16.03.2011 - André Linken
Tausendsassa. Dieser Begriff beschreibt die Natur der Sims eigentlich am besten. Immerhin haben die virtuellen Figuren schon eine Vielzahl an Abenteuern und Aktivitäten erlebt. So haben sie das Nachtleben ihrer Städte unsicher gemacht, sich der Magie verschrieben, ihre eigenen Geschäfte eröffnet, am wilden Campusleben teilgenommen und vieles mehr. Im Verlauf der vergangenen Jahre hat sich der Entwickler EA Maxis in der Die-Sims-Serie intensiv ausgelebt.
Dieser thematischen Vielfalt zum Trotz blieb jedoch die Spielmechanik stets weitgehend unangetastet. Und genau das soll sich mit Die Sims: Mittelalter ändern. Ohne den allseits beliebten Kern der Serie über Bord zu werfen, möchten die Entwickler ein frisches Spielgefühl bieten. Und unseren ersten Ausflügen mit der aktuellen Preview-Version zufolge scheint dieses Unterfangen von Erfolg gekrönt zu sein.
"Gekrönt" ist das ideale Stichwort. Denn bei Die Sims: Mittelalter steht das Königreich eines Monarchen im Vordergrund, dessen Kontrolle ihr übernehmt. Ja, ihr lest richtig: Anstatt lediglich einen Haushalt mit mehreren Sims unter eure Fittiche zu nehmen, müsst ihr euch diesmal um eine imposante Festung samt dem dazugehörigen Dorf kümmern - inklusive der zahlreichen Bewohner.
Wer jetzt schon leicht genervt die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und sich hysterisch fragt, wie man denn, bitteschön, die Bedürfnisse eines gesamten Königreichs befriedigen soll - nur die Ruhe. Wie wir eingangs erwähnt haben, beschreitet Die Sims: Mittelalter etwas andere Pfade. Zwar müsst ihr euch, sobald ihr einen bestimmten Sim direkt übernehmt, tatsächlich noch immer um die Bedürfnisse einzelner Sims kümmern. Doch einerseits fällt dies nicht so umfangreich aus wie in den anderen Sims-Spielen, da es deutlich weniger Parameter gibt, auf die ihr achten müsst. Andererseits schraubt EA Maxis auch etwas an der Spielmechanik und rückt diese etwas mehr in Richtung Rollenspiel, garniert mit einer Prise Aufbaustrategie.
Wie das funktioniert? Relativ simpel. Bevor ihr eine Partie startet, sucht ihr euch zunächst eine Art Zielvorgabe aus. So könnt ihr euch beispielsweise daran versuchen, das wohlhabendste Königreich zu errichten oder ihr sammelt eine möglichst gläubige Gemeinde um euch. Dann gibt euch das Spiel eine bestimmte Menge an Questpunkten vor, die ihr für die Aktivierung von Aufgaben verwenden könnt. Sind diese Punkte aufgebraucht, endet die Partie, es kommt zur großen Abrechnung und ihr erfahrt, wie gut ihr das zuvor gewählte Ziel gemeistert habt. weiter...
Die Mischung aus bewährter Sims-Mechanik und den Quests macht einen sehr vielversprechenden Eindruck.
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Kommentare
*Schlächter nen Backstein an den Kopf werf*
Zum Glück ist es zu Ende. Besser wäre natürlicn noch, wenn es gar nie anfangen würde, harhar.
Ich weiß nicht, ist das wirklich so toll, dass nach einer Zeit das Spiel zu ende ist?
Das einzige Sims-Spiel bei dem ich offen zugebe: Ich hab's vorbestellt