27.01.2012 - Jens Quentin
Um eine solche Bedrohung handelt es sich bei den Aktivitäten der Terroristengruppierung Veltro. Die haben früher die futuristische Stadt Terragrigia mit einem mysteriösen Virus infiziert, der übel mutierte Monstren auf die Einwohner losließ. Damals wurde die Metropole im Meer kurzerhand von der FBC (Federal Bioterrorism Commisision, nicht zu verwechseln mit dem FCB) versenkt, um eine Verbreitung der Viren zu verhindern. Die geheime Behörde dachte, die Terroristen würden nun ein Dasein als Fischfutter fristen. Doch irgendwie sind die Schurken davongekommen, um jetzt erneut für Angst und Schrecken zu sorgen. Dieses Mal soll gleich ein Fünftel des weltweiten Trinkwasservorkommens mit einem ekligen Virus verseucht werden.
Anfangs verschlägt es euch als Jill auf ein havariertes Kreuzfahrtschiff. Das Schiff scheint verlassen, vom (offensichtlich italienischen) Kapitän fehlt ebenso jede Spur wie von den Gästen oder der restlichen Crew. Gemeinsam mit dem neuen Partner Parker Luciani habt ihr den Auftrag, euren Kameraden Chris Redfield zu finden. Laut GPS-Daten müsste Chris irgendwo auf dem Kreuzer sein. Der Ozeanriese ist das schwimmende Gegenstück des Herrenhauses im ersten Resident Evil - düster und mit vielen dunklen Geheimnissen. Je weiter ihr enge Gänge, kleine Kabinen und überschwemmte Maschinenräume erforscht, desto klarer wird, dass hier etwas nicht stimmt. Schon bald machen Jill und Parker erste Bekanntschaft mit grausigen Kreaturen, die hinter Türen, in Kleiderschränken oder Lüftungsschächten lauern.
Diese sehen zwar teilweise aus, als wären sie nach ihrem letzten Auftritt in Silent Hill falsch abgebogen und dann versehentlich im Resi-Szenario gelandet, sorgen aber dennoch für das altbekannte wohlige Gruselgefühl. Zombie oder nicht: Noch immer sind Pistole, Maschinengewehr, Schrotflinte oder Scharfschützengewehr die besten Mittel, um sich der Mutanten zu erwehren. Geht euch mal die nicht gerade üppig auf dem Schiff verteilte Munition aus, wehrt ihr die Attacken der grässlich grunzenden Viecher mit dem Messer ab. Ab und zu findet ihr auch eine Granate, die ihr euch allerdings für die dickeren Brocken unter den Gegnern aufsparen solltet. Wenn gar nichts mehr geht, könnt ihr den Kreaturen immerhin noch ausweichen und fliehen.
Die Erkundungstour durch das Geisterschiff wird immer wieder durch Rückblenden unterbrochen, in denen parallele stattfindende oder vergangene Handlungsstränge erzählt werden. Diese sind mit einem Wechsel der Spielfigur verbunden. So stapft ihr mal mit Chris Redfield und seiner ebenfalls neuen Kollegin Jessica Sherawat durch verschneite Berglandschaften, um dem Treiben der Terrorgruppe auf den Grund zu gehen. Oder ihr steuert einen Agent der BSAA in Begleitung seines Kameraden durch die schier endlosen Gänge einer unterirdischen Bunkeranlage. Neben Munition finden sich in Gängen, Schränken oder Schubladen auch wieder altbekannte Gegenstände. Besonders das gute alte grüne Heilkraut weckt wohlige Erinnerungen an den ersten Teil der Survival-Horror-Serie.
Findet ihr eine der wenigen großen Waffenkisten, könnt ihr hier eure Wummen aufmotzen. Mit aufgesammelten Upgrade-Kits erhöht ihr die Trefferwirkung oder die Feuerrate von Schrotflinte, Pistole oder MG. Das Mischen von Kräutern ist allerdings nicht mehr möglich. Welche Zutat fehlt noch, damit das Resi-Menü der alten Art gelingt? Richtig, Rätseleinlagen. Diese beschränken sich zumeist darauf, dass ihr Türmechanismen durch das Schließen von Stromkreisen öffnet oder notwendige Schlüssel mit bestimmten Symbolen sucht. Aufwendigere Knobelpassagen, wie sie im Klassiker noch vorkamen, sucht ihr vergebens. weiter...
Besonders Veteranen der ersten Resi-Stunde finden in Resident Evil: Revelations viel von den Elementen, die sie damals so sehr fasziniert haben. Für die lautet die Losung: Pflichtkauf!
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Kommentare
Ich krieg in der rechten Hand ständig Krämpfe, muss es immer wieder anders halten. Außerdem verwackelt der 3D Bildschirm andauernd. Ich denke aber eindeutig, dass das am Circlepad liegt. Das ist absolut ungriffig! Ohne verwackelt es nämlich kaum! Da hätte sich Nintendo im Design etwas mehr Mühe geben können. Das Pad ist rutschig und wie ich finde unhandlich, vor allem liegt der Zusatzschiebepad für meine Hand echt ungünstig platziert!
Das Spiel selber ist wirklich sehr gelungen. Mit Kopfhörer im Dunkeln wirklich gruselig:-)
Ah komm, wenn's danach geht, dürfte man zu etlichen Spielen kaum ein Wort verlieren, geschweige denn etwas mit Worten herumspielen ...
Puh, Leute. Klar, wollt ihr witzig sein. Angesichts der Katastrophe in Italien finde ich eure Headline allerdings makaber und unpassend.
Schöner Test, wollte mir das Spiel plus Circle Pad Pro kaufen aber das gibt es kaum im Handel zu kaufen. Auch bei amazon ist es ausverkauft. Muss nächste Woche mal zu MM schauen, das Oldschool-RE-Feeling lasse ich mir nicht entgehen.
Gut, die deutsche Sprachausgabe ist nur Mittelmaß (immerhin wurden keine Studenten angeheuert wie bei Ace Attorney) - aber weiß jemand wieso Capcom ausgerechnet bei nem Handheld-Titel anfängt die Reihe einzudeutschen? Oder vielmehr: Versuchen sie's beim "großen" sechsten Teil auch?
Betreff
Bringt es für PS3 und/oder 360 und ihr habt einen Käufer mehr, Capcom (auf Disc versteht sich
).