In typischer Fun-Racer-Manier heizt ihr durch die schrecklich einfallslos gestalteten Kurse, ein Geschwindigkeitsgefühl will erst gar nicht aufkommen. Die Steuerung arbeitet sehr ungenau und ist auf Dauer arg anstrengend.
Singleplayer
Viele verschieden Spielmodi stehen zur Wahl, doch letztlich fehlt es an einem Karrieremodus. Einigermaßen nett sind die Missionen von Candy Kong.
Multiplayer
Fast alle Modi stehen auch für Mehrspielerpartien zur Wahl, allerdings nur mit bis zu vier Leuten an einer Konsole. Die Übersicht leidet bei geteiltem Bildschirm zwangsläufig.
Umfang
Sieben Strecken mit ein paar Variationen sind nicht gerade viel, zumal die Kurse allesamt sehr eng ausgelegt sind. Dafür gibt es einige Power-Ups und freischaltbare Fahrer.
Grafik
Selbst auf dem Gamecube wäre das Spiel technisch keine Offenbarung. Die bunte Grafik sieht auf den ersten Blick zwar nicht schlecht aus, entpuppt sich aber als detailarm, besonders abseits der Strecke.
Sound
Der Soundtrack geht in Ordnung, nach einigen Rennen mag man ihn aber auch nicht mehr hören. Die Effekte klingen typisch für einen Fun-Racer etwas übertrieben, Sprachausgabe gibt es nicht.
Fazit
Es ist schon fast eine Schande, dass Nintendo einen so lieblos dahinprogrammierter Fun-Racer auf den Markt bringt. Doch mal abgesehen von dem mauen Streckendesign und der veralteten Technik geht das Steuerungskonzept mit dem Trommeln zum Beschleunigen absolut nicht auf. Immer wieder interpretierte das Spiel unsere Bewegungen falsch und nach fünfzehn Minuten zocken fallen einem fast die Hände ab. Wer nicht gerade ganz großer ’Donkey Kong’-Fan oder noch im Grundschulalter ist, sollte um dieses Rennspiel trotz großen Namens einen Bogen machen.
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