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Allgemeine Informationen

Titel:
S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky
System:
PC
Entwickler:
GSC Game World
Publisher:
Deep Silver
Genre:
First Person Shooter
USK/PEGI:
Ab 18 Jahren / 16+
Spieler:
Offline: 1 / Online: 2-32
Release:
05.09.2008
Off. Seite:
Watchlist:
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S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky - Review

Immerhin war der erste Teil eines der lahmarschigsten Spiele aller Zeiten, was den Entstehungsprozess angeht. Etliche Terminverschiebungen, zig entfallene Features, trotzdem ein Batzen Bugs. Wie auch immer, in 'Clear Sky' erwartet uns vor allem erst mal eins, nämlich eine neue Story. Wieder einmal schlüpft ihr unter die Kapuze eines Stalkers, eines dieser Glücksritter, die in der Zone rund um den kaputten Reaktor von Tschernobyl versuchen, zu Macht, Ruhm, Geld und einer radioaktiv verseuchten Schrumpfnudel zu kommen.

Auf ins Söldnerparadie

Narbe - so heißt euer Alter Ego - führt einen Trupp Wissenschaftler in die Zone. Das bekommt denen aber nicht gut, eine brachiale Emission putzt die komplette Truppe von der Bildfläche. Nur Narbe überlebt, denn er zeigt sich als äußerst widerstandsfähig gegen derartige Ereignisse. In einem Camp der Organisation Clear Sky wird Narbe wieder aufgepäppelt. Clear Sky ist eine Forschertruppe, die es sich in den Kopf gesetzt hat, die Zone zu untersuchen. Dummerweise ist das nicht die einzige Fraktion in der Zone und quasi überall toben kleine Kriege und Konflikte. Im Prinzip also ein Paradies für einen Söldner.

Zeitlich ist das Geschehen vor der Story des ersten Teils angesiedelt. Ein echtes Prequel also - juhu. Entsprechend werdet ihr einiges in der Spielwelt rund um Tschernobyl wiedererkennen, denn ein nicht ganz unbeträchtlicher Teil der Umgebung wurde recycelt und ein wenig neu gestaltet. Es gibt aber auch ganz neue Gebiete, etwa gleich zu Beginn das Sumpfgebiet. Freudiges Wiedererkennen also, sowohl was Landschaft als auch Viehzeug angeht. Wie gehabt wimmelt es von Mutanten, die euch zwischendrin ans Leder wollen.

Die Luft ist bleihaltig in der Zone

Bevor wir weiter einsteigen und euch verklickern, was noch so alles neu ist in der Zone, gibt es erst mal ein paar Eindrücke vom Spiel. Also, da ist dieses Militär-Camp und irgendwer will unbedingt den Superduper-Erste-Hilfe-Kasten-from-Hell. Okay, sag ich mir, Pistole und Shotgun reichen bestimmt, ist ja noch früh im Spiel. Also hin. Krieg natürlich gleich zentnerweise Blei um die Ohren, aber man ist ja clever und speichert alle paar Sekunden. So nach und nach schafft man es dann auch tatsächlich, die kräftig gepanzerten und biestig aggressiven Jungs zu dezimieren, den Kasten einzusacken und weg.

Klasse, kaum zehn Meter weg, schon fliegen einem von hinten aus dem Camp die Kugeln um die Ohren, obwohl wir das ganze Camp bis auf die letzte Maus geleert haben. Wo zum Henker kommen die Pinsel nun wieder her? Egal, Beine unter den Arm und weg zu unserem Kunden. Den interessiert das Objekt der Begierde aber wenig, er ist mehr damit beschäftigt, alle fünf Sekunden von Busch zu Busch zu hetzen und irgendeinen Unsinn zu labern. Mission nicht einlösbar, na danke auch. Und dafür haben wir gefühlte 20 Mal neu geladen.

Eroberung mit Hindernissen

Szenenwechsel, neues Gebiet. Wir sollen zwei Camps einnehmen, halten und auf Verstärkung warten. Harter Kampf, aber es klappt irgendwann (inklusive ein paar Mal neu laden, Granaten können sehr unspaßig sein). Jedenfalls Gegner weg, wir noch am leben. Wir halten auch brav das Camp. Eine Minute ... zwei Minuten ... fünf Minuten ...fünfzehn ... Wir gehen aufs Klo, holen uns noch ein Bier aus dem Kühlschrank, schauen ein bisschen Fernsehen, schreiben unsere Memoiren und spielen eine halbe Season 'NHL'. Niemand kommt. Beim zweiten Camp dasselbe. Fein, wieder zwei unlösbare Missionen. Uns überkommt der Gedanke, dass Entwickler beim Coden weniger Vodka trinken sollten. weiter...

Gewinnspiel-Lösung: st098

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Kommentare

  • Also ich hab mir das Spiel gleich am Tag an dem es erschienen ist gekauft, da ich vom ersten Teil der Reihe begeistert war.
    Musste allerdings bald feststellen, dass das Spiel bei mir alles andere als flüssig lief und das auf lediglich mittlerer Grafikeinstellung.
    Auch der Patch hat mir dabei wenig weiter geholfen.
    Bin zwar immernoch S.T.A.L.K.E.R-fan, aber entäuscht über die Umsetzung von Clear Sky.
    Kann man nur hoffen, dass die Entwickler sich das nächste Mal mehr Mühe geben.

  • Also ich hab alles auf Maximum und muss sagen dass mich die Grafik etwas enttäuscht. Kommt mir fast so vor als wäre AA aus...is aber auf maximum.
    anstonsten is das spiel ganz gut, nur komm ich schon nich mehr weiter xD

  • Ich habs mittlerweile durch - für leidensfähige(!) Stalker-Süchties wie mich ist das Spiel schon eine Empfehlung, heute ist ja auch der zweite Patch erschienen.

    Trotzdem, an Shadow of Chernobyl kommt das Ding nicht ran. Zuwenig Überraschungen, zuwenig Dungeon-Levels (genau gesagt einer...). Und das Fraktionsmanagement funktioniert einfach zu hakelig, Nebenquests sind verbuggt, der Endlevel ist ein Witz... naja.

    Die RPG-Elemente sind ganz cool, das "pimpen" der Waffen und Rüstung auch. Die Fraktionskriege sind soweit spassig, sofern sie funktionieren, was bei weitem nicht immer der Fall ist.

    Also: Das Fazit des Redakteurs kann ich als Stalker-Fan so unterschreiben. Mit dem neuen Patch kann man vielleicht ein paar Punkte draufgeben.

    Ach übrigens: Wenn man eine wirklich geile GraKa besitzt und die Sonnenschatten anschaltet, kann die Grafik durchaus mit Crysis mithalten. In meinen Augen hat CS auch bessere Art Direction.

    Dazu braucht es allerdings WIRKLICH einer GTX260 oder besser, ansonsten gibbet Diashow.

  • Nein dieser patcht die russische Version auf den Stand der deutschen + Patch. Die russische war noch deutlich schlimmer dran als die deutsche.

  • Das Beste ist ja, dass es einen weiteren Patch gibt, der heute für die russische Version veröffentlicht wurde. Dieser fixt weitere Fehler. Irgendwann wird das Spiel wohl ziemlich gut.

  • schade da hätte man mehr draus machen können.

Star Wars: The Old Republic

Der Redakteur meint...

Andreas Philipp Portrait

Wer den ersten Teil gespielt hat, wird sich 'Clear Sky' ohnehin nicht entgehen lassen, denn die Atmosphäre der Spielwelt ist immer noch einmalig. Wer kann, sollte sich jedoch in Geduld üben und mindestens noch zwei oder drei Patches abwarten.

Andreas Philipp

Informationen

Test-System:

  • Intel Core 2 Quad 6700 (2.66 GHz)
  • 4 GB RAM
  • GeForce 8800 GTS 512
  • Onboard-Sound
  • Windows Vista (64bit)

Systeminfos:

PC

  • P4 2.0 Ghz / AMD XP 2200+
  • 512 MB RAM
  • DirectX 8.0 kompatible Grafikkarte mit 128 MB RAM
  • Windows 2000/XP/Vista

Features:

PC

  • Prequel zum ersten Spiel
  • neue, sowie neu designte Gebiete
  • 5 verschiedene Fraktionen
  • neues Upgrade-System für Waffen und Rüstung
  • zahlreiche Überarbeitungen bei HUD, Interface
  • DirectX 10 Features
  • zahlreiche Haupt- und Nebenmissionen

Titel aus der Serie:

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