Acht Mehrspielerkarten und ein einziger Spielmodus bilden das Herzstück von 'Frontlines: Fuel of War'. In allen Szenarien geht es darum, strategisch wichtige Punkte wie Ölförderanlagen, Radarstationen oder Kommunikationseinrichtungen einzunehmen, um die Grenzlinie zu eigenen Gunsten zu verschieben. Die Action konzentriert sich also immer auf zwei oder drei umkämpfte Punkte. Dieser Umstand hat den Vorteil, dass ihr fast nie elend lange Wege zurücklegen müsst, um in das Geschehen einzugreifen. Bei den Szenarien hat man sich redlich Mühe gegeben, dem Spieler viel Abwechslung zu bieten. Häuserkämpfe zwischen teils stark beschädigten Gebäuden einer Großstadt, Dörfer mit spärlicher Vegetation oder weite Ebenen, die von Hügelketten unterbrochen werden, bieten dem Auge viel. Grafische Details fallen an jeder Ecke auf. Hier ein umgestoßener Einkaufswagen, dort die Brocken einer eingestürzten Mauer. Zu meckern gibt es für den Schlachtfeldveteranen nichts.
Innovationen sind vor allem im Bereich der wählbaren Charaktere und ihren Eigenschaften zu finden. Während sich die Klassenauswahl an den Genre-Standards orientiert, können Spieler zusätzlich eine Rolle wählen, die das Soldatendasein um einiges interessanter macht. Wie Klasse und Rolle kombiniert werden, bleibt allein dem Spieler überlassen. Eine gute Kombination ist zum Beispiel Scharfschütze und Drohnentechniker. Während mit dem Zielfernrohr ein zweifacher Zoom zur Verfügung steht, um auch sehr weit entfernte Ziele zu treffen, kann der Techniker in der ersten Ausbaustufe eine fernsteuerbare Drohne ins Feld schicken. Dieses Wunderding der Technik hat eine Kamera an Bord, sodass wir direkten Einfluss nehmen können und alles sehen, was die Drohne sieht. Weiterer Vorteil: Entdeckte Feinde werden für uns und alle Teammitglieder markiert. Auf Knopfdruck explodiert die Drohne übrigens.
Während einer Partie sammelt euer Charakter Erfahrungspunkte, sodass mit fortschreitender Spieldauer auch die beiden weiteren Ausbaustufen verfügbar werden. Westkoalition und Rotstern-Allianz sind allerdings etwas unterschiedliche Wege in der Waffenentwicklung gegangen. Westliche Streitkräfte können auf kleine fahrbare Drohnen zurückgreifen, auf denen eine Mini-Gun montiert ist, während die Rotsterne einen kleinen Buggy losschicken, der auf Knopfdruck hoch explosives C4 explodieren lässt – ein echter Panzerkiller! In der dritten Stufe stehen die besten Spielzeuge zur Verfügung. Mit Mörsern bewaffnete Kettenfahrzeuge und Raketen verschießende Minihubschrauber sorgen dann für reichlich Verwirrung in den feindlichen Reihen.
Ich würde 'Frontlines' jederzeit den Vorzug vor 'Battlefield' geben, wenn ich nur die spielerischen Aspekte berücksichtigen würde. Allerdings hat mich der Serverbrowser fast zur Weißglut getrieben.
Frontlines: Fuel of War - Preview [0]
Das neue Jahr ist nicht mal zwei Wochen alt, da entbrennt schon der erste Kampf in der Spielebranche. Die Entwickler der Kaos...
Frontlines: Fuel of War - Dedicated Server Patch v1.30
13.11.2008
Dedicated Server Patch v1.30 [0]
Frontlines: Fuel of War - Patch v1.30
13.11.2008
Patch: Vier neue Karten, neue Waffen und Fahrzeuge! [4]
Frontlines: Fuel of War - Dedicated Server v1.1
24.07.2008
Frontlines: Fuel of War v1.1.0 - Trainer
18.06.2008
Infinite Health, One Hit Kill, Super Speed etc.
Frontlines: Fuel of War v1.02 - Trainer
21.05.2008
Infinite Health, One Hit Kill, Super Speed usw. (v1.02)
Frontlines: Fuel of War - Cheats
16.05.2008
Frontlines: Fuel of War
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Kommentare
Die Bewertung ist angemessen. Du bist halt ein Battlefielder der auf die beschissenen Punkte schaut um 1nen Rang auf zu steigen. Wenn Frontlines ein Rangsystem hätte würdest du es intensiver spielen und sagen es wäre ein geiles Spiel.
Bissel hoch die Wertung oder?
Ist den Tester nicht die Abwesenheit einen ordentlichen Sprachmenüs aufgefallen? Oder wenigstens VoiP? Die nicht vorhandene Balance zwischen den Klassen oder auch unbrauchbarkeit? Wie zb die Nahkämpferklasse. Das Squadmenü ist auch nur "light". Für Konsolen mag es vielleicht genug sein aber wer mal Battlefield gespielt hat, wird Frontlines wie ein Rückschritt empfinden.
Es fühlt sich für mich einfach unfertig an, und es hat auch kein Feeling. Ich finde eine Wertung von 73% für den PC wäre angemessender.
Meine Überlegung war zuerst, der PC-Version deswegen ein paar Prozente abzuziehen. Der Serverbrowser der Konsolenfassung ist auch nicht soooo viel besser, dass es deswegen einen Award geben würde. Vielleicht habe ich mich in dem Punkt etwas missverständlich ausgedrückt.
Btw: Ich hab gelesen, dass manche Probleme mit der Performance auf der Xbox 360 haben. Während meiner Spielzeit kamen keine gravierenden Framerate-Einbrüche zum Tragen. Aber das nur nebenbei.
"Allerdings hat mich der Serverbrowser fast zur Weißglut getrieben und deshalb bleibt der Award in der Schublade."
wenn der serverbrowser auf der xbox gut war, warum gibts dann für die xbox version keinen award oder zumindest mehr prozent?