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Allgemeine Informationen

Titel:
Dead Head Fred
System:
PlayStation Portable
Entwickler:
Viscious Cycle
Publisher:
D3Publisher
Genre:
Action-Adventure
USK/PEGI:
Ab 18 Jahren / 18+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
16.11.2007
Off. Seite:
Watchlist:
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Dead Head Fred - Review

Viele Features und monotone Kämpfe

Hört sich innovativ an? Ist es eigentlich nicht, denn solche Fähigkeiten-Auswechselfeatures gibt es inzwischen auch zuhauf. Aber toll ist die Idee trotzdem, weil sie für Abwechslung beim Puzzledesign sorgt und obendrein prima zum Storykontext passt. Leider ist den Designern auf halber Strecke die Puste ausgegangen, denn im krassen Gegensatz zu der Kopfidee stehen die äußerst belanglosen Kämpfe. Ihr könnt schlagen, blocken, greifen und eine Art tödlichen Finalangriff abhängig von eurer Kopfform auslösen. Letzteres ist immer abhängig vom Gegner, sprich: für Feind A benötigt ihr Kopf X, für Feind B benötigt ihr Kopf Y, und so weiter. Das Kampfgeschehen wird schnell zum monotonen Prozedere, weil ihr immer die gleichen Aktionen in der gleichen Reihenfolge machen müsst.

Ein klein wenig spannender ist der Kampf gegen mehrere Feinde gleichzeitig, wobei dies gerne auch mal in Frust ausartet, weil ihr selbst mit gedrückter Blocktaste Schaden erleiden könnt. Auch die Endgegner verlangen keine überaus intelligenten Aktionen von euch, weshalb das Spiel phasenweise aufgrund der vielen Kämpferei langweilt. Dazu kommt, dass das Design trotz großer, praktisch frei begehbarer Spielwelt an manchen Stellen etwas starr gestaltet ist. Oftmals hätten sich alternative Lösungswege angeboten, doch ihr müsst zwingend auf die einzig wahre, von den Entwicklern erdachte Idee kommen. Ein sehr großes Inventar mit außerordentlich vielen, meist nutzlosen Gegenständen und eine Handvoll Mini-Spiele, wie beispielsweise Angeln, lockern zwar etwas auf, wirken jedoch gleichzeitig etwas belang- oder gar nutzlos.

Auf der Plus-Seite steht die mehr als kompetente Präsentation, welche sowohl grafisch als auch soundtechnich zu gefallen weiß. Die Highlights sind definitiv das groteske Charakterdesign, die einwandfrei 3D-Engine und die extrem gute, englische Sprachausgabe. Wenig Schwierigkeiten bereitet die Steuerung, was aufgrund der vielen Köpfe keine Selbstverständlichkeit ist. Nur eine Kleinigkeit nervt: Wenn ihr euch für die Story nicht interessiert und die langen Zwischensequenzen abbrechen wollt, geht dies seltsamerweise nur stückweise. Genauer gesagt: Ihr überspringt mit dem Abbruch-Knopf nicht die komplette Sequenz, sondern immer nur einen Teil davon, weshalb ihr den Knopf mehrmals drücken müsst. Dazwischen stiehlt euch der Ladebildschirm regelmäßig wertvolle Sekunden, was übrigens auch zwischen dem Wechsel zweier Szenarien ein kleines Nervproblem darstellt. weiter...

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Andreas Altenheimer Portrait

’Dead Head Fred’ ist für eine Kaufüberlegung gut, bis die nächsten Hits erscheinen.

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