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Allgemeine Informationen

Titel:
Goin' Downtown
System:
PC
Entwickler:
Silver Style
Publisher:
TGC - The Games Company
Genre:
Adventure
USK/PEGI:
Ab 12 Jahren / 16+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
23.05.2008
Off. Seite:
Watchlist:
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Goin' Downtown - Review

Goin' DowntownIm Jahre 2072 herrscht eine Klassengesellschaft: der „soziale Abschaum" braucht nicht auf Hilfe zu hoffen. Ganz im Gegenteil, denn als sich herausstellt, dass die Tote eine Prostituierte war und Jake trotzdem ermittelt, riskiert er sogar seinen Job. Aber er macht - mit eurer Hilfe - weiter und dringt immer tiefer in die Abgründe von Korruption und Menschenverachtung vor.

Das Spiel wird fast ausschließlich mit der Maus gesteuert, ein lästiges Einprägen der Steuerelemente entfällt also. Die Bedienung ist äußerst intuitiv, ein einfacher Klick wählt ein Objekt an und führt sofort die entsprechende Handlung aus. Wer sich nicht ganz sicher ist, was alles zur Auswahl steht, drückt einfach "H" und sieht sofort eine Übersicht aller Interaktionsgegenstände. Leider gestaltet sich die Praxis aber oft etwas schwierig: Dank einer übereifrigen Kamera klickt ihr mehr als einmal daneben und schickt Jake quer durch den Raum, bevor ihr zum eigentlichen Ziel kommt. Glücklicherweise wirkt sich das dank verschiedener Features kaum auf den Spielspaß aus.

Alles nur eine Zeitfrage

In 'Goin' Downtown' habt ihr unter anderem die Möglichkeit, die Zeit zu manipulieren, indem ihr per Klick zwischen Tag und Nacht wechselt. Zum Beispiel ist in einer Bar nachts mehr Betrieb als tagsüber. Auch sollten Ausflüge an die Universität tagsüber unterbleiben, sonst könnte man euch womöglich noch dabei erwischen, unerlaubterweise das Testsystem CIS auszuprobieren. Dieses lässt euch zwischen Vergangenheit und Gegenwart springen. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird der Gebrauch des Systems wichtig, um weitere Hinweise für die Lösung eures Falls zu bekommen.

Außerdem erfahrt ihr interessante Details über die Charaktere, wie zum Beispiel was ein Wissenschaftler mit Handschuhen macht, mit denen man Wände hochklettern kann. Oder aber wie der Protagonist in einem heißen Lederoutfit aussieht. Dabei berücksichtigten die Entwickler auch das Verhältnis von Gegenwart und Vergangenheit. Trefft ihr Entscheidungen, die stark von der Realität abweichen, werdet ihr aus dem System geworfen. Nichts ist jedoch endgültig, und so startet ihr den Simulator einfach neu, um weiterzumachen.

Goin' DowntownGoin' DowntownGoin' Downtown

Logisch und übersichtlich

Interessant ist auch die Entwicklung der Karte: Anfangs kennt ihr nur eure eigene Adresse sowie die von Polizeirevier und -labor. Erst wenn ihr weitere Adressen bekommt, werden die entsprechenden Gebäude betitelt und ihr könnt hinfahren. Das trägt einerseits zu dem ohnehin schon recht linearen Spielverlauf bei, da ihr nicht einfach umherfahren könnt, um Neues zu entdecken. Andererseits weiß man sofort, wo Jake als Nächstes hinfahren muss. Das Spielgebiet ist ein übersichtliches Areal mit typisch amerikanisch angeordneten Straßen und Gebäuden. Ihr gelangt zum Ziel, indem ihr Jake mit seinem Chopper hinfahren lasst oder gleich mit einem Doppelklick zum Ziel teleportiert werdet. Den Großteil des Spiels werdet ihr mit Ortswechseln verbringen, sodass diese Option sehr hilfreich ist, um nicht allzu viel Zeit damit zu verschwenden. weiter...

Bewerte

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6
80%

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Kommentare

  • Ich find Goin Downtown okay, wenn auch kurz. Der eigenwillige Grafikstil allein war für mich schon ein Grund für die Anschaffung gewesen, wenn auch die Story irgendwie unausgegoren daherkommt. Außerdem ist das Spiel recht kurz, naja, scheint ja üblich zu sein dieser Tage. Mit Ausnahme von Edna bricht aus, was ich seit gestern durchhabe, gibt es ja kaum noch lange Adventures.

  • Zum Testen das Spiel gespielt?

    Die aufgesetzten Tag- & Nachtwechsel in GD fand ich absolut okay - in anderen Adventures hätte man dafür möglicherweise irgendwelche dämlichen Minispiele absolvieren oder sich über eine elendig lange Karte im Schneckentempo oder unter ständigem Möhrenanpflanzen (The Westerner) in die eigene Wohnung zum Schlafen begeben müssen.

    Das Ende der Geschichte in dem Turm fand ich dagegen ziemlich enttäuschend. Nicht nur inhaltlich, auch die Erzählweise war recht dürftig. Das hätte man nicht nur anders lösen können, das hätte anders gelöst werden müssen. Ebenso unschön, weil überhaupt nicht passend: die Szene mit den Pfeilen. Jake ist ja noch immer irgendwie Polizist ... Alles grobe Patzer, die meiner Meinung nach zu einer Wertung von 50-60% führen sollten. Wohlwollend betrachtet.

    Ich bin eher gespannt auf ,,A Vampyre Story''. Die ersten Screenshots sehen ja schick aus, und die Story verspricht viele Lacher.

    Bye, K&K,
    T-Zee

  • Zum Testen das Spiel gespielt?

    Also ich finde die Synchronisation einfach nur hervorragend, dafür stoßen mir aber ein paar derbe Logikfehler schon direkt zu Anfang auf. Will das jetzt nicht spoilern aber man könnte sich daran stören, dazu dieser aufgesetzte Tag- und Nachtwechsel per Tastendruck egal wo, egal wann... Ansonsten ist das Spiel in Ordnung, Wertung geht vollkommen OK, wer lieber ein Adventure der Marke Lucas Arts haben möchte sollte halt derzeit zu EDNA BRICHT AUS greifen.

  • Zum Testen das Spiel gespielt?

    Hm, also haben Anfaenger geringere technische Ansprueche? Bei einem Spiel fuer Anfaenger ist es also okay, dass die Sprachausgabe schlecht, die Story unfertig und die Texte voll von Fehlern sind? Das ist eine merksame Auffassung. Im uebrigen hat die Kollegin sehr wohl Gegenteiliges behauptet. Sie schreibt von einer Sprachausgabe, die ,,toll'' sei, von ,,hochwertiger Synchronisation'', und bezeichnet das Spiel als ,,spannendes Erlebnis''. Genau das ist es aber gerade nicht.

    Selbst wenn man ueber die technischen Maengel hinwegsieht, bleibt die unfertige Story. Genau an dem Punkt, als das Spiel spannend werden koennte, endet es abrupt mit einem aeusserst schwachen Ende.

    Dass es durchaus Lichtblicke in Goin' Downtown gibt, will ich ja gar nicht bestreiten. Aber dieses Spiel hier so ueber den gruenen Klee zu loben, ist voellig unangebracht. Bei einem Adventure ist nun mal die Atmosphaere, die Spieldichte das A und O. Kann man nicht in die Handlung hineintauchen, kommt keine richtige Freude auf. Und genau an diesem Punkt hapert's bei GD (leider!) gewaltig. Schade, denn die Handlung ist grundsaetzlich interessant, die Raetsel sind zwar einfach, aber tatsaechlich sehr logisch aufgebaut.

    Ich habe uebrigens noch nie ein LucasArts-Adventure gespielt (und von den LucasFilm-Games-Spielen nur Zak & Loom). Ich moechte fuer mein Geld nur einfach einen entsprechenden Gegenwert erhalten. Dass nicht immer alles perfekt ist, das ist klar. Ist ja auch nicht schlimm, wenn man keine guten Storys schreiben kann. Dann sollte man aber eben keine Adventures produzieren. Nebenbei: The Fall, ebenfalls von SSE, gefaellt mir richtig gut. Dass die Sprachausgabe da teilweise noch schlechter als bei GD ist, empfinde ich als nicht so stoerend. Vielleicht liegt SSE/TGC dieses Genre einfach mehr.

    Bye, K&K,
    T-Zee

  • Zum Testen das Spiel gespielt?

    Betrachtet unter dem Gesichtspunkt "Adventure für Anfänger" ist das Spiel durchaus gut geworden. Wer aber die ganzen LucasArts-Spiele gewöhnt ist, wird mit dem Spiel nicht glücklich, etwas anderes wurde aber auch nicht beahuptet.

  • Zum Testen das Spiel gespielt?

    Ich frage mich, ob die Autorin das Spiel jemals gespielt hat. Wenn ihr größter Kritikpunkt die Tatsache ist, dass es im Augenlidbereich manchmal eine nichtbeabsichtigte Transparenz gibt, drängt sich der Verdacht auf, sie habe beim Spielen den Ton gänzlich abgestellt. Die Synchronisation ist nämlich anstatt ,,toll'' grottenschlecht - zuhauf gibt es die typischen Intonationsfehler, die entstehen, wenn man keine Dialoge einsprechen lässt, sondern nur einzelne Sätze. Die Stimmen sind häufig völlig unpassend (Beispiel: Khan in der Lagerhalle), und manche Stimmen sind sogar so schlecht und unglaubwürdig, dass man das Spiel am liebsten in die Ecke schmeißen möchte (Beispiel: Interview mit dem Polizeichef im Intro - hat das der Nachtwächter eingesprochen?). *Darunter* leidet die Atmosphäre, nicht an irgendwelchen Pixelfehlern!

    Ein wirkliches Eintauchen in das Spiel wird so doch stark erschwert. Dazu trägt auch bei, dass die Handlung im Jahre 2072 angesiedelt und der Protagonist zu dieser Zeit noch nicht einmal dreißig Lenze jung ist. Wenn man seinen vor Verbitterung über das System und darüber, dass früher alles besser war, nur so strotzenden Monologen lauscht, könnte man meinen, er sei John McClane - in Die Hard 4.0, also nach dreißig Jahren im Polizeidienst.

    Die Handlung ist zwar interessant, aber keineswegs packend. Dafür ist die Auflösung der Geschichte dann doch etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Man merkt deutlich, dass den Entwicklern entweder die Ideen ausgingen oder die Zeit, um ein vernünftiges Ende zu implementieren. Wenn man die Bildschirmtexte liest (was vorher sicher kein/-e Lektor/-in getan hat), fällt auf, dass einige Dialoge doch sehr holprig sind. Das gilt auch für die Einführung im Handbuch. Das alles hätte vermieden werden können, wenn man, getreu dem Motto der Gelben Seiten, Leute herangelassen hätte, die sich damit auskennen. Schreiben liegt nun mal nicht jeder bzw. jedem.

    Alles in allem hätte Goin' Downton gut werden können, wenn man das anfangs aufgebaute Bild vom Komplott vernünftig beendet hätte und die Vertonung nicht von un(ter)bezahlten Reinigungskräften durchgeführt worden wäre. Sicher ist das immer eine Kostenfrage. Auch wenn sich Goin' Downtown mit 30 EUR preislich unterhalb des Durchschnitts befindet, ist das keine Entschuldigung für das Abliefern halbgarer Adventurekost. Mehr ist Goin' Downtown nämlich beim besten Willen nicht.

  • Interessantes Spiel, interessanter Stil, werd ich mir mal gönnen :)

Star Wars: The Old Republic

Der Redakteur meint...

Wer sich schon immer an ein Point&Click-Adventure wagen wollte, ist hier richtig!

Kristina Rothe

Informationen

Test-System:

  • AMD Athlon 64 X2 6000+
  • 2 GB RAM
  • GeForce 8800 GT
  • Soundblaster Audigy SE
  • Windows XP Professional (x64)

Systeminfos:

PC

  • Pentium(R)4 mit 2.0 GHz oder 100% kompatibler Prozessor
  • 512 MB RAM
  • DirectX kompatible Grafikkarte, Pixel Shader 2
  • Windows XP/Vista
  • DirectX 9.0c
  • DVD-Laufwerk
  • 2 GB freier Festplattenspeicher

Features:

PC

  • Toon-Shading-Technik und Specular Mapping für ausgereiften Comic-Look und lebendig wirkende Figuren
  • Normal Mapping für Detailfülle
  • Tag- und Nachtwechsel jederzeit vom Spieler auslösbar
  • Realitätssimulator für kriminalistische Ermittlungen in Vergangenheit und Gegenwart
  • logisches Rätseldesign
  • deutsche Stimmen von Will Smith, Nicole Kidman, Antonio Banderas, Jennifer Lopez und George Clooney

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