26.08.2010 - Yves Günther
Zugegeben: Mit der Ankündigung von Age of Empires Online lösten die Entwickler nicht gerade Freudenstürme aus. „Och nee, jetzt wird noch eine gute Serie in den Casual-Sumpf hineingezogen", hieß es aus allen Ecken des Internets. Während der Präsentation des Spiels auf der gamescom wurde aber klar: Robot Entertainment meint es mit der Serie und dem Spiel ernst - trotz des Comic-Looks.
Als Kampagne ist die Zeit der Griechen zum Start dabei, die über 100 Missionen für 25 Stunden kostenlosen Spielspaß bieten soll. Von eurer Hauptstadt ausgehend baut ihr euer Territorium immer weiter aus, zur Not auch, indem ihr Kriege gegen den Computer führt. Vorher müsst ihr aber erst mal genug Rohstoffe sammeln, um euch die entsprechenden Gebäude und Einheiten leisten zu können. Für den Gebäudebau greift ihr auf Blaupausen zurück, die ihr selbst entwerft oder als Belohnung für das Erfüllen von Aufgaben erhaltet.
Auch sonst bietet Age of Empires Online die übliche Echtzeitstrategiekost, die insgesamt etwas mehr Möglichkeiten erlaubt als beispielsweise bei Age of Empires 2. Es ist also bei Weitem kein kastrierter und stark vereinfachter Teil, nur um die breite Masse an Casual-Spielern anzusprechen. Das fällt besonders bei den vielfältigen und umfangreichen Entwicklungsbäumen von Gebäuden, Einheiten und Technologien auf. Die aus den Vorgängern bekannten Vor- und Nachteile der einzelnen Zivilisationen hat Robot Entertainment auf die sogenannten Berater übertragen, von denen nach und nach neue freigeschaltet und bis zu vier aktiviert werden können. Dadurch halten beispielsweise eure Gebäude mehr aus oder die Bogenschützen bekommen eine höhere Reichweite.
All das kombinieren die Entwickler mit einer reichhaltigen Online-Erfahrung. Mittels eines Chat-Systems könnt ihr euch mit Freunden zusammentun, um gemeinsam die Aufgaben zu lösen. Manche sollen sogar nur mit einem zweiten Mitspieler lösbar sein. Wer dagegen die Fähigkeiten seines Militärs gegen menschliche Spieler testen will, kann die PvP-Arena betreten. Das Spiel erstellt zu diesem Zweck zufällig generierte Karten, um auch Einsteigern eine faire Chance zu gewähren.
Anders als die Free-2-Play-Konkurrenten verzichtet Age of Empires Online bewusst auf Mikrotransaktionen, bei denen ihr nur ein neues Gebäude oder eine neue Waffe erwerben könnt. Stattdessen wollen die Entwickler ausgewachsene Erweiterungen anbieten, die dann zwar etwas teurer sind, dafür aber beispielsweise komplett neue Zivilisationen inklusive frischer Missionen mit sich bringen.
Ich kann es jetzt schon nicht mehr erwarten, den Key für die Betaphase in die Griffel zu bekommen und ins Spielgeschehen einzutauchen.
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Kommentare
Naja, ich glaube, die gehen eher im Stil von Guild Wars vor. Man kauft das Spiel, kann es somit ohne monatlichen Gebühren spielen und dann gibt es etwas teurere Addons. In meinen Augen hört sich das eigentlich gar nicht mal so schlecht an, denn selbst die Addons bei Guild Wars waren recht umfassend.
Der Grafikstil gefällt mir überhaupt nicht.
Ich überlege gerade, was das Wort "Online" in diesem Fall bedeutet und sein soll ... ist es ein (mehr oder weniger) Strategie-WoW?
Werde das Game auch im Auge behalten, sofern sich das alte AOE Gefühl beim spielen einstellt, stört mich die Online Geschichte nicht wirklich...
Früher nannte man sowas "Addons", wurde halt im geringeren Abstand released, aber dann mit mehr INhalt. Heute heißt es "DLC", ist kleiner, kostet in der Masse aber dennoch mehr, wenn man sich den gleichen Inhalt eines früheren "Addons" holen will.

Tja, wirtschaftlicher Kapitalismus at it's best.
Wo steht da was von monatlichen Gebühen? O_O
So wie ich es versteh ist das Spiel kostenlos und von Zeit zu Zeit gibts dann Erweiterungsset, die eben etwas kosten, aber keine Micropayments.
Klingt doch gut? Eine Ladenversion bekommst auhc nicht geschenkt und von etwas wollen die Entwickler ja auch leben. ;-)
Egal. Früher gabs das Spiel komplett, und nicht in "Stückchen" verkaufen und die Kuh schlachten. AoE definitiv in den Dreck gezogen. -.-
Artikel nicht gelesen?
Wo steht da was von monatlichen Gebühen? O_O
So wie ich es versteh ist das Spiel kostenlos und von Zeit zu Zeit gibts dann Erweiterungsset, die eben etwas kosten, aber keine Micropayments.
Klingt doch gut? Eine Ladenversion bekommst auhc nicht geschenkt und von etwas wollen die Entwickler ja auch leben. ;-)
schade, wieder ein tolles spiel nach dem prinzip- kaufen und jeden monat dann weiterblechen fürs spielen
:-( wird wohl zur mode
echt schade ich möcht einfach nur geld bezahlen im laden und spiel dann so spielen ohne extra gebühren
Das sieht echt gut aus
Gefällt mir, muss ich im Auge behalten