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Allgemeine Informationen

Titel:
Medieval 2: Total War
System:
PC
Entwickler:
SEGA
Publisher:
SEGA
Genre:
Strategie (Echtzeit)
USK/PEGI:
- / -
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
03.11.2006
Off. Seite:
Watchlist:
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Medieval 2: Total War - Kingdoms - Review

Die Neue Welt

In dieser Kampagne kämpft ihr entweder aufseiten der spanischen Konquistadoren für die Krone und sorgt mit Händlern für reichlich Nachschub aus den lateinamerikanischen Silberminen. Erlangt ihr höhere Adelstitel, bekommt ihr Verstärkung aus der Heimat und könnt bessere Gebäude errichten. Auf Burgen müsst ihr allerdings verzichten. Um den Ureinwohnern nicht ausgeliefert zu sein, solltet ihr hier Bündnisse schließen. Denn wenn auch die Spanier technisch wesentlich besser ausgerüstet sind als ihre Gegner, so beeindrucken diese alleine durch ihre Anzahl.

Oder aber ihr schlagt euch – politisch korrekter – auf die Seite der Azteken, der Mayas oder Apachen und versucht, euch der europäischen Eindringlinge zu erwehren. Die Azteken besitzen riesige Städte und eine nicht zu unterschätzende Zivilisation – und auch eine nicht zu unterschätzende Grausamkeit nicht nur gegenüber ihren Feinden. Mit rituellen Menschenopfern steigern sie die Moral ihrer Truppen erheblich. Die Apachen hingegen leben von der Anpassung, da sie keine Nachschubzentren besitzen und sich stattdessen die Technologien der Eroberer aneignen.

Der heiße Sitz

Die zum Teil gerügte KI wurde zwar verbessert, hat aber leider immer noch kleine Macken. So kann es in seltenen Fällen schon einmal vorkommen, dass bis eben sichere Verbündete euch hinterrücks angreifen. Dafür ist an anderen Details offensichtlich gefeilt worden. Die KI greift meistens nur noch bei einer reellen Chance auf Sieg an und eure Nachbarn achten immer darauf, ob ihr eure Grenzen entblößt, und schlagen dann zu. Aber auch Einheiten wie Händler arbeiten jetzt effektiver und erwirtschaften mehr Gewinn mit Rohstoffen.

Eine interessante Neuerung ist die Möglichkeit, eure Nachschubtruppen zu kontrollieren. Zwar könnt ihr nur eine aggressive bzw. defensive Haltung oder Fernwaffenangriff vorgeben, was euch trotzdem einiges an taktischen Möglichkeiten bietet. Neu ist auch der Hot-Seat-Modus, der es euch gestattet, an einem Rechner alle vier Kampagnen mit Freunden zu spielen. Da die Spielzeit aber selbst bei kleineren Feldzügen nicht zu unterschätzen ist, wohl eher eine Option für hartgesottene Spieler mit extrem viel Freizeit. An der Grafik und dem Sound hat sich übrigens nichts getan, aber das war schließlich auch nicht zu erwarten.

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Informationen

Test-System:

  • Athlon64 3700 Venice
  • 1 GB RAM
  • Geforce 6800GS
  • MidiMan Audiophile 24/96
  • Windows XP Prof SP2

Systeminfos:

PC

  • Pentium 4 oder Athlon 1,8 GHz
  • 512 MB RAM
  • DirectX-9.0c-kompatible 128MB-Grafikkarte mit Shader-1-Unterstützung
  • DirectX-9.0c-kompatible Soundkarte
  • Windows XP
  • 9 GB freier Festplattenspeicher

Features:

PC

  • 4 nagelneue Kampagnen
  • 23 spielbare Fraktionen
  • über 150 neue Einheiten
  • neue Heldencharaktere
  • 6 neue Multiplayer-Szenarien
  • 20 neue Karten

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