01.09.2010 - Andreas Philipp
Ein Ausflug in die - nun ja, nennen wir es mal so - Geschichte des Spieles. Eines schönen und sonnigen Tages in fernerer Zukunft genießen die Bewohner von San Francisco das schöne Wetter. Aber nicht lange, denn auf einmal trifft ein Mikrowellen-Energiestrahl aus dem Orbit die Metropole mit verheerendem Ergebnis. Gebäude stürzen ein, die Golden-Gate-Bridge wird quasi pulverisiert, Menschen sterben durch die Strahlung in Sekundenschnelle. Das Chaos ist perfekt, die USA bis ins Mark erschüttert.
Die Verantwortlichen melden sich schnell zu Wort. Der sogenannte Orden des Russischen Sterns hat in besagtem Land die Kontrolle übernommen und greift nach der Weltherrschaft. Schon in wenigen Stunden soll New York City das nächste Ziel der Vernichtung werden, außer die US-Regierung kapituliert bedingungslos und übergibt die Kontrolle ganz in die Hände des Ordens. Das geht natürlich gar nicht und die USA holen zum militärischen Gegenschlag aus.
Schnell ist geklärt, dass der Orden eine Raumstation übernommen hat, in welcher ein US-Forscher diese Mikrowellentechnologie entwickelt hat. Zudem scheint offenbar ein Verräter in den eigenen Reihen dafür gesorgt zu haben, dass der Orden Zugriff auf die Station erhält. Wie auch immer, die USA blasen, und zwar zum Angriff. Sam Gideon ist ebenfalls dabei. Als Agent der DARPA, einer Geheimorganisation unter direktem Befehl des Präsidenten, soll er sowohl den Forscher als auch den Verräter ausfindig machen. Unterstützt wird er dabei von seiner Kollegin Elena, mit der er ständig in Kontakt steht.
Sam bekommt reichlich zu tun. Vanquish ist ein waschechter Third-Person-Shooter mit viel Bumms und noch mehr Kabumm. Sam flitzt im ultramodernen Kampfanzug durch die Level, wobei Erinnerungen an einen gewissen Master Chief wach werden. Der Anzug dient ihm nicht nur als Schutz, sondern bietet Kontakt mit Elena. Aber auch einen Turbo, mit dem Sam beschleunigt durch die Level rutschen kann, sowie die Möglichkeit, in diesem Turbomodus noch zusätzlich einen Zeitlupenmodus zu aktivieren. Praktisch, wenn unserem Recken mal viele Gegner an der Backe kleben oder es eng wird in Sachen Überleben. weiter...
Action satt, sauber funktionierende Spielmechanik, sehr ordentliche Grafik und rasante Inszenierung - da vergisst man schnell, dass der Titel alles andere als originell ist.
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Kommentare
Schade keine PC Umsetzung, Aber Trotzdem Nicht Von Schlechten Eltern.
Völlig richtig ich hab heute Yakuza 3 für 29,99€ mitgenommen.
@Naitsirk

Spiele vermitteln eben auch gern das Klischee, dass US-Amerikaner dumm und Russen schlauer sind. Wahrscheinlich lässt sich das sogar belegen
Zum Spiel: Randale halt, aber stylisch. Bei Sega-Spielen ist der Preisverfall garantiert, 4 Wochen später gibt's das für 30 Euro. War bei Bayonetta genauso. Und dann kann man sich das durchaus holen.
Und wieder Held USA gegen Schurke Russland.
Anscheinend ist die USA in Spielen nicht wirklich schlau wenn jedesmal die USA technologisch fortschrittlich sind und Russland nur wartet diese zu übernehmen und dann auch noch zu 100% gelingt.
Ich hab gestern die PS3 Demo gespielt aber mein Fall ist es wohl nicht. Grafik solala (bis auf die Effekte), Gameplay ziemlich hektisch, Setting naja...
Diese Roten Gegner im Video sehen aus wie die Eliten aus Halo.