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Allgemeine Informationen

Titel:
Driver: San Francisco
System:
PC PlayStation 3 Xbox 360 Wii
Entwickler:
Reflections
Publisher:
Ubisoft
Genre:
Rennspiel
USK/PEGI:
Ab 12 Jahren / Noch nicht erteilt
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
01.09.2011
Off. Seite:
Watchlist:
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Driver: San Francisco - Review

PS3 X360

Um das Shiften zu erklären, bedarf es einer kurzen Zusammenfassung der Handlung: Undercover-Cop Tanner wird von seinem Erzfeind Jericho in einen Unfall verwickelt und direkt ins Koma gerammt. Was nützt uns aber ein Held, der die ganze Zeit nur im Bett liegt? Genau hier setzen Reflections an und lassen uns in das Unterbewusstsein von Tanner steigen. Wie es sich für einen übermotivierten Staatsangestellten gehört, beherrscht die Arbeit selbst im Komatraum das gesamte Denken unserer Hauptfigur. Anstatt ihn beim Entspannen am Strand von Hawaii wiederzutreffen, finden wir in Tanners Schädel seine komplette Heimatstadt wieder und ihn selbst wie gewohnt am Steuer seines Wagens.

Dort fühlt er sich offensichtlich am wohlsten und so macht er sich auf, den kompletten Fall in seinem Kopf zu lösen – und genau das spielt ihr in Driver: San Francisco Kapitel für Kapitel durch. Zwar gibt es gegen Ende noch eine kleine Rechtfertigung für die Tatsache, dass wir eigentlich nur ″fiktive″ Aufträge erfüllen. Dennoch wird man die gesamte Kampagne über das Gefühl nicht los, dass alles, was man tut, irgendwie völlig obsolet ist – es ist ja ohnehin nicht ″real″ im Rahmen der Geschichte und alle unsere Erfolge erhalten dadurch einen Beigeschmack von Sinnlosigkeit.

Sie standen an den Hängen und shiften

Könnt ihr dieses Gefühl abschütteln und akzeptiert ihr die haarsträubende Spiellogik, erwartet euch ein amüsanter Action-Film zum Selberspielen. Und mit einem übersinnlichen Extra, das eben nur möglich ist, weil wir uns in Tanners Unterbewusstsein befinden: Per Knopfdruck verlasst ihr Tanners Körper und schlüpft nach Belieben in einen anderen Fahrer hinein. Das funktioniert nicht nur mit Autos in der näheren Umgebung, sondern über die komplette San-Francisco-Karte. Allerdings dauert das Shiften über größere Entfernungen dank des sehr trägen Scrollens der Karte selbst in der höchsten der vier Zoom-Ebenen nervenstrapazierend lange.

Driver: San Francisco - Singleplayer Demo Trailer

In manchen Missionen ist das schnelle Shiften per Schultertaste sinnvoll. Wenn ihr beispielsweise mit mehreren Polizeiwagen an einer Verfolgung beteiligt seid und vom Weg abkommt. Einfach aufs Knöpfchen drücken und fix in den Wagen des Kollegen wechseln, der dem Flüchtling noch direkt auf den Fersen ist. Als Verfolgter werdet ihr eure Jäger nicht nur durch schnelles Fahren los, sondern alternativ auch, indem ihr kurz in den Gegenverkehr shiftet und eure Gegner frontal rammt. Warum wir nicht einfach in Kontrahenten schlüpfen, um sie direkt aus dem Weg zu räumen, wird allerdings nie erklärt. Aber damit schließt sich der Kreis und wir wären wieder bei der äußerst wackeligen Spiellogik von Driver: San Francisco.

Späte Einsicht

Die Möglichkeiten des Shift-Features werden im Spiel trotzdem reichhaltig genutzt. Viele Missionen kommen aber auch völlig ohne dieses Extra aus, wenn ihr beispielsweise einen Fahrlehrer zum Schreien bringen müsst (wozu sogar dessen Herzfrequenz eingeblendet wird) und dafür im Grunde nur wie ein Berserker aufs Gaspedal tretet und so viel driftet wie möglich. Wir wollen an dieser Stelle nicht alle Missionstypen verraten, um euch die Überraschungen nicht zu nehmen. Es sei aber gesagt, dass vor allem in Sachen Shift durchaus noch mehr möglich gewesen wäre – schließlich befinden wir uns nach wie vor in Tanners ″Fantasiewelt″. Und es ist schade, dass erst im Finale noch sehr interessante und vor allem spaßige Shift-Variationen hinzukommen. weiter...

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Kommentare

  • @OldGamer und Lyk

    Das dieser Driverteil im Koma Tanners spielt hab ich schon vorher begriffen. Und gerade diese Driverfantasyentwicklung mitsamt dem Shift Feature paßt mir eben nicht. Das wirkt auf mich alles aufgesetzt, unglaubwürdig und unpassend innovativ zum bisherigern Driveruniversum. :thumbdown:

  • Zitat von »Scherpi«
    @FelixRick

    DRaumschiff Entenscheiß, sorry Enterprice. Kurzum, meiner Meinung nach paßt dieses Feature nicht zur Serie und in das Driveruniversum, und von daher lehne ich diesen Driverteil ab, da ich mich nicht mit dieser Entwicklung anfreunden kann. :thumbdown: :S :wacko:


    1. Enterprise
    2. Wie mein Vorposter schon gesagt hat spielt Driver: SF zu 98% im Komatraum Tanners, nur der Anfang und[size=8][color=#cccccc]zum Schluss[/color][/size]spielt es in der "realen" Welt.

  • @Scherpi

    aber das neue driver spielt eben nicht in der realen welt, sondern ist ein komatraum tanners.

  • @FelixRick

    Das hin und her gespringe mag ja dem ein oder anderem gefallen, ich finde es eine Verschlimmbesserung, für mich liegt dabei der Schwerpunkt auf "schlimm", da es zwar in vielen Augen eine Innovation darstellt und sich vielleicht sogar neue spielerische Möglichkeiten ergeben, ich aber finde das ein solches Fantasy-Shift-Feature nicht in ein Spiel paßt das nicht in einer Fantasywelt spielt und das in den vorherigen Teilen auch nicht so war. Mir war so, als ob Driver in einer halbwegs "reelen" Welt spielt und nicht in einer Fantasywelt mit "Beam me up Feature", wie in Raumschiff Entenscheiß, sorry Enterprice. Kurzum, meiner Meinung nach paßt dieses Feature nicht zur Serie und in das Driveruniversum, und von daher lehne ich diesen Driverteil ab, da ich mich nicht mit dieser Entwicklung anfreunden kann. :thumbdown: :S :wacko:

  • Zitat von »IroquoisPliskin«
    realen Welt "beeinflusst" (nicht umgekehrt).


    ...WAKE UP! :P

  • Zitat von »admagnus«
    Das macht doch gar keinen Sinn

    Genau. 8)

    Was die Zugriffssache angeht: Tanner hat keinen Zugriff auf die reale Welt, solange er im Koma liegt. Ohne jetzt spoilern zu wollen: Er wird höchstens von der realen Welt "beeinflusst" (nicht umgekehrt).

  • Das mit der "Fantasie-Welt" hab ich nicht ganz verstanden. Ich dächte, ich hätte mal in irgendeinem Preview gelesen, dass Tanner zwar im Koma liegt, aber sein Geist dennoch Zugriff auf die "reale" Welt hat? Wieso sollte Tanner zum Beispiel in einer "Fantasie-Welt" seinen Partner überzeugen, dass er als Geist die Kontrolle anderer Menschen übernehmen kann? Das macht doch gar keinen Sinn; oder hab ich da wieder etwas vollkommen falsch verstanden?

  • Zitat von »Scherpi«

    Ich weiß nicht wie oft ich bei Driver eins im "freie Fahrt" Modus (so hies es glaube ich) durch die Stadt gekurvt bin, mich rüpelhaft daneben benommen habe und dann vor einer Polizeimeute geflüchtet bin, bis ich alle Cops mit quietschenden Reifen und wild schleudenerndem Heck in einem Muscle Car abgeschüttelt hatte (die Fahrphysik war geradezu genial). Und danach? Wieder auf eines neues- echt spaßig. Der Singleplayer war auch sehr gut.
    Wenn ich jetzt das Shift Feature sehe und die an den Haaren herbeigezogene Story, dann kommt mir nur die Galle hoch.


    Freie Fahrt kannst du beim neuen Driver auch genießen so wie du es beschreibst. Ohne Probleme sogar. Und auch wenn die Story an den Haaren herbeigezogen ist, so stört sie das Spiel keineswegs. Vor allem nicht wenn du das Spiel so spielen willst wie du es beschreibst. Es ergeben sich gerade durch das Shift Feature viele kreative Missionen.

  • ich für meinen teil freue mich schon auf das spiel und auch das neue shift feature bringt - richtig eingesetzt - neue taktische möglichkeiten in das game.

  • Ich bin ein Driver Spieler der ersten Stunde und fand die letzten Titel alle gar nicht so schlecht. Sie waren sauschwer (wie Driver 1) und hatten ein super Fahrgefühl! Vor allem Dr3ver.
    Das hier klingt für mich sowohl spaßig, als auch abschreckend. Als Gran Turismo Liebhaber will ich ein möglichst realistisches Fahrgefühl.

    Was die Story betrifft... die war doch immer an den Haaren herbeigezogen :-). Tannet will eine Autobande hochgehen lassen und tritt dabei den 3. Weltkrieg los. So ungefähr war es doch immer :-).

  • Ich hätte lieber eine Wiederbelebung von Driver 1 gesehen mit besserer Grafik. Dieses Shift Feature und die Story ist für mich höchst schwachsinnig.

    Ich weiß nicht wie oft ich bei Driver eins im "freie Fahrt" Modus (so hies es glaube ich) durch die Stadt gekurvt bin, mich rüpelhaft daneben benommen habe und dann vor einer Polizeimeute geflüchtet bin, bis ich alle Cops mit quietschenden Reifen und wild schleudenerndem Heck in einem Muscle Car abgeschüttelt hatte (die Fahrphysik war geradezu genial). Und danach? Wieder auf eines neues- echt spaßig. Der Singleplayer war auch sehr gut.
    Wenn ich jetzt das Shift Feature sehe und die an den Haaren herbeigezogene Story, dann kommt mir nur die Galle hoch.

  • Zitat von »KeeperMK«
    Zitat von »Zoltan«
    Wiso sollte ich als Verfolgter wenn ich erster bin in ein anderes Auto Shiften?


    Z.B. in dem Modus, wo man quasi zwei Autos gleichzeitig ins Ziel bringen muss und zwar auf Platz eins und zwei.
    In diesem Mosus shiftet man ständig zwischen den beiden Autos hin und her.

    Siehe Singleplayer-Demo


    Das stimmt. Aber auch, wenn einen die Polizei verfolgt o.ä. macht das Shiften Sinn, da man so in den Gegenverkehr wechseln kann, um frontal in seine Verfolger zu rasen.

  • Ok, das Shift-Feature ist mal was Neues, aber richtig überzeugt hat es mich nicht. Es bringt zwar mehr Action rein, passt aber meiner Meinung nach nicht in die Driver-Reihe - vor allem wenn man damals selbst das Original auf der PS1 gezockt hat.

  • Zitat von »Zoltan«
    Ebenso negativ fiel uns die KI auf, sobald wir als Verfolgter kurzzeitig in andere Fahrzeuge wechselten. Dann übernimmt nämlich das Spiel die Steuerung eures Vehikels und verhunzt euch nicht selten jeden zuvor erspielten Vorsprung

    Wiso sollte ich als Verfolgter wenn ich erster bin in ein anderes Auto Shiften?


    Z.B. in dem Modus, wo man quasi zwei Autos gleichzeitig ins Ziel bringen muss und zwar auf Platz eins und zwei.
    In diesem Mosus shiftet man ständig zwischen den beiden Autos hin und her.

    Siehe Singleplayer-Demo

  • Ebenso negativ fiel uns die KI auf, sobald wir als Verfolgter kurzzeitig in andere Fahrzeuge wechselten. Dann übernimmt nämlich das Spiel die Steuerung eures Vehikels und verhunzt euch nicht selten jeden zuvor erspielten Vorsprung

    Wiso sollte ich als Verfolgter wenn ich erster bin in ein anderes Auto Shiften?

Der Redakteur meint...

Michael Zeis Portrait

Mission erfüllt! Die Driver-Serie ist zurück und so cool wie nie zuvor. Die elf Stunden Kampagne vergingen ratzfatz und fühlten sich viel kürzer an – was durchaus für das Spiel spricht.

Michael Zeis

Informationen

Features:

Xbox 360 PlayStation 3

  • 330 Kilometer Strecke
  • 140 Wagen
  • 60 lizenzierte Musikstücke
  • Schadensmodell
  • Shift-Feature
  • Splitscreen

Titel aus der Serie:

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