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Gelungen sind abseits all dieser Macken die verstärkten Adventure-Elemente. Zahlreiche Gespräche mit Auswahl-Optionen führen die Story fort und lockern den tristen Spielablauf ein wenig auf. Wenn sich nun die Rätsel noch ein wenig vom Schaltersuchen fortbewegen würden, ließe sich auf diesem Bestandteil eindeutig aufbauen.
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Gute Soundkulisse
Der akustische Teil des Spiels, unter anderem die Synchronisation der Dialoge oder die Hintergrundmusik, kann überzeugen. Die Musik sorgt dabei an manchen spannenden Stellen der Story für Gänsehautstimmung. Auch die Optik ist nicht zu verachten. Die Levels wurden sehr abwechslungsreich ausstaffiert und haben überwiegend detaillierte Texturen vorzuweisen. Die Charaktere sind ebenfalls gut gelungen, lediglich die Animationen fallen deutlich ab. Negativ ist die Tatsache, dass ihr unter Beschuss keinerlei Feedback erhaltet, wer von wo auf euch feuert. Einzelne Effekte wie beispielsweise der Rauch im 'Verfallenen Haus' können dagegen überzeugen. Da der Rauch auch für Lara gesundheitsschädigend ist, müsst ihr euch in solchen Treppenhäusern schnell fortbewegen.
Technische Probleme können wir euch leider nicht verschweigen: Zu Beginn unseres Tests benötigten wir sage und schreibe vier Rechner, bis Lara endlich losrennen wollte. Installationsprobleme, Grafikbugs und Abstürze waren und sind trotz eines ersten Patches an der Tagesordnung. Selbst mit neuesten Treibern lief das Spiel auf drei verschiedenen Computern entweder gar nicht oder nur unzureichend. Auch die Performance ist bislang nicht akzeptabel: Selbst auf 2 GHz-Rechnern mit einer aktuellen GeForce-Grafikkarte kommt es selbst in niedrigen Auflösungen zu keiner konstanten Framerate.
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Einige 'Platzhalter'-Texturen bestätigen gemeinsam mit der verkorksten Steuerung den Eindruck: Dieses Spiel war lange noch nicht fertig. Nicht umsonst gab Core Design zwischenzeitlich auf seiner Homepage einen Releasetermin im vierten Quartal dieses Jahres an, musste auf Druck von Publisher Eidos das Spiel jedoch offenbar schnellstmöglichst auf den Markt bringen. Die Personalpolitik spricht hier Bände: Erst vor kurzem musste Chefentwickler Jeremy-Heath Smith 'freiwillig' seinen Hut nehmen - unter anderem, weil das Action-Adventure nicht pünktlich zum Abschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres fertiggestellt werden konnte.
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