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Allgemeine Informationen

Titel:
Anachronox
System:
PC
Entwickler:
Ion Storm
Publisher:
Eidos Interactive
Genre:
Action
USK/PEGI:
Ab 12 Jahren / -
Spieler:
Offline: - / Online: -
Release:
-
Off. Seite:
Watchlist:
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Anachronox - Review

PC Icon
Alten Geschichten zufolge, war Anachronox einst ein Quarantäne-Planet für unzählige Aliens, die nach und nach durch eine Seuche zum Aussterben verdammt waren. Immerhin bedeutet 'Anachronox' auch 'Das Gift aus einer alten Zeit'. Nachdem die alten Stätten zu Ruinen zerfallen waren, hatten sich irgendwann Menschen dort angesiedelt, darunter auch der Hauptheld des Spieles.

Silvester 'Sly' Boots ist ein abgewrackter Privat-Detektiv in einer futuristischen Welt. Angetrieben von Geldmangel und den Fäusten der Schuldeneintreiber macht er sich auf die Suche nach einem Job und stößt auf den alten Grumpos, der ihn auf die Reise durch verschiedene Welten mit sich schleift, wobei nach und nach weitere Personen und ein Roboter der Gruppe beitreten. Es geht um uralte Artefakte, MysTech genannt, welche von einer ausgestorbenen Alienrasse hinterlassen wurde. Galten die Artefakte bisher als Sammlerstücke, wird spätestens nach der Spaltung eines ganzen Planeten klar, dass mehr hinter dieser Sache steckt und eine alte Macht die Zerstörung des Universums bedeuten könnte. Klar, dass ihr den Helden bei der Lösung der Geheimnisse helfen sollt.

Anachronox
Fremde Städte und Kulturen warten auf euch.

Euren Helden Sly Boots steuert ihr aus der Third-Person-Perspektive mit Maus und Tastatur, was nach einiger Eingewöhnung auch recht gut von der Hand geht. Im Laufe des Spieles werden sich mehrere Charaktere zu ihm gesellen. Jeweils drei davon können im Spiel bewegt werden in der Art, dass der direkt gesteuerte Charakter voran geht und alle anderen brav hinterher dackeln. Zwischen diesen Dreien könnt ihr jederzeit mit der Tab-Taste hin- und her springen, was zum Teil auch nötig ist. Jeder der Charaktere verfügt nämlich über eine spezielle Fähigkeit, die zum Lösen bestimmter Aufgaben benutzt werden muss.

Sly selber ist Experte im Schlösser knacken, Roboter PAL dagegen hackt sich in Computer-Systeme ein. Blöderweise arten die Spezialfähigkeiten bei der Anwendung in recht alberne Kombinationsrätsel aus, die unter Zeitdruck zu lösen sind und nicht wirklich Spass machen. So gilt es, durch recht wilde Rumprobiererei Zahlenkombinationen zu lösen oder durch schnelles Tastentippen zur rechten Zeit Grumpos Lungen zu füllen.

Anachronox
Grumpos 'yammert' dem Gegner die Ohren voll.

Neben der linearen Hauptstory mit ihren Quests, die in einem brauchbaren Questlog nachvollziehbar sind, gibt es auch hier und da einige Subquests, die zur Lösung des Spieles nicht notwendig sind, dafür aber mit nützlichen Gegenständen belohnt werden. In der Testversion tauchten diese Subquests allerdings nicht im Questlog auf, ein klares Manko. Hier und da trefft ihr auf Minispiele, die zur Lösung der Hauptquests erforderlich sind. Diese meist Arkade-artigen Spielereien entpuppen sich mit der Zeit als recht nervtötend. So müsst ihr ein Boot über einen Fluss lenken und dabei explosiven Kisten ausweichen oder aber simple Ballerei mit einem Raumschiff austragen. Wirken Story und Umgebungen noch recht erwachsen, stören diese Spielchen den Gesamteindruck doch recht derbe. Statt für Abwechslung zu sorgen, zerstören die Spielereien ein ums andere mal die ansonsten durchaus gelungene Atmosphäre des Spieles.

Anachronox
Dialoge verlaufen in schmucklosen Textfenstern.

Die 'echten' Rätsel beschäftigen sich hauptsächlich damit, mit verschiedenen NPCs zu kommunizieren und versteckte Gegenstände zu finden. Ab und zu sind auch mal Aufgaben mit Zeitlimit zu erledigen. Der Verlauf des Spieles selber ist linear und, auch wenn die Orientierung dank fehlender Map ab und zu etwas schwer fällt, für den Spieler durchaus nachvollziehbar.

Der Rollenspielanteil, zumindest was die Charaktere angeht, erweist sich als recht oberflächlich. Die Party verfügt über ein gemeinsames Inventar, auf das jederzeit zugegriffen werden kann, auch wenn die Charaktere gar nicht gemeinsam unterwegs sind. Mit einem Mausklick können jedem Charakter die bestmöglichen Gegenstände zugewiesen werden. Das ist auch gut so, denn die Inventarverwaltung ansonsten gestaltet sich als etwas umständlich.

 

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Informationen

Test-System:

  • Athlon 900 MHz
  • 256 MB Ram
  • 40x CD-Rom Laufwerk
  • Asus V7700 GeForce II GTS
  • Windows 98 SE
  • DirectX 8.0a

Systeminfos:

PC

  • Minimum:
  • Pentium II 266 MHz
  • 64 MB Ram
  • 4x CD-Rom Laufwerk
  • 3D-Karte mit 12 MB Ram
  • Windows 95B, 98, ME
  • DirectX 7.0

Features:

PC

  • 3D Action-Rollenspiel aus der Third-Person-Perspektive
  • basiert auf stark überarbeiteter 'Quake II'-Engine
  • Party von bis zu 7 Charakteren, davon 3 steuerbar
  • epische Story in unterschiedlichen Welten
  • integrierte 2D- und 3D Minispiele

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