14.11.2011 - Jens Bremicker
Das Spiel beginnt in einem Auto. Das mag für ein Rennspiel nicht verwunderlich sein, allerdings steht das Gefährt nicht auf einer Straße, sondern baumelt an einem Magneten, der über einer Schrottpresse schwebt. In dem Auto sitzt unser Protagonist Jack Rourke, mit beiden Händen ans Lenkrad gefesselt. Der hat es sich mit einer kriminellen Organisation verscherzt, der er eine Menge Geld schuldet. Die Rückzahlung ist ihm aber leider nicht möglich. Also soll der in Autos vernarrte Pechvogel mal eben platt gemacht werden.
Bereits in dieser Szene macht euch das Spiel mit dem neuen Feature vertraut: den Quick-Time-Events. Während ihr fleißig die auf dem Bildschirm angezeigten Knöpfe drückt, befreit sich Jack und entkommt seinen Widersachern. Das Button-Mashing dauert jedoch nicht lange, denn unser Held findet schnell einen flotten Wagen, mit dem er seine Verfolger abhängen kann.
Diese Quick-Time-Passagen werden euch im Verlauf des Spiels immer wieder mal serviert, allerdings halten sie sich im Vergleich zum eigentlichen Renngeschehen in Grenzen. EA Black Box scheint die Kritik, die es auf der E3 gab, gehört zu haben und lässt Jack nicht zu oft aus dem Auto aussteigen. Und das ist gut so, denn immerhin wollen wir bei einem Need for Speed ein actionreiches Arcade-Rennspiel haben und keinen billigen Heavy-Rain-Abklatsch. Wobei man dem Spiel durchaus zugutehalten muss, dass die Quick-Time-Sequenzen flott inszeniert sind.
Die Entwickler wollten hier dem Stil von Actionfilm-Regisseuren wie Michael Bay, der übrigens einen der letzten Trailer zum Spiel inszeniert hat, nacheifern und haben die Szenen mit schnellen Schnitten, coolen Kamerafahrten und jeder Menge Zeitlupeneffekte ausgestattet. Letztere sind natürlich Geschmackssache, denn die zu häufige Benutzung dieser kann ganz schön nerven. Allerdings geben sie euch ein wenig Zeit, die gewünschte Taste zu drücken. Dadurch werden die Quick-Time-Einlagen nie zu hektisch und Frustmomente werden vermieden.
Den Namen The Run hat das Spiel aber nicht nur diesen Passagen zu verdanken. Dieser Titel bezeichnet nämlich das große Rennen, um das es letztendlich geht. Jack muss schließlich irgendwie zu Geld kommen, um sich das Problem mit den Gangstern vom Hals zu schaffen. Also nimmt er an „The Run“ teil, einer illegalen Rennveranstaltung, deren Strecke quer durch die USA verläuft: von San Francisco im Westen bis nach New York City im Osten. weiter...
The Run ist ein netter Titel für zwischendurch, der besser ist, als wir gedacht hatten, aber nicht so gut, wie man es eigentlich von einem Need for Speed erwarten würde.
13.04.2012
Soll auf die Leinwand [10]
01.02.2012
PC-Patch bringt kostenlosen DLC
15.12.2011
Infos zum Patch 1.3
Need for Speed: The Run - Review [42]
Nach den Versionen für Xbox 360 und PlayStation 3 sind nun auch die Fassungen für PC, Wii und 3DS im Gameswelt-Testlabor...
Need for Speed: The Run - Italian Car Pack DLC Trailer
Italienische Autos im Anflug [1]
Need for Speed: The Run - Tipps
09.02.2012
Trophäen / Trophies
Need for Speed: The Run - Tipps
04.02.2012
Erfolge / Achievements zum DLC "Italian Pack"
Need for Speed: The Run - Tipps
03.02.2012
Trophäen / Trophies zum DLC "Italian Pack"
Diesen Beitrag als Gast kommentieren
Noch keinen Account?
Hier kostenlos registrieren!
Passwort vergessen?
Kommentare
In anderen tests wurde die extrem kurze Spielzeit erwähnt (unter 3 Stunden), hier davon nix...warum?
Die Quicktime-Events sind eine Frechheit. Habe Lenkrad und Tastatur angeschlossen und was wird als Vorgabe für die Eingabe beim Quicktime gegeben ? X-Box-Controller-Tasten.
Welchen Schwachsinn hat den Blackbox denn da zusammenprogrammiert ?
PS: Ich hab The Run noch nicht begonnen. Ein Armutszeugnis in meinen Augen ist aber, daß es von den zig Autos einen haufen doppelt vertretene gibt (nur andere Designs).
Hier hätte ich mir dafür andere Modelle gewünscht, statt ca. 3 x einen 991 S in unterschiedlicher Optik (auch wenn ich Porschefreak bin) oder ca. 4 x einen Camaro mit dem gleichen Effekt. Hinzu kommt, daß es offensichtlich kein Tuning gibt. Eigentlich schade.
Mal sehen wie das Fahrverhalten und die KI ist. Sollte sich hier nichts großartig in Vergleich zu den Vorgängern, wie Carbon, Most Wanted etc. getan haben (was ich vermute - Stichwort Gummiband-KI) ist die 80er Wertung in meinen Augen zu hoch gegriffen. Da sähe ich eher eine mittlere 70er-Wertung vor mir.
Das einzigste neue Feature mit dem zu Fuß muß ich mal sehen, wie sich das auf den Spielverlauf auswirkt, sinnvoll ist und entsprechend paßt.
EA sollte Blackbox raushauen. Die haben noch nicht einmal das simpelste im Griff: Eine sauber ablaufende Installationsroutine. Die Installation war nach Ablauf bei 100% durch und trotzdem war das Spiel nicht spielbar. Es stand bei Origin installieren da.
Erst nach zig Suchen über Google hab ich auf der englischsprachigen HP von EA herausgefunden, daß die exe Datei eine unlogische Endsequenz hatte, die man händisch aus dem Dateinamen löschen sollte. Danach gings.
Ich frag mich ernstlich, wer hier die Endabnahme durchgeführt hat. Mal abgesehen davon, warum es diese Infos nicht in Deutsch gibt. Offensichtlich ist der Deutsche Markt für EA wohl zu uninteressant.
Denn nicht jeder kann mit der englischne Erklärung etwas anfangen.
steuerung
ich sag mal so,da es in diesem spiel an controler unterstützung fehlt lässt mich das spiel auch noch kalt.
ich spiel das erst wenn die eventuell nen patch rausbringen damit auch andere controler unterstützt werden da ich rennspiele aus prinzip nich mit der tastatur spiele -.-
@xRAZORx
word!
Bevor kein NfS Underground 3 kommt lässt mich die Serie kalt. :-|
@ ghost13

Erstmal danke für das Kompliment. Hört man immer gerne.
Ich zocke in der Regel auf Normal oder halt Mittel. Gibt aber natürlich auch Ausnahmen. Für die hohen Schwierigkeitsgrade bin ich dann meistens doch zu schlecht.
Die großen NFS wie "Porsche" oder das erste "Underground" sind schon länger unerreicht, hoffentlich besinnt sich EA wieder und bringt uns einen Arcaderacer mit Innovation und Seele und nicht diesen aufgesetzten und langweiligen Kram.
Naja NFS Porsche und Brennender Asphalt waren top. Die beiden Underground-Teile und Most Wanted/Pro Street sowie die beiden Shift-Teile waren gut. Der Rest war mittelmäßig bis unterirdisch schlecht.
Ich bin mal auf The Run gespannt. Aber ein Highlight der Serie scheints doch nicht geworden zu sein. Eigentlich schade.
Stimmmt. Brennender Asphalt war auch noch top zur damaligen Zeit, wobei ich Underground mit einigen netten Innovationen auch gut fand. Shift sagte mir mit der "Raketen"-Steuerung ehrlich gesagt überhaupt nicht zu, weder Teil eins noch zwei. Ich denke EA sollte beim nächsten Teil etwas weniger auf hippen Arcadequatsch und die x-ten Verfolgungsjagden setzen und dafür mehr Anspruch in die Serie bringen. NFS soll und wird immer arcadelastig bleiben, nur ist die Frage wie man das ganze verpackt und das ist in den letzten Jahren mMn nicht so gelungen.
An Jens Bremicker
Hy,du bist ein sehr begabter Sprecher!
Nun,ich würde gerne wissen, auf welchem Schwierigkeitsgrad du Zockst?
Meiner Meinung(Erfahrung) nach ist ein Spiel erst dann Fordernd(Ausgereizt) auf Hard bzw. "COOL to Stay" !!!
Die großen NFS wie "Porsche" oder das erste "Underground" sind schon länger unerreicht, hoffentlich besinnt sich EA wieder und bringt uns einen Arcaderacer mit Innovation und Seele und nicht diesen aufgesetzten und langweiligen Kram.
Naja NFS Porsche und Brennender Asphalt waren top. Die beiden Underground-Teile und Most Wanted/Pro Street sowie die beiden Shift-Teile waren gut. Der Rest war mittelmäßig bis unterirdisch schlecht.
Ich bin mal auf The Run gespannt. Aber ein Highlight der Serie scheints doch nicht geworden zu sein. Eigentlich schade.
Ein Wühltischtitel, außerdem wird NFS immer arcadelastiger in den letzten Jahren, nicht schön.
Hmmm, also meistens kann man diese Gummiband KI abschalten. Nennt sich Handicap ****
Oh nee, schon wieder ein neues NFS. Braucht die Welt sowas wirklich? Jedes Jahr aufs neue stupides Arcade ohne Flair und Seele, EA zermattert sich bestimmt jetzt schon ihren geldgeilen Kopf, was die sich fürs nächste Jahr einfallen lassen sollen. Das Franchise ist mittlerweile einfach ausgelutscht, EA fehlt in den letzten Jahren das gewisse etwas bei der Innovation. Die sollten ein Jahr Pause machen und sich Zeit nehmen, aber neeiin, Qualität vor Quantität?, da lachen die EA-Bosse nur.
Die großen NFS wie "Porsche" oder das erste "Underground" sind schon länger unerreicht, hoffentlich besinnt sich EA wieder und bringt uns einen Arcaderacer mit Innovation und Seele und nicht diesen aufgesetzten und langweiligen Kram.
@Fred_DM: Genau mein Gedanke
Wenn irgendwo in einem Review zu einem Rennspiel das Wort "Gummiband-KI" auftaucht, dann ist das Spiel schon gestorben für mich! Ein Beweis dafür das die Entwickler entweder keine Ahnung von einer guten KI Entwicklung haben oder wirklich glauben das ein Spiel dadurch spannender wird! Dabei ist nix nerviger als mit einem Bugatti Veyron mit 400 km/h über den Asphalt zu fliegen, um dann auf dem letzten Meter von einem zweitklassigen Auto noch überholt zu werden (wie in Hot Pursuit). Das ist nicht spannend sondern unlogisch und führt in vielen Spielen sämtliche Tuningmaßnahmen um der KI etwas überlegen zu sein ad absurdum.
Was das Spiel direkt betrifft: Mein erster Eindruck nach der Demo hat sich bestätigt, eher ein mittelmäßiges Spiel, welches für mich keine 60 Euronen wert ist, trotz der Wertung von (für mich etwas zu hohen) 80%.