8/16Bit-Opas und ’Castlevania’-Veteranen freuen sich über das klassische Gameplay, das sich vor allem in puncto Steuerung aber ein wenig starr und angestaubt anfühlt.
Singleplayer
Das Leveldesign entspricht 2D-’Castlevanias’ der 80er- und frühen 90er-Jahre und punktet mit gut gestalteten Abschnitten. Allerdings gilt es wie, früher viele Passagen auswendig zu lernen, will man nicht schon bald frustriert werden.
Umfang
Die zwölf Levels des Remakes sind zwar rasch durchgespielt, zahlreiche Alternativwege, Geheimnisse und Extrafiguren laden jedoch zu erneutem Durchspielen ein. Allen voran natürlich die beiden Bonusspiele.
Grafik
Der Mix aus 2D-Leveldesign und 3D-Grafik ist gelungen. Einige Spielabschnitte des Remakes sehen toll aus, andere fallen qualitativ ab. Die Bonusspiele sind in 2D gehalten.
Sound
Der Soundtrack ist wie gewohnt hervorragend gelungen und reicht von Japano-Rock bis hin zu stimmigen Gruselklängen. Die englischen Dialoge sind allerdings arg trashig.
Fazit
Die Steuerung des Vampirjägers mag etwas hakelig sein, der Schwierigkeitsgrad arg hoch und das Leveldesign enorm “oldschool“ (um es positiv auszudrücken). Das Remake des PC-Engine-Klassikers macht aber vor allem 2D-Actionveteranen viel Spaß. Wer also die 8- und 16Bit-’Castlevanias’ mochte und nicht so schnell die Peitsche ins Korn wirft, der wird seine wahre Freude am Remake von ’Rondo of Blood’ haben. Das geniale ’Symphony of the Night’ als Bonus ist ein weiterer dicker Kaufgrund. Nur schade, dass man beide Bonusspiele erst mühsam freispielen muss.
Wer die 8- und 16Bit-’Castlevania’ mochte und nicht so schnell die Peitsche ins Korn wirft, der wird seine wahre Freude am Remake von ’Rondo of Blood’ haben. Das geniale ’Symphony of the Night’ als Bonus ist ein weiterer dicker Kaufgrund.
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