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Allgemeine Informationen

Titel:
The Elder Scrolls V: Skyrim
System:
PC PlayStation 3 Xbox 360
Entwickler:
Bethesda Softworks
Publisher:
Bethesda Softworks
Genre:
Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 16 Jahren / 18+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
11.11.2011
Off. Seite:
Watchlist:
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The Elder Scrolls V: Skyrim - Review

PC PS3 X360

Bethesda bleibt sich in vielerlei Hinsicht treu und so beginnt Skyrim quasi typisch für die Serie. Denn wir starten als Gefangener, diesmal in einer Kutsche in illustrer Gesellschaft von Ulfric, dem Anführer der heimischen Rebellen. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn die Passagiere nicht auf dem Weg zur Hinrichtung in Helgen wären. Wie praktisch, dass es nicht so weit kommt, denn noch während wir unser Haupt auf den Richtklotz des Henkers legen, wird Helgen von einem Drachen attackiert. Zusammen mit einem Einheimischen nutzen wir die Gelegenheit zur Flucht und finden uns fortan in einer riesigen Spielwelt wieder.

Das Ereignis des Drachenangriffs zieht sich als roter Faden durch die Geschichte. Denn diese häufen sich derzeit offenbar und keiner weiß so recht, warum. Die Jarls der verschiedenen Regionen richten sich auf Verteidigung ein, doch wie soll man den Drachen widerstehen? Zumal hinter den Kulissen noch die Feindschaft zwischen Rebellen und Kaiserlichen schwelt? Als es zu einem weiteren Angriff eines Drachen kommt, geschieht aber Außergewöhnliches: Der Drache wird besiegt, doch dessen Seele wird unerklärlicherweise von unserem Helden aufgenommen. Sollte es sein, dass ausgerechnet unser wackerer Recke ein Drachenblut ist und zum Retter von Skyrim werden kann?

Charakter mit viel Freiheiten

Mehr wollen wir gar nicht von der Handlung verraten. Bethesda schickt euch wie schon bei den Vorgängern in eine offene, frei begehbare Spielwelt. Doch bevor ihr eure ersten Schritte wagt, steht natürlich die Charaktererstellung ins Haus. Die bietet verschiedene Rassen mit bestimmten Boni auf Fähigkeiten. Die einen sind hervorragende Magier, die anderen erbitterte Kämpfer, Orks und Echsenwesen inklusive. Optische Anpassungsmöglichkeiten nebst Geschlechterwahl sind vorhanden und bieten einen ordentlichen Umfang, um sich seinen Helden nach eigenem Gusto zusammenzuschrauben. Dabei fällt gleich auf, dass die Gesichter der Charaktere deutlich besser aussehen als in Oblivion.

The Elder Scrolls V: Skyrim - Staaart! Die ersten 10 Minuten der 360-Version

Fähigkeiten oder Klassen hingegen könnt zu Beginn nicht auswählen. Das Klassensystem ist ohnehin offen gehalten. Zwar stehen an Steinen in der Spielwelt Archetypen wie Schurke, Krieger und Magier zur Auswahl. Allerdings schränkt euch das nicht in euren Möglichkeiten ein, sondern sorgt lediglich dafür, dass sich entsprechende Fähigkeiten schneller entwickeln. Ein Krieger sammelt also schneller Erfahrung in den Fähigkeiten bezüglich Waffen oder Schildblock, ein Magier bei den Magiearten und ein Schurke beim Schleichen oder Schlösserknacken. Das hindert euch jedenfalls nicht daran, einen Schurken mit magischen Fähigkeiten zu basteln, der durchaus kampftauglich ist. Bethesda überlässt es ganz euch, eure bevorzugte Richtung einzuschlagen.

Das wird dadurch verstärkt, dass es nur drei Grundattribute, aber einen ganzen Sack voller Fertigkeiten gibt. Die Attribute Magicka, Gesundheit und Ausdauer sind fast selbstverständlich. Die Fertigkeiten eher nicht. Es gibt verschiedene Magieklassen wie Zerstörung oder Wiederherstellung, verschiedene Waffenkategorien wie Einhand, Zweihand oder Bogen sowie Handwerksfähigkeiten wie Schmieden oder Alchemie. Die Fähigkeiten verbessern sich bei Anwendung, somit passt sich das System hervorragend eurem eigenen Spielstil an. Zudem sammelt ihr Punkte durch Ausbilder und Bücher in der Spielwelt. weiter...

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Kommentare

  • Ich war ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht von skyrim.Versteht mich nicht falsch, es ist an sich ein geniales spiel, aber ich fand es ab und zu ein wenig langatmig. Mit Oblivion hab ich über 200 stunden verbracht und skyrim werde ich wohl nach 55 stunden so schnell nicht mehr spielen.
    Teilweise war das rumgelatsche,vorallem in den dwemer ruinen doch ziemlich langweilig und das Tempo der Pferde ist schon frech und man kann nicht vom Rücken aus kämpfen. Auch die Drachenangriffe nerven schon gewaltig mit der Zeit. Wenigstens kann man sie im späteren Spielverlauf auf den Boden zwingen.
    55 Stunden sind natürlich alle mal ihr Geld wert, aber wahrscheinlich waren meine Erwartungen einfach zu hoch

  • Avatar von yxcvvbnm (Gast)

    keine gravierenden Bugs??

    Hier eine Auswahl von 1400 Exemplaren (teilweise "game-breaking" weil die Hauptmission damit nicht zu Ende gespielt werden kann):

    https://unofficialskyrimpatch.16bugs.com/projects/7078/bugs

    Fazit:
    Großartig! Danke, Gameswelt, dass Ihr mir wieder einmal zeigt, von wem Eure Reviews gesponsort werden.

  • Nun, die 4-5 NPCs die ich meine befinden sich in einem Haus, also theoretisch in Sicherheit vor einem Drachen.

    Eine Warnung hinterher sollte in diesem Fall auch funktionieren, da 1. beim Betreten der Stadt und 2. beim Betreten des Hauses gespeichert wird.

    Im Grunde genommen lief es so oder so auf ein Neuladen hinaus, egal ob ich ihn nun getoetet haette, ob sie mich nun mit Glueck erledigt haetten oder es ein unendlich langer Kampf geworden waere. Zudem waeren sie mir nun so oder so feindlich gegenueber eingestellt, also irgendwann waeren sie wohl eh gestorben. :P

    In F:NV konnte ich z.B. afaik jeden Anfuehrer toeten, es gab immer eine Story-Alternative und da gab es mehr Fraktionen als in Skyrim.

  • Das mit den unbesiegbaren NPCs ist natürlich doof... noch doofer wär' es allerdings, wenn mir ein Drache kurzerhand einfach die halbe Stadtbevölkerung in Aschehäufchen verwandelt und mir damit zwanzig Quests kaputtmacht, die ich gerne mal noch abgeschlossen hätte.

    Das Problem ist ja nicht nur, dass die Quests dann nicht mehr angenommen, gelöst oder abgegeben werden können, sondern dass das eine super Quelle für Bugs wäre... wenn nur ein einziges Script nicht robust genug geschrieben wurde, schießt das am Ende vielleicht mein ganzes Savegame ab. Nicht schön.

    Und was wäre die Alternative? Eine Warnung hinterher, wenn's zu spät ist? Eine Warnung vorher, dass ich sofort erkenne, welche NPCs quest-relevant sind und welche ich ignorieren kann? Vielleicht ein paar dicke, schwebende Ausrufezeichen über den Köpfen? Auch nicht das Wahre...

    Und nicht jeder quest-relevante NPC sollte stark genug sein, mich mal eben umzuhauen... gestandene Kriegsveteranen, okay... ein obdachloser, geistig verwirrter junger Mann sollte aber keine Chance gegen den Dovahkiin haben (ob nun quest-relevant oder nicht) ;)

  • Zitat von »Alamar«
    Dieser Fehler scheint nur vereinzelt aufzutreten. Hast du zufällig einen Controller angeschlossen?


    Daran lags. Besten Dank.:)

  • Dieser Fehler scheint nur vereinzelt aufzutreten. Hast du zufällig einen Controller angeschlossen?

  • Laut den Symbolen da oben habt ihr das auch für PC getestet?! Mal aufgefallen das man das Menu und die Optionen mit der Maus so gut wie gar nicht bedienen kann?

  • Zitat von »Scherub«
    Schon klar, aber dennoch, wieso gibt es unbesiegbare NPCs? Dann sollen sie sie wenigstens so stark machen, dass sie den Spieler problemlos umhauen. Kann er irgendwann doch sterben, kann man das ja wieder anpassen.

    Wenn ich ihn und seine Kollegen allerdings 5 Mal zu Boden schicken kann und sie alle doch immer wieder aufstehen, so ist das schon irgendwie doof.


    Naja, besser als in Morrowind. Da haste mal den falschen umgehauen und dann kam nur ein Text das die Welt in Dunkelheit versingt ...
    Dann konnste die Story nicht mehr verfolgen wel du einen wichtigen quest-Typpen umgehauen hast.

  • Ich hab jetzt n paar Stunden gespielt und mich haut das jetzt nicht vom Hocker. Der Anfang war total langweilig und holprig. Da hab ich ja lieber das Gelaber von dem Kaiser in Oblivion angehört.

    Da finde ich ein Mass Effect wesentlich atmosphärischer und runder in allen Belangen.

  • Naja, normalerweise sollte man die unbesiegbaren NPCs auch nicht angreifen. Aktuell ist es ja leider so, dass nach der Legions / Sturmmantel-Quest die andere Fraktion aggro wird - inklusive der unbesiegbaren Anführer. Wird sicherlich gepatcht.

  • Schon klar, aber dennoch, wieso gibt es unbesiegbare NPCs? Dann sollen sie sie wenigstens so stark machen, dass sie den Spieler problemlos umhauen. Kann er irgendwann doch sterben, kann man das ja wieder anpassen.

    Wenn ich ihn und seine Kollegen allerdings 5 Mal zu Boden schicken kann und sie alle doch immer wieder aufstehen, so ist das schon irgendwie doof.

  • Zitat
    Wieso gibt es unbesiegbare NPCs? :S


    Weil man dadurch die Gefahr umgeht, dass du aus Versehen einen wichtigen Quest-NPC umhaust.

    Alternativen wären ein Warnfenster gewesen, dass du dich gerade in eine Sackgasse geschlagen hast (wie in Morrowind).
    Oder die komplette Story ohne NPC-Unterstützung aufzubauen, was sie noch dröger macht, als sie jetzt schon ist (wie in Gothic 3).

  • Nachdem ich es nun ein bisschen laenger gespielt habe doch mal ein paar Kritikpunkte, auch wenn es mir insgesamt immer noch sehr gefaellt.

    Die Level-Angaben bei diversen Spells wie Calm, Turn Undead, etc. finde ich total daneben. Woher soll ich bitte wissen welches Level mein Gegenueber hat? Ich meine der gesamte Rest vom Spiel kommt ansich ohne offensichtliches Level aus, aber hier... Klar koennte man es nun jedes Mal austesten, aber irgendwie ist das wohl auch nicht ganz Sinn und Zweck der Sache.

    In den gekauften Haeusern vermisse ich neben den Crafting-Stations (also in der Naehe) Behaelter zum Lagern des entsprechendes Zubehoers. Gerade im groessten Haus finde ich es extrem schwach, dass man erst sonst wie weit laufen muss um alle Sachen zu verstauen. Gut, das ganze Kram zum Verzaubern habe ich nun in die naechstgelegene Tonne gestopft...

    Das Pferd ist imho total nutzlos, es sei denn man ignoriert saemtliche Pflanzen und ist primaer allein unterwegs. Will man jedoch Pflanzen sammeln oder hat Begleiter sieht es anders aus, zumal die Wegfindung der Begleiter teils arg zu wuenschen uebrig laesst.

    Wieso gibt es unbesiegbare NPCs? :S

  • Spiele auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad - also Adept - und ja, auch mich hauen die manchmal recht schnell weg (ob mit Maus oder mit Gamepad). Insbesondere die Boss-Gegner können gerne recht happig werden, wenn sie noch viel Begleitung haben ;)

  • Zitat von »Arparso«
    Naja, Skyrim ist nun kein Shooter, in dem es auf präzises Zielen und schnelle Reflexe ankommt - im Nahkampf brauche ich nicht die Präzision einer Maus ;)


    Kommt ganz darauf an auf welcher Stufe Du spielst. Auf Expert habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sehr wohl auf die Präzision und die Reflex ankommt. Da waren so einige kämpfe dabei, die mit einem Zerstörungsmagier genau dies verlangt haben. :) Zwar nicht die gleiche Präzision wie einem Shooter, aber nahe dran. Wenndrei Bogenschützen vor mir stehen, die mich alle mit einem einzigen Pfeil onehitten können...da bin ich richtig froh, dass ich die Maus zum zielen habe. ^^

Der Redakteur meint...

Andreas Philipp Portrait

Mit einem Wort: Großartig!

Andreas Philipp

Informationen

Features:

PC Xbox 360 PlayStation 3

  • Drachen
  • um die 120 Dungeons
  • 30 Stunden Hauptquest
  • 18 verschiedene Skills
  • Spielwelt ungefähr so groß wie die von The Elder Scrolls IV: Oblivion
  • keine mitlevelnden Gegner

Titel aus der Serie:

Weitere Links:

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