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Allgemeine Informationen

Titel:
Alone in the Dark
System:
PC PlayStation 3 PlayStation 2 Xbox 360 Wii
Entwickler:
Eden Games
Publisher:
Atari
Genre:
Action-Adventure
USK/PEGI:
Ab 18 Jahren / 18+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
19.06.2008
Off. Seite:
Watchlist:
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Alone in the Dark - Review

Bewegte Eindrücke des Spieles findet ihr in unserem Video-Review!


Tiefe Abgründe tun sich auf

Wenn im Herzen von New York die Erde aufbricht, überall Chaos entsteht und auf einmal zahlreiche Dämonen für Unordnung sorgen, dann braucht die Stadt mehr als ein Wunder. Sie braucht einen Helden. Edward Carnby ist so ein Held: markant faltiges Gesicht mit sehr langer Narbe auf der linken Seite, etwas längeres, glattes Haar und mit Lederjacke bekleidet. Carnby hat bereits Erfahrungen mit den Kreaturen der Dunkelheit gesammelt, immerhin ist dies sein fünftes Abenteuer allein im Dunkeln. Und er trägt ein großes Geheimnis in sich.

Alone in the Dark

So ganz alleine ist er dieses Mal allerdings nicht, denn immer wieder schließt sich ihm eine Schönheit an. Eigentlich will er das gar nicht und auch wir hätten gerne auf ihre Gesellschaft verzichtet, denn die Zicke nervt ganz schön. Andauernd plappert sie ungefragt drauflos. Haben wir gerade erst eine Gefahr hinter uns gebracht, schreit sie schon wieder „Ich will nicht sterben". Dabei sind wir gar nicht mehr in Gefahr. Wenn sie wenigstens eine echte Pixelschönheit wäre, könnte man sie ja noch ertragen, aber irgendwie fehlte den Designern wohl das weibliche Gen. Zudem ist die deutsche Stimme leider ziemlich schlecht ausgewählt. Was aber auch wegen der manchmal sehr platten Dialoge so rüberkommen mag.

Spannender Start

Davon abgesehen fängt das Abenteuer im und um den Central Park von New York City sehr spannend an. 'Alone in the Dark' ist ein interessanter Mix aus Klettereinlagen, Kämpfen, Rätseln und Autofahren inklusive eines frei begehbaren riesigen Central Parks geworden. Überall Zerstörung, der wir knapp entkommen, und kleinere Scharmützel mit den Dämonen, die äußerst allergisch auf Feuer reagieren. Einmal ein bisschen mit der Flamme an ihnen gezündelt, fängt das Gewinsel an und die Gegner lösen sich in schwarzen Rauch auf. Viele Gegenstände lassen sich entzünden und somit perfekt als Waffe benutzen. Stühle, Baseballschläger oder andere Objekte werden immer wieder gerne als Brennmaterial verwendet.

Im Inventar, sprich am Hosengurt und in den Innentaschen der Jacke, finden allerlei Utensilien Platz, die auch miteinander kombiniert werden können. Klebeband auf Behälter mit flüssigem Brennstoff und schon haben wir eine Haftbombe. Brennstoff auf Patronen und wir verschießen feurige Munition. Lappen in Alkoholflasche und ein Molotow-Cocktail steht zur Verfügung. Da alles in Echtzeit abläuft, kann es manchmal ganz schön hektisch zugehen und das Inventar ist mit der etwas frickeligen Steuerung nicht immer eine große Hilfe. Während die Dämonen bereits an Edward nagen, versuchen wir immer noch, etwas Flüssigkeit auf die Patronen zu träufeln. Hier hätten wir uns gewünscht, dass die Zeit angehalten wird, damit wir in aller Ruhe im Inventar hantieren können.

Alone in the DarkAlone in the DarkAlone in the Dark

Mängel in der Steuerung fallen immer wieder ins Auge. Geschossen werden kann nur, wenn wir in die First-Person-Ansicht wechseln. Dann bewegt sich das Zielkreuz aber so quälend langsam, dass wirklich schnelle Reaktionen fast nicht möglich sind. Immerhin gibt es eine kleine Zielhilfe, die ein wenig Druck von uns nimmt. Stellt sich allerdings trotzdem die Frage, warum wir nicht in der ansonsten verwendeten Third-Person-Ansicht die Gegner aufs Korn nehmen dürfen. Das hätte uns einige graue Haare erspart. Auch dass Fahrzeuge an kleinsten Vorsprüngen, Mülleimern oder kleinen Büschen gnadenlos hängen bleiben, ist unnötig und macht die Verfolgungsfahrten zum Krampf.

Gestreckte Spieldauer

Insgesamt saßen wir etwa 20 Stunden an dem Spiel, bis die Schlusssequenz über den Fernseher flimmerte. Das hört sich im ersten Moment sehr ordentlich an, jedoch muss man dazusagen, dass arg viele Passagen des Spiels nicht zwei- oder dreimal, sondern manchmal weit über zehnmal neu gestartet werden mussten, weil wir wieder irgendwo mit dem Auto hängen blieben, wir unter Zeitdruck mehr mit der Steuerung haderten als mit den Gegnern oder wir gut vier Stunden damit beschäftigt waren, überall in dem riesigen Central Park verteilte Wurzeln des Bösen zu zerstören, um die Spektralsicht auf 100 zu bringen. Ob dies am Ende überhaupt notwendig war, können wir derzeit nicht mal sagen. Spektralsicht auf 30 war auf jeden Fall das Mindeste, um Symbole an Mauern zu entdecken. Zu allem Übel lassen sich Zwischensequenzen nicht abbrechen, sodass wir uns diese nach dem Ableben immer und immer wieder ansehen mussten. Ein echter Atmosphäre-Killer. weiter...

Bewerte

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Kommentare

  • WASIST DAS?!

    Also ich hab das Speil mal beim Freund angezockt und ich muss ehrlich sagen, dass das Spiel ganz schön öde und motivationslos ist... ich habs mir eine ganze Stunde angetan und bin danach total verblödet^^ Ne aber selbst 68% sind noch zuviel für diesen Mist

  • Übertreibt es alle...

    Ok, alle Kritik stimmt: Die Synchro ist nicht perfekt, die Steuerung ebenfalls, und oft muss man einige Passagen mehrmals spielen. Wirklich, da sind definitiv Probleme! Dennoch revolutioniert der neue Alone in the Dark - Teil das Genre gewaltig: Perfekt durchinszenierte Handlung und großartige Atmosphäre machen es zu einem einmaligen Erlebnis. Ein wirklich interaktiver Film, und zwar der erste seit Erfindung der CD-Rom (wer sich erinnert, damals haben das jahrelang alle Firmen versucht). Apokalypse mit Film - Feeling! Da verschwinden alle anderen Kritikpunkte. Zumindest, wenn man Filme mag! Ich finde es nicht perfekt - aber dennoch großartig!

  • Schwierigkeits Grad Lächerlich...

    Also ich muss sagen, hab das Game jetzt angespielt und bin bis zum 6te Kapitel gekommen... Das Game an sich, wenn es um Grafik, Story und Ideen wo es drin hat, Super...

    Aber was mich Brutal an dem Game stresst ist der Unfaire Schwierigkeitsgrad. Man stirbt sich durch das Game durch, anstatt irgendwie normal vorwärts zu kommen und vielleicht 1-2x sterben um dann zu merken:"Ahha, so geht das" und man kommt vorwärts wie in anderen Games. Nein, da muss man sich richtig durchsterben, auch wenn man es längst kappiert hat, stirbt man trotzdem irgendwie. Von den Autofahrten will schon gar nichts mehr sagen, sterben nonstop, auf jedenfall mit Maus und Tastatur. Und was noch dazu kommt ist der vollkommen schwachsinnige wechsel wenn man in der Ego ist in die 3rd Person Perspektive und das jedesmal wenn man irgendetwas aus dem Inventar nimmt oder einfach so wenn man in der Ego bleiben will, wechselt die Kamera einfach in 3rd Person ohne das ich es will, was mich brutal nervt...

    Alles in allem bis auf die Punkte wo ich aufgezählt habe, nettes Game und frische Ideen dabei wie das Inventar, das Spiel mit dem Feuer und die Heilung, sowie der Soundtrack und die Zwischensequenzen. Hab mich lange Zeit auf das Game gefreut, weil die Vorgänger schon super waren, aber der Teil der Serie ist nur Stress Pur in meinen Augen.

  • Alone in the Dark ... der verkappte 80iger Hit!

    Das Atari das Game in dieser Form auf den Mark schmeißt, werde ich denen nie vergeben können ... den aus diesem mittelmäßigen Game, hätte ein echter Kracher werden können.

    Zum Schwierigkeitsgrad: Mir persönlich tut er nicht weh. Die Auto- Fahrsequenz, in der man vor den Fledermauskreaturen flüchten mußte, schaffte ich sogar auf den zweiten Anhieb. Bis auf sehr wenige Ausnahmen spiele ich es sehr flüssig durch. Die Geschichte und die Inszenierung finde ich super, die Sprachausgabe kann man im Menü übrigens auf Englisch stellen, somit hat man gleich wieder einen Atmosphärischen Bonus.

    Fazit: Das Game hat zahlreiche Designersünden aus den 80igern, somit macht es nur für ältere Semester Sinn - die wissen nämlich noch, wie man Widrigkeiten dieser Art in solch einem Spiel begegnen kann. ^^

    LG

  • Atari ist wieder ein Major Publisher? :D

    btw Laaangweilig!

  • Gehts bei denen bei Major Publishern nicht erst bei 80 los eh? ^^

  • Die leider zutrifft.

    ...
    die Printmags vergaben 80er-Wertungen, nicht wahr?

  • genau was man an der sensationellen wertung und dem kritiklosen review ja sehen kann!

    :)

  • Das Problem bei 4Players war nicht die niedrige Wertung, sondern, dass sie die Wertung VOR dem Release veröffentlicht haben. Das wollte Atari ja mit allen Mitteln verhindern (u.a. indem sie ihnen keine Testversion schickten). Dummerweise haben sie halt nicht damit gerechnet, dass sie sich das Exemplar von nem Händler besorgen.

    Dass sich 4P nach dieser Anwaltsaktion wie ein weißer Ritter in einem Meer voller schwarzer Schafe aufführt, hätte man sich allerdings denken können.

    Will ja hier keine Verschwörungstheorien starten, aber es könnte durchaus finstere Absicht dahintergesteckt haben, das Review vor dem Ablauf des Embargos zu veröffentlichen. Quasi den bösen Wachhund reizen und wenn er dann zubeißt mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen.

    Zitat
    Im Gegensatz zu 4p haben wir einen sehr guten Kontakt zu Atari.


    So, so! D.h. ihr seid weder kritisch, noch unabhängig :D

  • Im Gegensatz zu 4p haben wir einen sehr guten Kontakt zu Atari. Ausserdem wurden wir bemustert und haben uns an das Embargo gehalten, von daher nein :)

  • Seid ihr von gameswelt.de eigentlich auch davon betroffen:
    www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,561478,00.html


  • Who the fu** is Looki?
    Eine berechtigte Frage. Wenn ich in meinen Füller kotze und ihn ins Affenhaus schicke, kriege ich bessere Artikel zurück als die auf Looki.de schreiben.

  • So, hab's mal kurz angespielt.
    Grafisch scheint's ganz in Ordnung zu sein, aber es ist KEIN Alone in the Dark.
    Sprachausgabe klang eigentlich ganz in Ordnung, allerdings hatte ich bisher auch keine der angepriesenen Atmosphärekiller. Oh und nein, es ist nicht das schrottige Syncronstudio das Atari zu nutzen pflegte. Die Steuerung der PC-Version ist allerdings nicht so pralle - wieso kann ich im Third Person Modus meinen Charakter mit der Maus nicht drehen?

  • Die Hauptschuld liegt eigentlich eher in den blöden Dialogen und Sprüchen. Wahrscheinlich hätten teurere Sprecher da auch nicht so viel mehr ausrichten können. Obwohl ... wenn ich noch mal an die Frau zurückdenke ... arg.

  • Atari hat sich eigentlich richtig angestrengt was Werbung angeht:
    Limited Edition, Steel Box Editionen - aber dann nur mittelklasse Sprecher?
    Am falschen Ende gespart würde ich sagen.

Star Wars: The Old Republic

Der Redakteur meint...

Dennis Hartmann Portrait

Nein danke, dieses Horrorspielwochenende hat wahrlich wenig Spaß gemacht.

Dennis Hartmann

Informationen

Systeminfos:

Xbox 360

  • 1 Spieler
  • HDTV

Features:

PC Xbox 360

  • zahlreiche kombinierbare Objekte
  • viel Bewegungsfreiheit in den Umgebungen
  • realistische Umgebungen
  • Feuer mit brennbaren Objekten nutzbar
  • nutzbare Fahrzeuge
  • intuitives Inventar

Titel aus der Serie:

Weitere Links:

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