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Allgemeine Informationen

Titel:
AquaNox 2: Revelation
System:
PC
Entwickler:
Massive Development
Publisher:
JoWooD Entertainment AG
Genre:
First Person Shooter
USK/PEGI:
Ab 16 Jahren / -
Spieler:
Offline: - / Online: -
Release:
20.01.2001
Off. Seite:
Watchlist:
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AquaNox 2: Revelation - Review

PC Icon

Das seinerzeit stark gehypte 'AquaNox' sorgte nach seinem Release für einiges an Diskussionen. Zwar konnte das Spiel grafisch überzeugen, viele kleine Mängel und Bugs verdarben einigen Spielern aber gründlich den Spaß. Bereits auf der E3 gelobte Massive Development Besserung und kündigte mit 'AquaNox Revelation' eine Stand-Alone-Erweiterung an, die sich im Laufe der Monate nun zu einem kompletten Sequel inklusive der '2' im Namen gemausert hat.

AquaNox 2: Revelation
Unser Heimatschiff, der Frachter Harvester.

Starke Story mit Suchtfaktor
Wer nun auf neue Abenteuer von Emerald 'Deadeye' Flint, dem Helden des Vorgängers, wartet, sieht sich getäuscht. Ihr übernehmt nämlich die Rolle des jungen und noch reichlich naiven William Drake, dessen Vorgeschichte in einem Intro-Video umfassend erzählt wird. Nachdem Vater und Mutter tot und die elterliche Firma Pleite gegangen sind, nimmt sich der Jüngling nun vor, mit dem ererbten Frachter 'Harvester' den Ozean unsicher zu machen und tolle Abenteuer zu erleben. Doch das geht erst mal gründlich in die Hose, denn bereits der erste Notruf, dem er folgt, erweist sich als Fälschung und bei seiner Rückkehr zum Frachter haben sich dort bereits hämisch grinsend zwielichtige Gestalten breit gemacht und Klein-William kurzerhand degradiert. So darf er sich nun erst mal in verschiedenen kleineren Einsätzen an Bord des kleinen Späh-U-Boots 'Salty Dog' beweisen, was letztendlich immer noch besser ist, als mit durchschnittener Kehle als Fischfutter zu enden. Doch schon bald wird klar, dass seine Zukunft mehr zu bieten haben wird, als nur Handlanger einer Piratenbande zu sein. Die Abenteurer sind nämlich auf der Suche nach einem legendären Artefakt, in deren Verlauf William nicht nur einen Spitznamen bekommt, sondern auch jede Menge Ärger und reichlich Arbeit. Zudem zeigt sich, dass seine eigene Person und auch seine Vergangenheit und Herkunft eine nicht unwichtige Rolle im Geschick der Unterwasserwelt Aqua spielen wird.

AquaNox 2: Revelation
Schicke Explosionen gibt es bei jedem Fight.

Um es kurz zu sagen: die spannende und wendungsreiche Story, in welcher aus dem naiven Jüngling ein vom Schicksal gebeutelter Kämpfer wird, sucht ihresgleichen und zieht einen dermaßen in den Bann, dass man immer wieder den 'Eine Mission spiel ich noch'-Effekt hat, nur um zu erfahren, wie es weitergeht. So ziemlich alles ist vorhanden, Freunde und Feinde, Liebe und Hass, Hoffnung und Enttäuschung. Das liegt nicht zuletzt auch an den enorm facettenreichen Charakteren, auf die ihr im Laufe des Spieles trefft, allen voran die Crew der 'Harvester'. Da gibt es den düsteren Nat, der mehr weiß, als er eigentlich zugibt. Oder die resolute und impulsive May-Ling, die zierliche Angelina, der raubeinige Seebär Amitab, der skurrile Crawler Animal und der draufgängerische Stoney. Die Charaktere spielen auch insofern eine Rolle, dass fast die gesamte Story des Spieles in Form von Dialogen präsentiert wird, die mit exzellenter Sprachausgabe versehen sind.

AquaNox 2: Revelation
Ein Besuch in der Stadt zwecks Gesprächen und Shopping.

Shooter oder Simulation?
Doch kommen wir nun zum eigentlichen Spielgeschehen. Wer will, kann sich erst mal in einigen Trainingsmissionen mit der Steuerung des Spieles vertraut machen. In dieser Beziehung hat sich seit 'AquaNox' einiges getan. Das beginnt schon damit, dass ihr in den Menüs auch endlich mal die Maus benutzen dürft. Gleichermaßen habt ihr auch die Möglichkeit, die Steuerung komplett selbst zu konfigurieren und euren Vorstellungen anzupassen, wobei es auch Voreinstellungen zum einen für eine typische Shooter-Steuerung, zum anderen aber auch eine Simulations-Steuerung gibt, in der Dreh- und Rollmanöver möglich sind. Auch die Steuerung mit dem Joystick wurde massiv verbessert. Auf den ersten Blick wirken die vielen Tastenbelegungen des Spieles etwas verwirrend, aber bereits nach kurzer Eingewöhnung geht die Sache locker von der Hand, so dass ihr euch in die eigentliche Story stürzen könnt. Generell ist das Spiel eher actionlastig ausgefallen, Simulationselemente wie seinerzeit bei 'Schleichfahrt' kommen etwas zu kurz.

 

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Informationen

Test-System:

  • Athlon 1700 MHz
  • 512 MB RAM
  • GeForce 3 TI
  • Soundblaster Audigy
  • Windows XP Pro

Systeminfos:

PC

  • Minimum:
  • Pentium/Athlon 750 MHz
  • 128 MB RAM
  • DirectX 8-kompatible 32 MB Grafikkarte
  • DirectX 8-kompatible Soundkarte
  • Windows 98/2000/ME/XP

Features:

PC

  • rund 30 Missionen, ergänzt durch zahlreiche Bonus-Missionen
  • stark überarbeitete und erweiterte Grafik und Steuerung
  • bis zu 4 verschiedene Schiffe sowie 50 Waffen und Ausrüstungsobjekte
  • professionelle Synchronsprecher
  • kein Multiplayer-Modus

Titel aus der Serie:

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