31.08.2011 - Sascha Sharma
Wie aus dem Nichts kam Black und es war gut, sogar verdammt gut. 85 % vergaben wir bei unserem damaligen Test an das von Criterion entwickelte Spiel mit der kompromisslosen Action und dem Dampfhammer-Sound. Fünf Jahre später machte sich das gleiche Team, jetzt unter dem Namen Guildford Studio, an einen inoffiziellen Nachfolger zu dem einstigen Hit.
Die Formel für das neue Spiel ist ähnlich wie seinerzeit bei Black: eine unwichtige und daher überaus sinnlose Geschichte, dafür viel Action.
Doch schon von Beginn an will diese einstige Erfolgsformel bei Bodycount nicht so richtig aufgehen. Das liegt zum einen an der hauchdünnen Atmosphäre des Spiels. Man weiß nichts über den Plot und es werden auch selten Anstrengungen seitens des Spiels unternommen, das zu ändern. Ihr werdet mit einem kurzen Text und einer zusammenhangslosen Audiobotschaft auf das Kommende eingestimmt und zack - schon seid ihr auf dem Schlachtfeld. Auch im weiteren Spielverlauf wird euch euer Charakter nicht vorgestellt und es bleibt nur bei eingestreuten Infos
Ein kurzes Tutorial soll ausreichen, um euch auf den Alltag in der von politischen Konflikten erschütterten Welt von Bodycount einzustimmen. Somit wirkt der ganze Einzelspielermodus wie eine nicht zusammenhängende Aneinanderreihung von belanglosen Missionen. Da hätten sich die Entwickler gleich die wenige Mühe, die sie verwendet haben, sparen und das Spiel von vornherein ohne eine Geschichte präsentieren können. Dann nämlich hätte man sich diese Peinlichkeit erspart.
Bei den Kämpfen in den Straßen und Gassen greift ihr auf ein zeitgemäßes Arsenal an Waffen zurück. Maschinenpistolen, Schrotflinten, Granaten, die üblichen Waffen eines Shooters eben. Zusammen mit der sehr traditionell gehaltenen Steuerung erwartet euch nichts Neues. Aber auch hier haben wir einen Spielspaßstolperstein. In Bodycount bleibt es euch nämlich komischerweise verwehrt, während des Laufens zu zielen und zu schießen. Ähnlich wie bei der Resident-Evil-Serie wissen wir nicht, was das jetzt dem Spielspaß bringen soll. weiter...
Das Spiel bietet eigentlich nichts, was man nicht irgendwo anders schon einmal besser gesehen hat. Bodycount eignet sich somit noch nicht einmal als kleiner Zwischen-Snack, während man auf die kommenden Shooter-Leckerbissen wartet.
Bodycount vs. Black - Duell der zerstörungswütigen Shooter
Duell der zerstörungswütigen Shooter [1]
14.05.2012
Erfolge / Achievements
11.02.2012
Trophäen / Trophies
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Kommentare
Schade!!!
da gebe ich dir vollkommen rrecht , dieses spiel ist der reinste müll .
um gottes willen was war den an black gut???
grafik keine groben schnitzer??? das spiel würd ich nicht mal gratis nehmen ---> Augenkrebs gefahr
Alles klar.
@KuKuKu: du hast Recht, habe mich da geirrt, er schreibt es behindert. Nehme alles entschuldigend zurück!
Der Redakteur schreibt doch nirgends, dass etwas behindert ist. Er schreibt nur in der Gameplay-Wertung, dass einen das Spiel behindert. Und zwar hindert es einen daran, im Laufen zu schießen. Oder welche Stelle meinst du?
Liebe Redakteure, bitte schreibt doch nicht, wenn etwas schlecht ist, es sei "behindert". Ich mag es ja, wenn man umgangssprachlich schreibt, aber das ist dann doch etwas zu viel des guten ...
Jup und dann verlangen Sie noch 60 euro
wow, wenn das kein vernichtendes testurteil ist. aber als ich die ersten bilder und trailer im vorfeld sah, habe ich schon mit so etwas gerechnet.
haha kreativer artikelname aber!
Das hätte ich nicht erwartet!
Black war richtig gut und dann bringen die so einen Schrott auf den Markt.
*kopfschüttel*
Alleine schon das schreckliche Cover schreckt mich ab..