16.06.2010 - Jens Quentin
Da kommen Hacker äußerst ungelegen. Daher habt ihr die Aufgabe, als Agent eines dieser Unternehmen für Ruhe im Karton zu sorgen. Ihr müsst den Hacker aufspüren und unschädlich machen. Praktisch: Als Weihnachtsbonus gab es letztes Jahr für alle Angestellten bionische Arme, deshalb ist auch euer Spielcharakter mit neuester Technik ausgerüstet. Dies hilft bei der Arbeit natürlich ungemein.
Letzten Informationen zufolge soll sich der Knabe auf einer Insel nahe Schanghai befinden. Also schnell mit dem Raumgleiter hingedüst und die Suche kann beginnen. Das Spielprinzip von Deus Ex: Human Revolution ist auf vier Säulen aufgebaut: Social, Hacking, Stealth und Combat.
Die erste Phase der Präsentation soll die Bereiche Social und Hacking verdeutlichen. Der Spielcharakter macht sich in den Straßen der Stadt auf die Suche nach dem Verdächtigen. Die Szenerie ist voller Leben und erinnert spontan an den Sci-Fi-Klassiker Blade Runner. Passanten spazieren durch die Gassen, uniformierte Wachleute beobachten die Szenerie und an der Ecke bieten Händler diverse Waren an. Dialoge mit diesen NPCs bringen Informationen und ab und zu auch einen kleinen Nebenauftrag. Ein Plausch zwischendurch lohnt sich also.
Nach kurzer Zeit steht der Protagonist vor einem Club. Hier soll es einen Barkeeper geben, der mehr über den Hacker weiß. Der Dialog mit dem Türsteher verläuft freundlich, nach kurzer Diskussion dürfen wir rein. Hätte sich der Hüne vor der Tür quergestellt, hätte der Charakter auch Gewalt anwenden können. Dies ist eines der entscheidenden Spielelemente von Deus Ex: Es gibt immer mehrere Alternativen, wie man Situationen angehen kann.
Der Barkeeper ist leider nicht in Plauderlaune. Obwohl wir Druck machen, verweigert der unfreundliche Knabe jede Auskunft. Die Dialoge sind schon in der gezeigten Prä-Alpha-Version sehr umfangreich und von guter Sprachausgabe unterstützt. Die Mimik der Personen hingegen wirkt in diesem Stadium noch grob, hier fehlt es an Feinheiten.
Nachdem wir uns im Club umgesehen haben, finden wir mit Glück eine Schlüsselkarte, mit der wir uns Zutritt zum Keller verschaffen. Die dort patrouillierenden Wachleute schaltet der Protagonist mit der herausfahrbaren Klinge seines bionischen Arms lautlos aus. Schließlich entdecken wir in einem Raum neue Informationen über den gesuchten Hacker.
Die Spur führt zu einem Lagerhaus im Industriegebiet der Stadt. Dieser Abschnitt der Demo konzentriert sich auf die Bereiche Combat und Stealth. Hier geht es also zur Sache. Erst mal schleichen wir uns lautlos auf das Dach einer Baracke, um einen Überblick über die Lage zu bekommen. Die beiden Wachen in der Nähe werden mit gezielten Schüssen mit der High-Tech-Armbrust lautlos ausgeschaltet. An den anderen Wachposten schleichen wir uns dank Spezialanzug unsichtbar vorbei.
Jetzt geht es ab aufs Dach des Lagergebäudes. Dort sehen wir durch das Glasdach, wie mehrere schwer bewaffnete Typen den Raum sichern. Ein Schuss auf die Scheibe und der Spielcharakter überrascht die Gruppe mit seinem Besuch. Gegen mehrere Gegner setzt unser Protagonist eine besondere Waffe ein: Aus seinem Hightech-Arm werden Minigranaten abgefeuert, gegen die die Feinde keine Chance haben.
Dann folgt ein heftiges Feuergefecht mit einem Mech-Roboter, der direkt aus Robocop ins Spiel gestapft zu sein scheint. Mit dem Raketenwerfer wird der Blechkamerad schrottreif geballert. Leider erweist sich das Lager als Falle, denn schon kurz danach jagt eine Zeitbombe den gesamten Komplex in die Luft. Mit einem Sprung aus dem Fenster retten wir uns.
Allerdings wird's dann noch schlimmer, da uns ein biomechanisch aufgemotzter Riese mit seiner eingebauten MG bedroht. Hier endet die Demo.
Sollte das Konzept der alternativen Spielmöglichkeiten aufgehen, dürfte Deus Ex nicht nur Sci-Fi-Fans und alte Freunde der Serie begeistern.
Deus Ex: Human Revolution – The Missing Link - Review [13]
Nachdem der dritte Teil von Deus Ex gut bei den Spielern ankam, folgt nun der erste DLC – und füllt einige Lücken.
Deus Ex: Human Revolution - Hörprobe Synchronisation (dt.)
21.10.2010
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Kommentare
wow
Sieht für mich aus wie ein Filmtrailer, sehr gute Animationen, hoffe das das spiel selber auch so spannend und cool wird.
Hoffnungsträger
Bin schon sehr gespannt auf Teil 3! Selbst wenn das Team einzelne Elemente des Originals verändern sollte, zählt am Ende das Endergebnis. Hauptsache, sie erzeugen eine ähnlich dichte und beklemmende Atmofsphäre wie in DX1!
In den Screenshots sieht die Engine nach der UnrealEngine aus. Sieht ähnlich aus wie Mass Effect 2.
Ich bin wirklich gespannt auf das Spiel und hoffe das es gut wird.
Bisschen was zum Kennenlernen: www.gameswelt.de/articles/specials/6264-10_Years_after_Deus_Ex/index.html
@real-talk
Nö, keine Trilogie wie Mass Effect. Dürftest der Story des neuen Teils also ohne Probleme folgen können.
ich war woll noch zu jung als die ersten beiden teile rauskamen denn ich hab von dieser serie noch nie was gehört. deshalb die vllt dumme frage für alle eingefleischten deux ex fans: gibt es eigentlich eine stroy die sich vom ersten bis zu dritten teil durchzieht oder steht jeder für sich?
Was ist mit Need for Speed: Hot Pursuit?
Ich freu mich aber auch auf DX3
Most Wanted 2011 - da ich beide Vorgänger genial fand. Auch den geschmähten 2.Teil.
Es hat so viel Potenzial das Spiel - hoffentlich wird das auch ausgeschöpft. Bei mir auch in den Top 3 der Most Wanted neben Rage und Gran Turismo 5.
Auser Mafia 2 und Thief 4 gibt es keinen Titel, auf den ich so gespannt bin wie auf Deus Ex. Vermasselt es nicht Eidos.
Ist ganz normal, das Spiel ist derweil wohl noch nicht einmal ansatzweise im Betastadium und vieles vom visuellen Feinschliff wird erst in den letzten Monaten eingebaut (Animationen, Texturen, Postprocessing). Würd mir da noch nicht allzu viele Sorgen machen.
Vermutlich ist damit auch nicht die Grafik gemeint sondern eher die ganzen restlichen Feinheiten - wie zb die Mimik, Fehlerfreiheit usw.
Mal gespannt ob es ans den ersten Teil rankommt.
in wie fern ist technisch noch viel arbeit nötig? auf screenshots sieht das spiel absolut genial aus, ist das "in echt" gar nicht so?