspektive ist ein horror, manch einem könnte davon sogar übel werden. gegner und charakter agieren teilweise richtig stupide. wer sich das spielt kauft tut mir wirklich leid, und da wundert sich noch irgendjemand warum die warez szene ansteigt.

    oder würdest du ein auto kaufen ohne lenkrad?

Star Wars: The Old Republic

Der Redakteur meint...

Andreas Altenheimer Portrait

Sacred 2 macht auf Anhieb Laune und hat mich auch für einige Stunden gefesselt. Nur auf Dauer ist mir das Prozedere trotz Charakterunterschieden zu monoton. Denn egal, ob Story, Monster oder Aufträge: Es wirkt alles austauschbar.

Andreas Altenheimer

Informationen

Test-System:

  • Intel Core 2 Quad Q6600 (4 x 2,4 GHz)
  • 4 GB RAM
  • ATI Radeon HD 4800 Series
  • Creative X-Fi Xtreme Music
  • Windows Vista

Systeminfos:

PC

  • 2,4 GHz Prozessor
  • 1 GB RAM
  • nVidia GeForce 6800 oder ATI Radeon X800
  • DirectX-fähige Soundkarte
  • Windows XP/XP64/Vista/Vista64

Features:

PC

  • 6 Charaktere
  • 11 umfangreiche Gebiete
  • über 200 Storyquests
  • über 400 Nebenquests
  • Multiplayer-Modus für bis zu 16 Spieler
  • 5 Schwierigkeitsgrade

Add-ons zum Spiel:

Titel aus der Serie:

Weitere Links:

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