04.06.2010 - Andreas Philipp
Shadow Harvest spielt im Jahre 2025. Zu der Zeit nimmt die Piraterie vor den Küsten Afrikas mächtig überhand. Dahinter steckt ein neuer Diktator, der in Somalia mit eiserner Hand regiert. Das passt speziell den Amerikanern überhaupt nicht in den Kram und Agenten des militärischen Geheimdienstes ISA werden ausgeschickt, um den Diktator auszuschalten. Der Einsatz geht allerdings böse in die Hose, als sich die Agenten Myra Lee und Aaron Alvarez in die Quere kommen. Abgeschnitten von allem müssen sich die beiden zusammenraufen, um lebend aus dem Chaos zu entkommen. Auftakt für eine Reise, die das ungleiche Duo von Mogadischu über Dubai bis nach Kuba führt. Denn die Geschichte zieht Kreise, als Waffentechnologien auftauchen, die eigentlich nicht im Lande sein sollten.
Der Third-Person-Shooter setzt vor allem auf eines: das ungleiche Duo Myra und Aaron. Die beiden Agenten haben grundsätzlich verschiedene Fähigkeiten. Aaron ist der Mann fürs Grobe und ballert sich mit Wumme und Sprengstoff im typischen Shooter-Stil mit Deckungssystem durch die Umgebungen. Myra hingegen verfügt über fortgeschrittene Stealth-Technologie und bewegt sich auf leisen Sohlen, um die Gegner mit Armbrust oder Klingen ins Jenseits zu befördern. Zudem ist sie Meisterin im Hacken und Knacken. Der Reiz: Seid ihr in den Anfangsmissionen noch getrennt unterwegs, so agiert ihr später im Duett, wobei ihr jederzeit zwischen den beiden Charakteren, die in den Levels unterschiedliche Wege gehen, wechseln könnt.
Vor allem Myra mit ihren Stealth-Fähigkeiten hinterließ einen interessanten Eindruck, während Aaron als Ballerknecht ein wenig blass blieb. Die junge Dame verfügt über einen Anzug, der sie temporär unsichtbar macht. Allerdings nur solange die Energie reicht, die an sporadischen Aufladepunkten im Level wieder erneuert werden kann. Mit Klingenwaffen à la Wolverine pirscht sie sich an Gegner heran und schickt sie lautlos ins Jenseits. Und die Armbrust mit verschiedenen Bolzen bietet Gifte oder Techniken zur Ablenkung von Gegnern. Hinzu kommen Objekte in der Umgebung, die sich zur Ablenkung nutzen lassen.
Praktisch: Gegner, die unentdeckt erledigt wurden, werden automatisch unsichtbar. Das ist zwar nicht ganz logisch, aber um das Spieltempo nicht zu verlangsamen, verzichten die Entwickler darauf, euch Leichen in dunkle Ecken schleppen zu lassen, ebenso wie darauf, zwingend Schatten nutzen zu müssen. Es soll sich halt nicht um ein Splinter Cell handeln, sondern ein Action-Spiel mit recht hohem Spieltempo. Man wird sehen, wie gut das letztendlich funktioniert. weiter...
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Kommentare
außerdem soll sich das spiel wohl auch im ausland verkaufen und da kommen amis einfach besser als deutsche. man kann sich auch wegen jedem scheiß aufregen...
ich denke, als gamer ist man daran gewöhnt immer nen amerikaner, briten oder sonst was sehr westliches zu spielen. dass man hier wieder nen agenten aus den usa spielt ist reine kontinuität. außerdem wirkts wohl einfach glaubwürdiger wenn die amis solche aktionen, wie diktatorentöten, starten.
fänds allerdings auch mal schön nen deutschen zu spielen, wobei ichs mir überlegen würde wenn auf dem cover steht "Sie sind Walter Viehmeier, Hauptkommissar der Landespolizei NRW"
ich denke, als gamer ist man daran gewöhnt immer nen amerikaner, briten oder sonst was sehr westliches zu spielen. dass man hier wieder nen agenten aus den usa spielt ist reine kontinuität. außerdem wirkts wohl einfach glaubwürdiger wenn die amis solche aktionen, wie diktatorentöten, starten.
fänds allerdings auch mal schön nen deutschen zu spielen, wobei ichs mir überlegen würde wenn auf dem cover steht "Sie sind Walter Viehmeier, Hauptkommissar der Landespolizei NRW"
Nunja, aber iwo versteh ich Ihn schon ... das amerikanische Entwickler amirkanische Helden schaffen ist für jeden logisch. Wieso aber sind die Helden von deutschen Entwicklern nicht auch einfach mal Deutsche?

Schon klar, dann wär das Spiel vermutlich schon vor Relase wieder verschrien - schade eigentlich.
@DyingStar also deine Meinung in allen Ehren aber jetzt komm doch mal, ob das jetzt Amies oder Russen oder Chinesen oder Holländer sind macht das wirklich was?
Bei mir hat sich das Spiel schon durch euren ersten Absatz disqualifiziert. Ich hab langsam keine Lust mehr, ständig irgendwelche heroischen und durch und durch patriotischen Amerikaner zu spielen, die irgendwo auf der Welt irgendwelche Klischeebösewichter jagen. Verdammt, kann ich nichtmal Amerikaner jagen? Deshalb hab ich schon CoD, MoH etc. boykottiert.
Dass nun auch die nächste deutsche Firma auf den "Amerikaner sind toll und Helden und blablubb"-Zug aufspringen find ich arg schade.
Ach gibt es das auch noch?
V.a. die Szenarien gefallen mir, besonders in Kombination mit Stealth-Gameplay. Erinnert mich ein bisschen an das großartige Kinshasa-Level in SC: Double Agent. Von daher finde ich den Titel recht interessant.
Das es bei solch einem dafür prädestinierten Spiel aber keinen Koop gibt, ist unverständlich. Da muss der SP schon wahnsinnig gut werden.
Naja, schaun mer mal was draus wird. Interessant klingen tut's auf jeden Fall.
Sehe ich es richtig, dass das Spiel keinen (Online)-Koop-Modus hat?