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Allgemeine Informationen

Titel:
Die Siedler: Aufbruch der Kulturen
System:
PC
Entwickler:
Funatics
Publisher:
Ubisoft
Genre:
Strategie (Aufbau)
USK/PEGI:
Ab 0 Jahren / -
Spieler:
Offline: 1 / Online: 2-6
Release:
28.08.2008
Off. Seite:
Watchlist:
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Die Siedler: Aufbruch der Kulturen - Review

PC

Dreigestirn der Mächte

Neu sind hingegen auf jeden Fall die drei Völker, die allesamt über verschiedene Eigenschaften verfügen. Das geht jetzt nicht so weit, dass die Wahl des Volkes das Spielerlebnis komplett umkrempeln würde. Vielmehr bringen Bajuwaren, Schotten und Ägypter einige Detailänderungen mit sich, die trotz ihrer Unscheinbarkeit einiges an Umdenken erfordern. So errichten die Ägypter beispielsweise ihre Häuser aus Lehm und Stein - Holz wird dafür nicht benötigt. Die Bajuwaren backen kein Brot, sondern holen leckere Brezeln aus dem Ofen. Bei den Schotten dürft ihr in Webereien Kilts in Auftrag geben, die für die Rekrutierung von Soldaten benötigt werden.

Apropos Soldaten: Auch im Kampf verhalten sich die drei Fraktionen leicht unterschiedlich. Schottische Krieger benötigen eine lange Ausbildungszeit, sind aber im Nahkampf nur schwer zu schlagen. Die Ägypter schwören eher auf Quantität - auf Kosten der Durchschlagskraft. Vor allem in Multiplayer-Partien stellen diese kleinen Unterschiede das Salz in der Spielspaßsuppe dar.

Die Kämpfe laufen nach dem gewohnten Schema ab: Ihr klickt auf ein feindliches Gebäude, wählt die Anzahl an angreifenden Soldaten aus und schon geht die automatisch ablaufende Keilerei los. Erstmals dürft ihr jetzt auch Fernkämpfer ins Gefecht schicken und eure Gegner per Katapult beharken. Dennoch bleibt der Militärpart sehr oberflächlich - Tradition verpflichtet. Eine Neuerung mit mehr Wirkungskraft ist die Opferstätte. Dort könnt ihr Zauber beziehungsweise temporäre Boni, wie schnellere Soldaten oder die Bereitstellung eines bestimmten Rohstoffes, aktivieren. Zu diesem Zweck müsst ihr jedoch die geforderten Waren anliefern.

Klingt nett, entfaltet jedoch gerade in der Solo-Kampagne kaum das volle Potenzial. Wenn es an einigen Stellen nicht vorgegeben wäre, könnte man jede Mission komplett ohne die Opferstätte gewinnen. Ebenfalls ärgerlich ist der Wirrwarr bei der Steuerung: Straßen kann man direkt am Mauscursor in Auftrag geben, während Gebäude aus einem separaten Menü rausgepickt werden. Überhaupt ist der Aufbau des Interfaces nicht gerade ein Vorbild an Übersichtlichkeit.

Online-Welten und Wuselfaktor

Für die Multiplayer-Partien haben sich die Jungs von Funatics etwas Besonderes einfallen lassen. Ihr wandelt mit einem zuvor erstellten Avatar durch eine Mini-Online-Welt im 3D-Gewand. Dort trefft ihr euch mit den anderen Spielern, startet neue Partien oder kauft euch Accessoires oder Tiere für euren Charakter. Das nötige Gold gewinnt ihr in Multiplayer-Matches oder am Spieltisch des Gasthauses. Dort könnt ihr Minispiele wie Schach oder Poker austragen. Eine nette Idee, die zudem den Sammeltrieb einiger Fans wecken dürfte. Allerdings ist uns negativ aufgefallen, dass in Partien mit sechs Spielern das Geschehen erheblich ruckelt. Hier muss Funatics unbedingt nachbessern.

Das gilt jedoch nicht für die Grafik des Spiels. Klar, auch in 'Die Siedler: Aufbruch der Kulturen' werdet ihr keine HDR-Effekte oder anderen modernen Schickschnack finden. Der geliebte Wuselfaktor wurde jedoch verlustfrei in die 3D-Welt gerettet. Die putzigen Animationen der Siedler verleiten immer wieder zum Beobachten und die mit liebevollen Details ausstaffierte Welt bringt das Flair der Serie sehr gut rüber. Auch die Musik geht ins Ohr, wiederholt sich für unseren Geschmack jedoch zu schnell. Schon bald konnten wir das bayrische Gedudel nicht mehr ertragen und stellten die Musik aus. Die deutsche Sprachausgabe hingegen könnt ihr euch getrost anhören, wenn auch nicht immer jeder Gag zu 100 Prozent sitzt. weiter...

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Kommentare

  • Aufbruch der Kulturen ist schon eine deutlich verbessertes Siedler als Die nächste Generation. Hier unterscheiden sich die Völker voneinander wirklich gut.

    Meine Wertung: 85%

  • Die Siedler - Aufbruch der Kulturen

    Ein Lustiges Aufbauspiel für den Pc. Da es mein erstes Spiel aus der ganzen Reihe ist finde ich es nicht schlecht. Schade nur dass man nur 3 Völker zur Auswahl hat: Schotten, Ägypter und Bajuwaren(Bayer). Und man könnte ruhig mehr Ressoursen machen. Auch mehr Berufe und deren Gebäuden.

    Aber das es im Gameplay so comichaft aussieht, ists nicht schlecht. Es passt einfach zum Spiel. Ansonsten finde ich die Kampagnen schwer am meisten dann die Militäraufbau.

    Am meisten gefiel mir die unterschiedliche Musik zu den Völkern und das Umfangreiche Handbuch als Pdf-Datei.

  • Zu teuer

    Wieso bemerkt hier eigentlich niemand die fehlenden LAN-Funktion. Allein deswegen hätte ich dem Spiel gleich mal 15% abgezogen, das ist ein Unding. Der Warenkreislauf wurde trotz groß angekündigtem Festhalten am alten Siedler-Regelwerk wieder vereinfacht, es gibt z.B. nur noch allgemein Werkzeuge, nicht mehr einzeln Hammer, Angel, Schaufel usw.
    Desweiteren musste ich bemerken daß den Lagerhäusern die wichtigen Einstellungen wie Ware Auslagern und Sperren fehlen. Es gibt nun noch mehr Warenstau an Fahne. Die Grafik ist nicht neu sondern einfach nur aufgemotzt. Alles in allem würde ich sagen, ist das Spiel keine 50€ wert.
    Hier muss mittels Patch noch einiges nachgeliefert werden, was beim Vorgänger schon von vornherein selbstverständlich war. SCHADE.

  • Stimmt, vorallem das neue Soldaten-Management war am Anfang seltsam... manchmal fängt die Kaserne nicht an zu produzieren obwohl alles da ist...

    Aber sonst ist eigentlich schlüssig, und die 1. Mission läuft ja in dem Sinn noch ohne Gegner, da kann man dann mal "Probe-bauen".

  • Das Spiel ist schon richtig gut, aber das fehlende Tutorial ist sogar für einen Siedler Veteranen nicht zu verschmerzen. Mancheinmal weiß man gar nicht, wie etwas funktioniert, da es nirgends erklärt wird. Naja probieren geht über studieren ;)

Der Redakteur meint...

 André Linken Portrait

Für 'Siedler'-Fans der ersten Stunde ist 'Aufbruch der Kulturen' ein modern verpackter Ausflug in die Vergangenheit.

André Linken

Informationen

Test-System:

  • Athlon XP 4000+
  • 2 GB Arbeitsspeicher
  • GeForce 7800 GTX
  • Creative Soundblaster 2 ZS
  • Windows XP

Systeminfos:

PC

  • 2,0 GHz-Prozessor
  • 1 GB Arbeitsspeicher
  • Grafikkarte mit 256 MB Videospeicher
  • Windows XP
  • 1,2 GB Festplattenplatz
  • DirectX 9.0c

Features:

PC

  • Solo-Kampagne
  • drei Völker
  • neue Gebäude
  • minimal erweiterter Militärpart
  • Online-Lobby
  • Multiplayer-Modus für bis zu 6 Spieler

Titel aus der Serie:

Weitere Links:

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