25.03.2008 - Andreas Ludwig

Starke Hardware braucht Platz, den sich der teuflische Desktop-Ersatz selbstbewusst verschafft. Als Heimatbasis des Devil 8000 DTX dient das D901C-Gehäuse von Clevo. Es besitzt eine bodenständig kantige Form und gehört mit rund vier Kilogramm (je nach Ausstattung) eher zu den normalgewichtigen Vertretern der Gaming-Laptops.
Der Displaydeckel und die Arbeitsfläche werden von glänzenden Plastikelementen geschmückt. Sie wollen einen recht hochwertigen Eindruck abliefern, was sie auch überwiegend schaffen. Abgesehen vom silbernen Standardlook könnt ihr einen roten, orangefarbenen, blauen, orangeblauen oder grünen Lack spritzen lassen – 300 Euro Aufpreis für den winzigen Tropfen Farbe lösen jedoch Herzflimmern aus.
Nach dem Aufklappen der soliden Scharniere strahlen euch eine große Tastatur sowie ein zum Scrollen einladendes Touchpad entgegen. Die Verarbeitung des mit Nummernblock ausgestatteten Schreibsklaven wirkt gestanden, was mit einem weichen Tastenanschlag und klar definiertem Druckpunkt untermauert wird. Selbst beim Spielen fallen kleine Abstriche im Vergleich zu herkömmlichen Tastaturen kaum auf. Ähnlich hochwertig zeigt sich das Touchpad und darf sich lobende Streicheleinheiten abholen. Zum Zocken empfiehlt sich aber noch immer eine externe Maus. weiter...
Für diesen Preis kann das Notebook nicht überzeugen. Zu stark wiegen dafür die Negativpunkte. Wenn DevilTech an diesen Dingen arbeitet und für Besserung sorgt, steht einem Angriff auf die Spitzenreiter nichts mehr im Wege.
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Kommentare
Messergebnisse möglicherweise fehlerhaft
Wichtig: Aufgrund der geringen Ergebnisse im 3DMark 06 scheint ein Programm, eine Komponente o.ä. die Performance-Ergebnisse bei allen Benchmark-Durchläufen gestört zu haben. Dafür spricht, dass sich Spiele praktisch flüssig spielen lassen. In den nächsten Tagen werden wir einen Nachtest durchführen und den 3DMark 06 erneut arbeiten lassen. Klammert daher diese Ergebnisse vorerst aus. Die Gesamtwertung, welche aktuell "befriedigend" ist, wird dann aktualisiert.